Wer hat einen Medion AKOYA P7812 MD98770 schon erfolgreich geöffnet und wieder zusammengebaut?

Hallo,

ich habe hier seit kurzem einen etwas älteren, betagten Laptop, Modell Medion Akoya P7812, MD98770. Der müsste aus dem Jahr 2011 (oder später) stammen.

Okay, kein Rennpferd (Gamer), aber mit SATA-SSD und SATA-HDD (zusammen über 1 TB) und mit 16 GB RAM, DVD-LW und einer Nvidia-Grafikkarte bestückt.

Dieses Gerät wollte ich gerne für soziale bzw. gemeinnützige Zwecke freigeben.

Vorher würde ich aber gerne mal einen gründlichen Blick „unter die Haube“ des Rechners werfen.

BIOS-Batterie tauschen
Lüfter Staublast (?); reinigen bzw. tauschen
Wärmeleitpaste neu auftragen (vorher CPU und evtl. anderes reinigen!)
Wärmeleitpads soweit vorhanden ersetzen

Das öffnen des Gerätes war nicht so ganz einfach, aber kein großes Problem.
Nur: Ich durfte feststellen, dass vom Mainboard aus (wo auch Laufwerke und RAM verbaut sind) einige sehr kurze (!!) Flachbandkabel vom Mainboard Richtung Tastatur laufen. Wo diese Kabel genau hinführen, konnte ich beim Blick durch den recht schmalen Spalt am geöffneten Laptop NICHT erkennen. Also, bevor ein Schaden entsteht oder es nicht mehr möglich ist, das Gerät wieder vollends zusammenzubauen, Laptop unverrichteter Dinge wieder zugeschraubt.

Weiß jemand, wie man das Gerät unbeschadet ganz öffnen kann und zum Schluss wieder komplett zusammenbaut?
Wäre über helfende Antwort(en) sehr dankbar.

Gruß Robert
 
Hallo Trethupe,
jaaa, das Video hatte ich schon gesehen. Ist aber irgendwie ein anderer (!) Rechner. Das dortige Gerät hat eine andere Bodenplatte, der Innenaufbau des gezeigten Laptop ist komplett anders. Wenn ich den mir vorliegenden Rechner wie im Video öffne, brauche ich mir keine weitere Arbeit damit machen. Dann sind mindestens 2 kurze Flachband-Kabelverbindungen zerstört.
 
Naja, wenn du an die Kabel am Mainboard ran kommst, dann steck sie doch ab. Die sind ja nicht fest am Board, sondern lösbar
 
Hallo bisy und Trethupe,
so, anbei Fotos von der "ALDI-Wunderkiste".

Da sind Platinen teils oben (unter der Tastatur) und im vorderen Teil, also unten verbaut.
Da es ein 17" Laptop ist, müsste ich gut 15 bis 20 cm tief in den 3 cm offenen Spalt hineingreifen, um die Kabel abzuziehen.
Das obere, schmale silberfabene Teil beinhaltet auch die Tastatur.

Um dann die sehr kurzen Kabel wieder aufzustecken, bräuchte ich 20 cm lange und 3 mm dicke Finger mit voll-kardanischen Gelenken und mindestens 1 Auge, welches abnehmbar und mir die gesehenen Bilder per Funk überträgt. Da muss ich mal Fachärzte fragen.

Ich hoffe, man erkennt die kurzen Flachbandkabel die den unteren mit dem oberen Platinenteile verbindet. Den Spalt weiter zu öffnen, bringt nur Bruchgefahr an Platine(n) und / oder Stecker. Auf dem Bildern habe ich in den 3 cm großen Spalt hineinfotografiert.
Vielleicht wurde ja das Gerät mit Absicht so komplex gebaut - um möglichst keine Reparaturen daran vorzunehmen. Immerhin, der Lüfter ist schon mal genial unerreichbar verbaut.
 

