Corsair HX1000i Shift Test Review (Bild © PCMasters.de)
HX1000i Shift im Detail
Corsair hat kürzlich seine Netzteilserien aktualisiert und neue Modelle vorgestellt. Darunter war auch die neue HXi-Shift-Serie, die das Netzteil durch eine Integration in das iCUE-Ecosystem ergänzte. Diese Ergänzung ist nicht nur für Besitzer von Produkten mit iCUE-Integration spannend, sondern auch für neue Nutzer, die noch keine Corsair-Produkte besitzen.
Die HXi-Shift-Serie besteht aktuell aus drei Modellen, die sich durch ihre Ausgangsleistung unterscheiden. So haben Kaufinteressenten die Wahl zwischen einer 1.000-, einer 1.200- und einer 1.500 W-Variante. Für unseren Kurztest haben wir von Corsair das HX1000i Shift erhalten, auf das wir in diesem Test eingehen werden. Die aktuelle Preisgestaltung der Serie sieht wie folgt aus:
- HX1000i Shift (1.000 W) für 236 € (Affiliate)
- HX1200i Shift (1.200 W) für 252 € (Affiliate)
- HX1500i Shift (1.500 W) für 297 € (Affiliate)
Mit diesen Modellen sollte sichergestellt sein, dass man ein Netzteil kauft, das mehrere Generationen an Hardware übersteht und für mehr als 5 Jahre im Einsatz ist. Das Netzteil ist jedoch durch eine 10-jährige Herstellergarantie abgedeckt, wodurch es lange im Dienst sein kann, wenn es darauf ankommt.
Das Design der neuen Netzteile passt sehr gut zu den Designelementen, die bei den aktuellen Corsair-Gehäusen verwendet werden. Als Lüftergitter dient ein ausgestanztes Blech, das mit den gewohnten Y-artigen Mustern versehen ist. Oben sind die scharfen Ecken etwas abgeflacht, was das Netzteil etwas moderner aussehen lässt. Zu viel kann man bei dem Format jedoch nicht machen, weil der Platz stark begrenzt ist und man das Netzteil nach dem Einbau meist auch nicht mehr sieht.
Auch der Luftauslass an der Rückseite ist im gleichen Muster, jedoch sind die Abstände hier minimal, weil hier die Fläche für den Luftdurchfluss nicht beeinträchtigt werden soll. Das Corsair-Logo ist hier auch zu finden, weil man gerade diese Partie von außen am Gehäuse sehen kann. Auch die Modellkennung ist hier platziert. Dazu gibt es den gewohnten Ein-/-Ausschalter des Netzteils sowie die Buchse für den Netzstecker.
Auch die geschlossene Seite des Netzteils, an der meist das PCB montiert ist und die in vielen Gehäusen nach oben zeigt, ist mit dem gleichen Y-Muster versehen. Dadurch sieht das Netzteil etwas frischer aus und unterscheidet sich visuell etwas mehr von der Konkurrenz.
Versetzte modulare Anschlüsse
Das wohl wichtigste Merkmal der HXi-Shift-Serie sind die seitlichen Buchsen. Corsair hat früh erkannt, dass bei den meisten Gehäusen es nach dem Netzteileinbau die Stecker kaum noch zugänglich sind. Das Problem löst Corsair, indem die Anschlüsse seitlich positioniert sind. Dadurch können die Stecker auch besser auf einer größeren Fläche verteilt werden und man kann jederzeit Stecker anschließen oder entfernen.
Statt auf gewöhnlich große Stecker zu setzen, wählt Corsair deutlich kleinere Type 5-Anschlüsse. Diese sind teils schwerer einzustecken, aber haben den Vorteil, dass sie kompakter sind und auch weniger abstehen. Corsair sagt, dass im Gehäuse mindestens 30 mm Abstand zum Seitenteil vorhanden sein muss, um die Kabel zu biegen.
ATX 3.1 und zwei 12x6-PCIe-5.1
Die Plattform von Corsair ist sehr modern aufgestellt. So wird der neueste Standard verwendet, der Intels ATX 3.1-Empfehlungen umsetzt und vereint sie mit den neuen 12V-2x6-PCIe-5.1-Kabeln. Auch wenn es immer wieder negative News zum 12V-2x6-Anschluss gibt, bei denen Nutzer von Schäden an Grafikkarten berichten, ist der Standard für alle modernen NVIDIA-Grafikkarten notwendig. Auch AMD-Boardpartner wie Sapphire setzen auf diese kompakten Kabel.
