CPU ist vllt. hin..

New member
Ich habe seit ein paar Jahren meinen Rechner nichtmehr in Gebrauch, weil dieser ständig runterfährt und ich es einfach nicht hinkriege, den wieder zum Laufen zu bringen.Ich habe schon einen neuen Lüfter und ein neues Motherboard gekauft, das Problem besteht weiterhin.

Da ich zuerst dachte es wäre nur ein Virus, habe ich den PC schön weiter genutzt und ihn halt immer neu hochfahren lassen. Bis ich drauf gekommen bin, dass die CPU Temp. viel zu hoch ist, verging einige Zeit..^^
Es kann ja nun sein, dass die CPU im Hintern ist..

Woher weiß ich was bei mir für ein CPU reinpasst? Soll ich einfach die gleiche nochmal holen?
Keine Ahnung was für Angaben ihr braucht, hier mal das wichtigste..:

-Intel Prescott (ist das die CPU?)
-Pentium 5 560 mit 3,6 GHz
-Sockel 775 LGA

Ich hab die CPU auch mal ausgebaut, aber da steht auch nichts drauf..
Ich spiele keine Games, ich brauche nur ein ruckelfreies Photoshop, mehr nicht.;)
 
Hi

deine CPU ist ein Intel Pentium 4 560. Prescott ist ein Codename einer Pentium 4 Generation.
Du kannst alle CPUs verbauen die mit dem Sockel 775 kompatibel sind, allerdings ist dieser schon etwas älter und ich weiß nicht, ob da noch ein allzu großes Angebot herrscht.

Wie sind denn deine CPU-Temps eigentlich?
 
Ausgeschlossen ist es natürlich nicht so ganz.
Kann schon sein, Deine CPU wurde thermisch so gestresst, dass sie schon im Leerlauf nah an ihre TDP (~größte Wärmeverlustleistung) kommt, weil sie nicht mehr hinnehmbare Leckströme aufweist.

Solltest Du in der Tat ne verreckte CPU im Rechner haben, ist das (faßt schon) Grund zur Freude.
Na klar freut sich darüber kein Mensch. Ist schon klar.
Aber einer von Tausenden (oder mehr!) zu sein, ist ja nicht so ganz das, was man als Normalität bezeichnen würde.
Das geschafft zu haben, ist ja auch mal was ...

Ich nehme mal ganz stark an, dass Deine CPU, die, wenn die 560 stimmen sollte, im Übrigen ein Pentium 4 ist, noch gut in Ordnung ist.
Sie braucht mit größter Sicherheit bloß mal ne vernünftig tief eingestellte Vcore und natürlich einen gut potenten und staubfreien CPU-Cooler.
Neue Wärmeleitpaste natürlich auch!

Ziemlich sicher, bei vielen, vielen Usern war das stabil zu bekommen, reichts, wenn Du der CPU eine Vcore von 1,200 Volt einstellst.
Das würde, ein kleiner Hitzkopf bleibt der vierer Pentium leider trotzdem, die Verlustleistung etwas senken.
Wenn dann das Case gut durchlüftet ist und der CPU-Cooler seine normale Kühlfähigkeit auch erreicht, wirds vorhersehbar mit den ständigen Notabschaltungen gewesen sein.
Kann natürlich sein, Du müßtest Dich in diesem Zusammenhang auch mal um die Gehäuselüfter kümmern ...

Ich würde es mal probieren.
Das ist nämlich der billigere Weg zum laufenden System.
Ich würds deshalb erst einmal so versuchen, weil es sowieso äußerst schwierig ist noch so einen Methusalem-Prozessor zu bekommen und Du, sofern Du überhaupt noch einen bekommst, auch nicht weißt, wie groß dessen Leckströme inzwischen sind, sich an der Situation also schlimmstenfalls nichts ändert.
Weil neu, ... vergiß es!
Zudem solltest Du bedenken, dass so ziemlich jeder noch zu bekommende passende Prozessor den Wert Deines alten Computers mindestens verdoppelt oder eher verdreifacht.
Da wirds dann schon sinnig gleich was ganz Neues und dann natürlich auf neuestem Stand zu bauen.

