Linux Kernel Updates (Bild © DALL-E)
Die Ultra-RISC-V-Unterstützung wurde in die Standard-Kernelkonfiguration aufgenommen. Konkret wird damit der UR-DP1000-SoC und seine acht C100-Kerne abgedeckt. Dieses Update folgt einem ähnlichen Muster wie die in früheren Builds aktivierte Eswin-SoC-Unterstützung. Es stellt sicher, dass diese Hardwarekonfigurationen ohne manuelle Kconfig-Anpassungen sofort funktionieren.
Es gab einige unerwartete Updates für ältere Gaming-Hardware. Für die Sega Dreamcast wurden mehrere Treiberkorrekturen veröffentlicht, die sich auf Tastatur, Maus und Joystick beziehen. Ein spezifischer Null-Pointer-Dereferenzierungsfehler im Maplemouse-Treiber – der bereits seit 2017 bestand – wurde endlich behoben. Während Linux die Unterstützung für viele veraltete Plattformen eingestellt hat, helfen diese Patches denjenigen, die immer noch spezielle Builds auf alten Konsolen mit CD-Rs und Original-Peripheriegeräten nutzen.
Auf der x86-Seite wurde ein Fix für die VGA-Fallback-Logik während des Bootvorgangs veröffentlicht. Dieses Problem betraf vor allem Nutzer mit Multi-GPU-Konfigurationen, die AMD- und NVIDIA-Hardware kombinieren. In manchen Fällen identifizierte das System ein VGA-kompatibles Gerät als primäres Gerät, nur weil es in der Aufzählungsreihenfolge an erster Stelle stand. Die aktualisierte Logik priorisiert nun das Gerät, das den Framebuffer unterstützt. Das verhindert Verwirrung im Userspace, indem sichergestellt wird, dass nur ein primäres Grafikgerät gemeldet wird.
Zu den weiteren Änderungen gehört die Rückkehr von Nick Desaulniers zur LLVM-Linux-Entwicklung. Außerdem gibt es eine Vielzahl kleinerer Korrekturen im Bereich Netzwerk und Dateisysteme. Einige dieser Patches wurden mit Hilfe von KI entwickelt. Bei den Treibern geht es wie gewohnt weiter, mit einer hohen Dichte an Updates für GPU- und Netzwerk-Hardware.