Das HX1000i Shift ist mit seiner Ausgangsleistung von 1.000 W für mehr als eine High-End-Grafikkarte ausgelegt. Es gibt einen dedizierten 12V-2x6-PCIe-5.1-Anschluss, der aber auch für das Dual-8pin-Kabel verwendet werden kann. Die Buchsen sind alle entsprechend beschriftet, damit man die Kabel in die richtigen Buchsen steckt.
Zertifiziert für Effizienz und leisen Betrieb
Das HX1000i Shift Netzteil setzt auf eine Rail für die 12-V-Versorgung. Das Netzteil verfügt auch über eine 80-Plus-Zertifikat, das dem Netzteil eine Platinum-Zertifizierung bescheinigt. Damit bietet es einen Wirkungsgrad von 92 % bei 50-%-Last und 89 % bei 100-%-Last für verbesserte Energieeinsparungen. Laut Cybenetics liegt die Effizienz bei kombinierter Last bei 91,832 % bei 230 V. Hergestellt wird das Netzteil von CWT.
Weiterhin können für den einen oder anderen die Schutzschaltungen von Interesse sein, die folgende beinhalten:
- ÜBERSPANNUNGSSCHUTZ (OVP)
- ÜBERSTROMSCHUTZ (OCP)
- ÜBERHITZUNGSSCHUTZ (OTP)
- KURZSCHLUSS-SCHUTZ (SCP)
- ÜBERSTRÖMUNGSSCHUTZ (OPP)
Vollmodular mit PVC-Kabeln
Die Kabel sind zwar nicht gesleeved aber sehen aber etwas danach aus. Jeder Kabelstrang besteht mit einzelnen Kabeln, die lose sind. Ähnlich, wie bei gesleevten Kabeln, sieht das auf den ersten Blick chaotisch aus. Damit die Kabelstränge alle am Ende im Gehäuse auch ordentlich aussehen, gibt es bereits angebrachte Kämme, die man entsprechend am Kabel entlang zieht.
Bei diesem Netzteil handelt es sich um ein vollmodulares Modell, weshalb man immer nur die Kabel anschließt, die wirklich gebraucht werden. Für den Workstation-Build, für den wir das Netzteil verwendet haben, haben die Kabel ausgereicht, auch wenn wir die PCIe-Kabel für die Workstation-Grafikkarten gesplittet haben. Die Länge war für den Fall auch ausreichend.
Im Lieferumfang enthalten sind die folgenden Kabelstränge:
- 1x ATX-20/24-Pin Kabel mit 610 mm Länge
- 2x 4/8-Pin ATX12V/EPS mit 650 mm Länge
- 2x 6/8-Pin PCIe-Kabel mit 650 mm Länge
- 1x 90° 12 V-2×6 auf 2×8-polig PCIe(6+2-polig)-Kabel mit 650 mm Länge
- 2x 4-SATA-Kabel mit 800 mm Länge
- 2x 4-IDE/Molex-Kabel mit 750 mm Länge
- 1x 90° 12 V-2×6 bis 600 W 12 V-2×6 (12+4-polig)-Kabel mit 650 mm Länge
- 1x USB (Typ-C auf USB 10-Pin-Header)-Kabel 525 mm Länge
- 1x iCUE LINK zu 90° iCUE LINK-Kabel 200 mm Länge
- 1x iCUE LINK zu iCUE LINK-Kabel 600 mm Länge
iCUE Link Controller
Ein Alleinstellungsmerkmal des HX1000i Shift ist der integrierte iCUE-Kontroller. Seit Jahren hörte man von einer Integration von Software und intelligenten Features in Netzteilen, doch auf dem Markt hat man kaum etwas gefunden. Das HX1000i Shift ist eines der ersten Netzteile, das Monitoring bietet.
