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Google Project Ara: Bastel-Smartphone will Markt revolutionieren

Im Herbst des letzten Jahres hat Motorola, mit seinem Smartphone-Konzept "Project Ara", für Aufregung gesorgt. Die Idee hinter dem Projekt ist simpel, aber gerade deshalb revolutionär. So sollen sich Anwender ihr eigenes Smartphone individuell zusammenstellen können; ganz nach ihren Wünschen. Damit hat das Gemeckere über einen zu kleinen Akku oder eine schlechte Kamera ein Ende, denn User haben es selbst in der Hand, mit welchen Komponenten sie ihr mobiles Device bestücken. Pünktlich zur "Project Ara"-Entwicklerkonferenz hat Google nun verraten, wann das erste Smartphone erscheinen wird; im Januar 2015.

Google Project Ara

Mit der Ankündigung des "Project Ara" im Oktober 2013 hat Motorola die Smartphone-Branche geschockt, denn mit dem neuen Device soll sich die Hardware spielend einfach aufrüsten lassen; der fast jährliche Neukauf fällt somit flach.

Möglich macht die Aufrüstung eine spezielle Platine, die man mit einem PC-Mainboard vergleichen kann. Sind Anwender mit den aktuellen Komponenten nicht mehr zufrieden, lassen sich diese, dank des modularen Aufbaus, einfach wechseln. User können fast alle Hardware-Komponenten ohne Probleme tauschen, dazu gehören etwa der SoC, der Arbeitsspeicher, das WLAN-Modul, der Bildschirm, die Kamera, die Lautsprecher sowie der Akku.

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Nach der Vorstellung des Smartphone-Konzeptes ist es recht ruhig um das Device geworden, doch nun, knapp sechs Monate später, hat der Suchmaschinen-Gigant auf der ersten "Project Ara"-Entwicklerkonferenz verraten, was das Smartphone kosten soll und wann es erscheinen wird.

Preislich geht es bereits ab 50 US-Dollar los, dafür erhalten Käufer ein "nacktes" Device mit langweiligem Design ("Gray Phone"). Leider hat das Unternehmen nicht mitgeteilt, wie teuer die einzelnen Komponenten werden und wie das Ganze technisch funktioniert. Allerdings wird es in diesem Jahr noch zwei weitere Entwicklerkonferenzen geben, sodass noch mehr Details zu "Project Ara" ans Tageslicht kommen dürften.

Quelle: Engadget

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