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Auburn School District: Schüler erhalten iPad als Lernhilfe

Was für einige voraussichtlich nur ein Traum bleiben wird, ist für die Kinder des Auburn School Districts im US-Bundesstaat Maine bald Realität: Lernstunden ganz modern mit dem iPad verbringen – und das auf Anordnung und Kosten der eigenen Schule. Ziel der Aktion sei es, die unterdurchschnittlichen Fähigkeiten einiger Kinder zu verbessern. Die Leiterin Kelly McCarthy sagte, dass die iPads für mehr Aufmerksamkeit beim Lernen sorgen, als sie es selbst könnte.

Die Schule hat sich die Erweiterung der Ausstattung um die iPads rund 200.000 US-Dollar kosten lassen, was aktuell rund 146.000 Euro entspricht. Jedes der Kinder hat dabei ein iPad erhalten. Der Grund für diese kostspielige Handlung der Schule geht darauf zurück, dass rund 40 Prozent aller Kinder aus Auburn nicht so lesen können, wie sie es eigentlich sollten. Die iPads sollen nun Abhilfe schaffen.

Während die meisten öffentlichen deutschen Schulen gegen technische Geräte wie Smartphones, Tablets und iPads im Unterricht sind, ist Leiterin McCarthy davon überzeugt, dass das iPad den gewünschten Fortschritt erbringen wird. Allerdings wolle man auch, dass die Kinder nicht ausschließlich mit dem iPad „spielen“ – es sei vor allem wichtig, dass sie nach draußen gehen und dort mit anderen Kindern und Schülern spielen.

Im November wird sich zeigen, ob sich das iPad als Lernhilfe beweisen kann. Dann finden dort nämlich die Mathe- und Leseprüfungen statt. Die Schule hat im Übrigen die Kosten für die iPads übernommen.

Quelle: Fudzilla


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