Man kann es mit anderen iCUE-Link-Geräten verbinden und gewisse Konfigurationen abhängig von Parametern definieren - wir haben es jedoch alleinstehend betrachtet. Für dieses Feature wird ein USB-C-Kabel am Netzteil angeschlossen. Dafür nimmt man entweder das mitgelieferte Kabel und schließt es an einen freien USB-2.0-Header am Mainboard an oder nutzt ein beliebiges USB-C-Kabel für einen beliebigen USB-Port. Da unsere Workstation mit Linux betrieben wird und es keine Linux-Software gibt, haben wir den Controller an einem anderen PC zu Testzwecken angeschlossen und das Netzteil so von einem Zweitsystem überwacht.
Nach der Installation der iCUE-Software, wird der Controller erkannt und die Software muss erst neugestartet werden, um die Integration zu vollenden.
Nach dem Neustart der Software konnten wir das HX1000i Shift in der Software erkennen, aber ein Update der Hub-Software sollte installiert werden. Damit alle Bugfixes enthalten sind, haben wir alles auf den neuesten Stand gebracht.
iCUE-Link-Eco-System
In der Software gibt es zwei Reiter, wenn man das Netzteil anklickt. in dem rechten Bereich werden die iCue-Link-Komponenten angesprochen und konfiguriert. So wird bei uns auf die Beleuchtung hingewiesen, jedoch haben wir keine anderen iCUE-Geräte angeschlossen, weshalb hier effektiv nichts gemacht werden kann.
HX1000i Shift iCUE-Ansicht
In der Hauptansicht werden einem diverse Graphen präsentiert. Technikbegeisterte werden sich freuen, denn neben der Ausgabe von Spannungen, wird auch die Effizienz berechnet und angezeigt. Alles ist visuell durch Graphen dargestellt, was über einen längeren Zeitraum eine schöne Übersicht gibt. Wenn man auf eines der Kästchen klickt, bekommt man unten eine große Ansicht unten, wie beispielsweise bei den Lüfterdrehzahlen.
Die aktuelle Auslastung des Netzteils wird ebenfalls angezeigt. Wie genau diese Werte sind und welche Toleranz hier vorliegt, haben wir nicht ermitteln können. Die Temperatur des Netzteils wird ebenfalls ausgegeben,sowie die Eingangs- und Ausgangsleistung.
Es gibt unten eine Möglichkeit Profile anzulegen. Man kann hier aber nur wenig machen, denn das Netzteil regelt selbst und so kann man nur die Mindestlüfterdrehzahl definieren und das Profil dem Lüfter zuweisen. Aus Sicherheitsgründen sollte der Lüfter natürlich vom Netzteil gesteuert werden, um das Netzteil kühl zu halten.
Wenn man das Netzteil dann belastet, sind die Graphen für die Ausgangsleistung spannend, denn gerade diese Daten sind hilfreich.
Die detaillierte Ansicht unten gibt auch die Peak-Last aus und ermittelt dann auch die Effizienz in der Ansicht.
Es gibt dann noch einen Reiter für Warnungen, falls man hier etwas definieren will.
Corsair NR140HP-140-mm-Lüfter
Corsair verbaut einen großen 140-mm-Lüfter in diesem Netzteil. Den Lüfter gibt es so nicht einzeln zu kaufen. Auf der Herstellerseite gibt es keine Angaben zum NR140HP-Modell, doch laut Cybenetics soll dieser eine sehr hohe Drehzahlspanne von ca. 300 bis hin zu 2.400 U/min haben. Corsair gibt nur an, dass der Lüfter über ein Fluid Dynamic Bearing verfügt.
Die Lüftersteuerung des Corsair HX1000i Shift ist so optimiert, dass das Netzteil konstant auf 50 °C gehalten wird. Wenn die Temperatur darunter liegt, kann der Lüfter auch ausgeschaltet bleiben und das Netzteil arbeitet im Passivbetrieb. Sobald eine höhere Last anliegt, fängt der Lüfter an zu drehen.
HX1000i Shift Verpackung und Lieferumfang
Die Verpackungen von Corsair haben einen starken Wiedererkennungswert. Das liegt zu einem großen Teil an dem grellen Gelbton, den Corsair bei seinen Verpackungen verwendet. Als Kontrastfarbe dient dann Schwarz und auch das Produkt ist meist groß an der Front abgebildet. Die Schachtel an sich ist aus Pappe und sieht unserer Meinung nach ansprechend aus.