Wenn Du doch lieber einen passenden Prozessor kaufen willst, sag uns mal wie Dein Mainboard genau heißt.
Mit einiger Wahrscheinlichkeit, nee, eigentlich ziemlich sicher, werden auch einige neuere Prozessoren darauf laufen können.
Welche, die es noch neu gibt ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Temperaturen waren über 70 oder 80 Grad. seit ich die Wärmeleitpaste erneuert habe, einen neuen Lüfter gekauft habe und das Motherboard ausgetauscht habe (ein paar Kondensatoren waren nach außen gewölbt) war die Temp. nicht höher als 50. Abgeschaltet hat er sich trotzdem.

Den Teil mit Vscore hab ich nicht verstanden bzw habe ich zu wenig PC-Wissen um das dann umzusetzen.
Da müsste ich mir erstmal alles zu anlesen..

Mir erschien es nur einfach, einen gebrauchten CPU bei ebay zu bestellen und das auszutesten. Verkaufen kann ich ihn dann ja wieder..?
 
So schwer ist das nicht, mal ins BIOS zu gehen und zu schauen, welche Spannung für die CPU eingestellt ist.
Das ändern, ist im Wesentlichen nicht schwerer.

Na klar bekommst Du einen solchen Prozessor schon um die 20,- EUR herum.
Ein ganzer Computer, der auf dem alten vierer Pentium basiert, dürfte so um die 60,- bis vieleicht 80,- EUR kosten.
OK. Ich habe es mir verkniffen zu recherchieren. Das sind nur Schätzungen.

Klappts nicht, kannst Du natürlich gerne hoffen, dass Du den Pentium 4 wieder verscherbeln kannst.
Vieleicht findet sich ja noch jemand, der in einer Situation, so wie Du, steckt.
 
Ich habe den Vcore manuell von 1,3 auf 1,2V eingestellt aber nur 1,6 standen dann eingestellt. Windows hat damit nicht gestartet, es kam 2x ein blauer Bildschirm.
Dann habe ich auf 1,225 (?) erhöht und nun läuft WIndows zumindest.
Das Programm CPU-Z sagt aber, dass CPU Vcore wieder nur 1,67 hat...
Ich lass es erstmal so und warts ab, das dauert letztes Mal schon so 20-40 min bis der wieder neu gestartet hat (ohne den PC zu benutzen).

Der Rechner ist im übrigen IRRE laut, früher wurde der nur so laut wenn er viel gearbeitet hat. Jetzt läuft der im Dauerzustand so laut.. Sowohl mit dem alten Lüfter, als auch mit dem Neuen.

Die CPU Temp. Sinkt sogar auf 36°.. scheint sich auch nicht zu erhöhen.

- - - Aktualisiert - - -

Unglaublich, er läuft ! :D
Vielen Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!
Ich habe mal gewühlt
Zur Vorgeschichte hier im Forum:
http://www.pcmasters.de/forum/118717-cpu-kuehler-ist-wohl-schrott.html

Hast du noch das Asrock G41 MH-USB3 (oder R2.0 mit 2xUSB3) drin? Das nimmt alles mit 775er Sockel, außer die beiden QX977x mit 1600er FSB.

Wenn sich der Rechner mit diesem Board aus irgendeinem Grund abschaltet, stellt das Board "sichere" Werte beim Neustart ein. Da wird automatisch eine Spannung für die CPU gewählt und der Lüfter dauerhaft mit voller Drehzahl betrieben. Erst nach "sauberem" Herunterfahren werden beim Neustart die im BIOS gespeicherten Werte übernommen. Die Funktion nennt sich Boot Failure Guard.
Was das Board an Spannung für die CPU liefert, hat nicht direkt etwas mit den eingestellten Werten zu tun. Im Ruhezustand ist die gelieferte Spannung höher wie die eingestellte. Bei Belastung des Prozessors geht sie bis unter den eingestellten Wert zurück. Meine Pentium 805D (mit 2x Prescott-Kern) mögen im Betrib keine Spannung unter 1,200V. Da reagieren sie mit sofortigem Neustart oder gehen gar nicht erst los.
Der Titan-Kühler in der "Vorgeschichte" wird bei deinem Prozessor überfordert sein. Wenn der Lüfter nur 3 Anschlußdrähte hat, läßt er sich nicht regeln und läuft immer mit voller Drehzahl.
 

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