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OCZ: Übernahme der SSD-Sparte durch Toshiba genehmigt

Nachdem die Zahlungsunfähigkeit des bekannten SSD-Herstellers OCZ gegen Ende November 2013 bekannt geworden war, wurden auch schnell die Übernahmeabsichten des japanischen Unternehmens Toshiba öffentlich. Nun stimmte dieser Absicht das US-Amerikanische Insolvenzgericht für den Bundesstaat Delaware zu, womit die geplante Übernahme der Konkursmasse für 35 Millionen US-Dollar vorrausichtlich nächste Woche erfolgen dürfte.

OCZ-Hauptsitz

In der englischsprachigen Pressemitteilung ließ OCZ-CEO Ralph Schmitt wissen, man sei “erfreut über die Zustimmung des Gerichts”, da die Übernahme durch Toshiba seinem Unternehmen erlaube, weiterhin “fortschrittliche SSD-Technologie auf den Markt zu bringen”. Weiterhin dankte er Anlegern und Gläubigern für ihr Entgegenkommen und kündigte an, unter der Führung von Toshiba auch zukünftig Solid State Drives für Privat- und Enterprise-Kunden entwickeln zu wollen.

Letztere Aussage kommt wenig überraschend, gehört zu OCZ doch unter anderem der frühere Controller-Entwickler Indilinx, weshalb Technologie und Wissen für Toshiba zwei Hauptargumente für die Übernahme darstellen dürften. Zuletzt veröffentlichte OCZ wiederholt exklusiv Solid State Drives mit Indilinx-Lösungen, etwa in der Vertex-Reihe mit "Everest 2"- oder "Barefoot 3"-Controller.

Besitzer von OCZ-Speicher müssen sich Unternehmensangaben zufolge indes keine Sorgen über einen Verfall ihrer Garantieansprüche im Schadensfall machen. Wie OCZ nämlich schon im letzten Jahr mitteilte, werden “alle Garantieansprüche unter den jeweils mit dem Kunden vereinbarten Bedingungen aufrecht erhalten bleiben."

Quelle: TechPowerUp!

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