Beim Öffnen des Kartons sieht man eine Aufteilung in zwei Segmente: links findet man das mit Schaumstoff geschützte Netzteil und rechts davon ein Fach aus Pappe, in dem die Kabel alle enthalten sind.
In dem Fach rechts findet man dann folgenden Lieferumfang:
- 10 Kabelbinder
- 4 Schrauben
- Kaltgerätestecker
- Diverse modulare Kabelstränge
Corsair HX1000i Shift Spezifikationen
Nachfolgend haben wir die Spezifikationen des Netzteils in einer Tabelle zusammengefasst.
| Corsair HX1000i Shift (RPS0195) technisch Daten | |
|---|---|
| Spezifikation | ATX 3.1 |
| PFC | aktiv |
| 12V-Schienen | Eine |
| +3,3V | 25 Ampere |
| +5V | 20 Ampere |
| +12V | 83,3 Ampere |
| -12V | Nicht vorhanden |
| +5 Vsb | 3 Ampere |
| Abmessungen | 150 x 86 x 180 mm |
| Lüfter | 140 mm, Corsair |
| Lautstärke | 16,65 dB(A) (laut Cybenetics Zertifikat, 115V), 16,7 dB(A) (laut Cybenetics Zertifikat, 230V) |
| Kabelmanagement | vollmodular |
| Zertifikate | ETA-Platinum (115V, laut Cybenetics Zertifikat), ETA-Platinum (230V, laut Cybenetics Zertifikat), LAMBDA-A+ (115V, laut Cybenetics Zertifikat), LAMBDA-A+ (230V, laut Cybenetics Zertifikat), 115V+230V Report (Lab ID: CR10002699) |
| Anschlüsse | 1x 20/24-Pin, 2x 4/8-Pin ATX12V, 4x 6/8-Pin PCIe, 8x SATA, 8x IDE, 1x USB Protocol 10P |
| Herstellergarantie | 10 Jahre |
| Preis | Ab 236 € (Affiliate) |
Testsystem
Als Testsystem nutzen wir die folgenden Komponenten. Der Aufbau sieht wie folgt aus:
- CPU: AMD EPYC Milan 7763/7C13 (64 Core 128 Thread)
- CPU-Kühler: DeepCool LS720 mit 3 Noctua NF-A12x25 G2
- Mainboard: ASUS KRPA-U16
- RAM: 4x 16 GB Micron DDR4-3200 RDIMM
- SSD: 1 x NVMe-SSDs
- Gehäuse: ASUS ProArt PA602 Wood Edition
- Grafikkarten: 2 x Radeon Pro Duo 32 GB, 1 x Radeon Instinct Mi50 32 GB
- Netzteil: Corsair HX1000i Shift 1000 W
Eigene Testdaten sowie Daten von Cybenetics
Tests von Netzteilen sind aufwendig und setzen teures Testequipment voraus. Wir haben das Netzteil nicht auf Effizienz und Leistung getestet, sondern den Einsatz an einer Workstation überprüft. Das Ziel war es damit nicht das volle Potenzial auszureizen - sondern die Alltagstauglichkeit.
Neben der 80-PLUS-Zertifizierung, die zwar schön ist, aber inzwischen eine für Europa eher unpassende Teststelle darstellt, greifen immer mehr Netzteilhersteller auf Tests von Cybenetics zurück. Die Netzteilexperten testen und zertifizieren die Netzteile dann unabhängig. Auch das HX1000i Shift ist im Detail untersucht. Aus ihrem Report haben wir die nachfolgenden beiden Graphen entnommen. Interessierte können den kompletten Report über den Link oben einsehen.
Da Furmak nicht die drei GPUs auslasten konnte, haben wir den Test unter Ubuntu Desktop 24.04 mit OLLAMA LLAMA3.2 LLM-Inference sowie Auslastung der CPU und Shadow of the Tomb Raider GPU simuliert.
- Daten geloggt über Elmor PMD2 (Voltage max error +/- 0.1 V (@ 12 V), Current max error +/- 0.5 A (@ 10 A))
Schallpegel konnten wir nicht messen, da die Lüfter des Systems laut waren und das Netzteil leiser war. Die Kollegen von Cybenetics haben dem Netzteil ihr Lambda A+ Zertifikat vergeben.
