Gleichzeitig wurde die Limitierung von einem Raspberry Pi pro Person nun aufgehoben, auch wenn man noch um zehntausende Pis im Produktionsrückstand ist. Dennoch gibt man sich zuversichtlich gegen Ende des Jahres den Bedarf vollständig decken sowie auch größere Projekte ausrüsten zu können.

Doch neben dem Kernprodukt arbeitet man schon seit längerem an einem Kameramodul, um die Fähigkeiten des Rasberry Pi weiter auszubauen. Wie schon aus früheren Meldungen bekannt wurde, soll in etwa drei Monaten ein 5-Megapixel auflösendes Kameramodul erhältlich sein, welches über USB mit dem ARM Prozessor kommuniziert. Der Preis des Kameramoduls wird vermutlich bei 20-25$ liegen und damit den Basispreis fast verdoppeln. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund warum man nach einem anfänglichen Prototypen Abstand von einer 14-Megapixelkamera genommen hat – sie wäre wohl schlichtweg zu teuer gewesen und hätte damit dem Projekt, einen für jedermann bezahlbaren Computer auf den Markt zu bringen, gestört.

In Deutschland kann der Raspberry Pi über Farnell bezogen werden, auch wenn man dort aktuell nur Vorbestellungen annimmt. Die Wartezeit  dürfte auf Grund der höheren Fertigung nun  bei nur noch wenigen Wochen liegen.

Quelle: Engadget