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Bei einigen Notebooks lässt sich die Tastatur raus hebeln, so das man an die Anschlüsse darunter kommt
 
Jaa, heraushebeln oder herausclipsen wäre geil. Aber wie man auf dem letzten meiner Bilder (Dateiendung "2056") sieht, ist dort ein Kabel äußerst kurz bemessen. Da man durch den knappen Spalt nicht viel sieht, wäre DAS "Russisch Roulette". Zudem wird es dann dort, wo dieses extrem kurze Kabel montiert ist, nochmals um einiges knapper, da ja das "Käbelchen" weiter hinten verbaut ist und ich vorne auf gut 3 cm weit öffnen kann.
Selbst an die BIOS-Pufferbatterie, die zumindest aus einem Foto erkennbar ist, kommt man nicht bei.

Ich glaube, dies hier war mein letzter Medion-Rechner, den ich "in der Mache" hatte.
 
Ich hab das Gerät halt nicht vor mir und Bilder im Internet gibt es nicht so wirklich.

Ich kann dir da nicht wirklich weiter helfen.
 
Laut ebay Bild für die Tastatur ist diese nur gesteckt und man muss sie raus hebeln, darunter sind dann deine Flachbandkabel, die man lösen kann.

Screenshot_20230402-134556_Chrome.jpg
 
ist eigentlich ungewöhnlich für medion.
hatte schon einige in "der mache", da konnte man problemlos den ganzen unterboden abnehmen.
haben sich leider den "grossen" marken angepasst. zu ungunsten des nutzers.
bei vielen kann man nicht mehr mal platte und ram tauschen, ohne die kiste komplett zerlegen zu müssen, hab hier so ein acer.
serviceklappen ist ein fremdwort geworden.
 
Okay, stimmt - da sind links, rechts und oben an der verbauten (!!) Tastatur einige (sehr) kleine Aussparungen. Das werde ich mal Morgen probieren - heute nicht mehr.
Mann stelle sich vor: Beim Auto. Wenn Du neue Rücklicht-Glühlampen einbauen willst, müssen zuerst alle Sitze raus. Oder beim Motorölwechsel ist es zwingend vorgeschrieben, die Hinterachse auszubauen. Und beim Zusammenbau musst Du beide Bremsscheiben und Bremsbeläge an der Hinterachse durch Neuteile ersetzen. Ich glaube, dann gäbe es hierzulande Krieg!
 
Wenn Du neue Rücklicht-Glühlampen einbauen willst, müssen zuerst alle Sitze raus
Da moderne Autos LED Beleuchtung haben, musst du da den ganzen Scheinwerfer tauschen. Und ja, je nach Modell muss da auch sehr viel auseinander gebaut werden 😉


Ich glaube, dann gäbe es hierzulande Krieg!
Naja, im Normalfall macht das der Kunde heutzutage nicht selbst, sondern die Werkstatt.


Und ne Tastatur als "Service Klappe" geht ja auch
 
Hi, also, äääähmm, neee - so nicht.
Habe versucht, die Tastatur auszubauen. Verbogen hat sich viel; gelöst aber rein gar nix. Und da ich keine Lust habe abzuwarten, bis mir vielleicht noch so 8 Arme wachsen (damit sich die Tastatur auch endlich löst), lass ich den "Lappi" so - wie er ist. Mir egal. Dieser Laptop hat mich eh' schon genug Nerven gekostet.
Ich persönlich habe 2 Medion-Geräte; P17609 (17") und E6247 (15"), die sich problemlos öffnen und reinigen lassen.

Hatte letztes Jahr einen Lenovo (auch über 12 Jahre alt) in der "Mache". Der brauchte für ein WIN10-Update gut 9 (NEUN!) Stunden. Okay. Aufgeschraubt - und 1 Minute später einen ca. Haselnusskerngroßen Staubballen entdeckt und entfernt. Und der war gut komprimiert. Ich habe dann, weil's so einfach war, gleich noch dem Lenovo frische Wärmeleit-paste und-pads gegönnt. Der Lenovo funktioniert immer noch problemlos.
Der aktuell vorliegende AKOYA P7812 wurde wohl als abschreckendes Service-Beispiel entworfen.
 

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