HX1000i Shift: EFFICIENCY GRAPH at 230 V
Der Test des Netzteils prüft die Effizienz bei 115- und 230-Volt. Hierzulande ist vor allem die 230-V-Messung spannend, da unser Netz darauf aufbaut. Bei Tests von Cybenetics lag der Wirkungsgrad bei 91,83 %. Bei 300 bis 400 W erreicht das Netzteil den Höchstpunkt der Effizienz, was bei den meisten Nutzern im Alltag auch der Fall sein wird. Sobald man über 600 W Last hinausgeht, fällt die Effizienz auf ca. 92 % ab, liegt aber dennoch hoch. Bei etwa 950 Watt fällt die Effizienz in den Bereich von 90 bis 92 %, jedoch ist das Netzteil nicht für die Dauerlast in dem Bereich ausgelegt, auch wenn es durch die eingerechneten Puffer schaffen wird und erst darüber durch die Schutzmechanismen abschaltet. Der Ripple bei 12V lag bei 28,08 mV.
Das PMD2 hat eine gewisse Toleranz, da es kein teures Messequipment ist - bietet damit auch nicht die höchste Genauigkeit. Die Messdaten dienen als ein Anhaltspunkt für unser Muster. In den Messungen mit PMD2 zeigen Ausreißer von 20 mV nach oben und 10 mV nach unten, wodurch der Ripple bei 30.00 mVpp (millivolts peak-to-peak) liegen würde.
- Talpunkt der Welle: 11,99 V
- Spitzenpunkt der Welle: 12,02 V
- Abstand zwischen beiden: 30 mV
HX1000i Shift: Lautstärke
Bei 230-V-Messungen von Cybenetics ist ein interessantes Bild zu erkennen. Das Netzteil ist bis zu einer Last von ca. 600 W leise mit 6 bis 10 dB(A), wobei es mittendrin auch kleine Bereiche mit <6 dB(A) gibt. Damit ist es etwas lauter als das Seasonic Prime TX-1600 Noctua Edition (Test), ist aber dennoch leise. Danach geht der Schallpegel mit etwa 100-W-Abständen höher.
Fazit zum HX1000i Shift
Corsair hat mit dem HX1000i Shift ein sehr interessantes Netzteil auf den Markt gebracht, das sich nicht nur an Enthusiasten richtet. Wer schon immer den Verbrauch seines PCs und die Effizienz im Blick haben wollte, bekommt genau die richtigen Tools mit diesem Netzteil. Über die iCUE-Integration kann man die Werte komfortabel auslesen. Leider geht das noch nicht unter Linux und man muss das unter Windows machen.
Komfortabel ist auch der Zugang zu den modularen Kabeln des Netzteils. An der Kennung "Shift" im Namen erkennt man dieses Feature, bei dem die Kabel seitlich am Netzteil positioniert sind. Die Kabelstränge sind lang und sehen nach gesleevten Kabeln aus - sind es aber nicht. Dennoch sehen sie im System mit den integrierten Kämmen schick aus.
Die Lautstärke des Netzteils würden wir als gut einstufen und auch aus der technischen Perspektive überzeugt uns das Platinum-Netzteil. Mit unserer Workstation mit drei GPUs und dem 64-Kern-EPYC-Prozessor der Milan-Generation haben wir nicht das Limit ausgereizt. Bei einem Preis von 239 € zählt das HX1000i Shift (Affiliate) nicht zu den preiswertesten Platinum-Netzteilen, bietet jedoch sehr starke Zusatzfeatures, die der Konkurrenz fehlen.
Pro
- Hohe Ausgangsleistung
- Moderne Technik (ATX 3.1 + PCie 5.1)
- Hoher Wirkungsgrad
- Verarbeitungsqualität
- Lange Kabelstränge mit Kämmen
- Leise unter Last (dank Corsair-Lüfter)
- Passivgekühlt in einigen Szenarien
- Ein natives 12V-2x6-PCIe-5.1-Kabel
- Vollmodular
- Seitliche Kabelanschlüsse
- iCUE-Kontroller mit umfangreichen Software-Überwachungsfunktionen
- Guter Lieferumfang
- 10 Jahre Herstellergarantie
Contra
- Preis
























