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Mit Vrizzmo wird das Smartphone zur Oculus Rift-Alternative

Die Trendthemen diesen Jahres sind, neben Wearables, auch Virtual-Reality-Brillen. Schließlich haben zahlreiche Hersteller, unter anderem Oculus Rift, Sony und Valve, entsprechende Geräte präsentiert und angekündigt. Technisch klingen alle Modelle sehr verlockend, doch einen Nachteil haben diese Lösungen: sie sind nicht gerade günstig. So müssen Anwender etwa 350 US-Dollar auf den Tisch legen, um das Oculus Rift Dev-Kit 2 zu bekommen. Erheblich preiswerter ist da "Vrizzmo", denn das nur 50 Euro teure Produkt soll aus (fast) jedem Smartphone eine Virtual-Reality-Brille machen.

Vrizzmo

Vorreiter der Virtual-Reality-Bewegung war das Unternehmen Oculus Rift, das im letzten Jahr, mit der gleichnamigen Lösung, für Furore gesorgt hat. Namenhafte Hersteller haben den Trend erkannt und ihr Portfolio mit einer entsprechenden VR-Brille ergänzt; aktuell buhlen Oculus Rift, Sony mit seinem "Project Morpheus" und auch Valve um die Gunst der Anwender.

Seit der Oculus Rift-Übernahme durch Facebook tauchen auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter immer wieder neue Projekte auf, die der bereits etablierten Konkurrenz die Schau stehlen möchten. Die besten Möglichkeiten hat derzeit das ANTVR-Kit, das ebenfalls rund 300 US-Dollar kosten soll.

Einen ähnlichen Ansatz wie die bereits erwähnten Lösungen bietet auch "Vrizzmo" des polnischen Herstellers De JET Works. Ziel des Unternehmens ist es, jedes Smartphone (ab 4,7 Zoll) in eine Virtual-Reality-Lösung zu verwandeln; für lediglich 50 Euro. Hinter "Vrizzmo" steckt kein Geringerer als Dariusz Żołna, der bereits seit vielen Jahren in der Spielebranche tätig ist. Die Idee für das Projekt kam ihm bei der Entwicklung eines Augmented-Reality-Games, wie er Eurogamers verrät.

Der Vorteil seiner Lösung ist schnell erklärt. "Wenn man sich die Oculus Rift kauft, hat man bereits nach zwei Jahren ein altes Device; also muss man sich eine neue VR-Bille kaufen", so Żołna. Da man Smartphones generell öfters auswechselt, so seine Argumentation, wird "Vrizzmo niemals alt. Wenn man sich ein neues Gerät zulegt, wird Vrizzmo automatisch mit aktualisiert; etwa mit einer besseren Auflösung oder mehr Leistung".

Interessierte Anwender können sich auf der Seite des Unternehmen registrieren, um keine Updates mehr zu verpassen. Was haltet ihr von der preiswerten Lösung? Eine sinnvolle Alternative zu Oculus Rift und Co.?

Quelle: Eurogamer

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