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NAND-Flash-Speicher: Preise weiter im Sinkflug

In jedem elektronischen Gerät, ganz egal ob PC, Notebook, Smartphone oder Tablet, ist NAND-Flash-Speicher verbaut. Eigentlich nicht weiter verwunderlich, denn diese Speicherart ist nicht nur extrem günstig, sondern bietet zudem auch eine niedrige Leistungsaufnahme sowie eine hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Wie die Seite DRAMeXchange nun berichtet, sind die OEM-Preise der Chips, aufgrund einer weniger starken Nachfrage, in der ersten Januar-Hälfte um drei bis fünf Prozent gefallen.

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Mobile Devices, allen voran Smartphones und Tablets, erleben von Jahr zu Jahr neue Höhenflüge; dies zeigt auch die aktuelle Gartner-Studie, die vor wenigen Wochen veröffentlicht wurde. Wie kann es also, vor allem bei den fast täglich veröffentlichten Geräten, zu einer gesunkenen Nachfrage nach NAND-Speicher kommen?

Wie DRAMeXchange vermutet, liegt dies vor allem an den hohen Lagerbeständen der Chip-Produzenten. Ebenfalls Schuld an dem Preisverfall ist auch die geringere Nachfrage von OEM-Herstellern, die im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15 bis 20 Prozent gesunken ist. Da die NAND-Chip-Lieferanten nun verzweifelt versuchen, ihre Kapazitäten bei den Speichermodul-Herstellern loszuwerden, beschleunigt sich zudem der Preisverfall, so DRAMeXchange.

Der Blick in die Zukunft sieht ebenfalls nicht rosig aus, denn wie die Quelle vermutet, wird es, aufgrund von saisonalen Faktoren, zu weiteren Einbrüchen bei den Verkäufen von Speicherkarten und SSD-Laufwerken kommen. Noch im ersten Quartal des Jahres soll die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage auf etwa vier bis fünf Prozent ansteigen.

Quelle: CDRinfo

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