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Unerwartete Abschreibungen: Philips rutscht in die roten Zaheln

Der Elektronikgroßkonzern Philips hat im letzten Quartal aufgrund unerwarteter Abschreibungen ein dickes Minus in der Endabrechnung. Konnte die niederländische Firma letztes Jahr einen Nettogewinn von stolzen 262 Millionen Euro verbuchen, ist nun ein Verlust von 1,345 Milliarden Euro entstanden. Grund dafür seien vor allem eine gewisse Marktsättigung bei der Konsumelektronik und die instabilen Devisenmärkte. So konnten Philips, obgleich sie mit der LED-Technik solide Kaufzahlen im Lichtgeschäft und einen Zuwachs in ihrer Gesundheitssparte einfahren konnten, die negativen Währungseffekte und den damit verbundenen Umsatzrückgang nicht mindern.

 

Dennoch übertrafen die Zahlen die Prognosen von Analysten, die Philips schon in den roten Zahlen versinken sahen. Frans van Houten, Vorstandschef von Philips, erwarte allerdings keine kurzfristigen Verbesserungen. Als Grund nannte er das „unsichere wirtschaftliche Umfeld“. Der amtierende Konzernchef erläuterte zudem, dass nun ein „500 Millionen Euro schweres Sparprogramm und ein 2 Milliarden Euro umfassendes Aktienrückkaufprogramm“  in die Wege geleitet wird um Schlimmeres zu verhindern. Ob sich der Elektronikriese allerdings in der nächsten Zukunft vollständig von der Krise erholen kann, ist noch nicht abzusehen. Eine Änderung in der Konzernstruktur wäre aber nicht abwegig.

 

Quelle: Heise


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