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Google Project Ara: "Flippypad"-Konzept macht Smartphone zur mobilen Spielekonsole

Auf der letzte Woche stattfindenden "Project Ara"-Entwicklerkonferenz hat Google mitgeteilt, dass das modulare Smartphone im Januar 2015 erscheinen wird. Die triste Basisvariante, die das Unternehmen "Gray Phone" getauft hat, soll bereits ab 50 US-Dollar starten. Basierend auf diesem Modell können Anwender dann ihr mobiles Device individuell zusammenstellen. Bis zum Marktstart ist also noch genügend Zeit, um entsprechende Module für das Smartphone zu entwickeln. Google selbst hat Anwender dazu aufgerufen, ihre Ideen und Konzepte einzusenden; die beste Lösung wird mit 100.000 US-Dollar prämiert. Die bisherige Resonanz ist riesig, insbesondere der "Flippypad"-Controller hat gute Chancen, den ersten Platz einzuheimsen.

Flippypad-Konzept macht Project Ara zur Spielekonsole

Googles "Projekt Ara" könnte dem leicht festgefahrenen Smartphone-Markt zu neuem Schwung zu verhelfen; immerhin sollen User ihr eigenes Smartphone individuell konfigurieren können; ganz einfach per Steckmodul.

So soll es in Zukunft möglich sein, jegliche Hardware-Komponenten zu tauschen, etwa den SoC, den Arbeitsspeicher, das Display oder den Akku. Um auszutesten, welche (theoretischen) Möglichkeiten es für entsprechende Module gibt, hat Google einen Wettbewerb ins Leben gerufen. Entwickler können ihre Ideen einsenden und mit etwas Glück 100.000 US-Dollar gewinnen. Das Feedback auf den Anruf ist gigantisch, denn zahlreiche User haben bereits ihre Konzepte eingereicht; einer davon ist "The Aether Technician", der im wahren Leben Samuel Herb heißt.

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Von ihm stammt der "Flippypad"-Controller, der das "Project Ara"-Smartphone in eine mobile Spielekonsole verwandelt. Zugegeben, die Idee ist nicht unbedingt neu, denn mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller solche Lösungen für Android-Devices und Apples iPhone an, aber dennoch interessant. Optisch erinnert das Konzept von "The Aether Technician" recht stark an den Nintento DS, denn die Tastenbelegung und -anordung ist nahezu identisch. Wie Herb verspricht, soll das "Flippypad" zudem einen Akku beinhalten, damit sich das mobile Gaming nicht negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt.

Quelle: Hexus

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