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Firefox OS: Low- als auch High-End-Smartphones geplant

Mozilla hat mit dem Firefox OS zuerst den Markt der Einstiegs-Smartphone zu bedienen geplant. Den vollen Funktionsumfang will Mozilla auch auf günstigen Smartphones dank des Einsatzes von HTML im ganzen Betriebssystem bieten. Nun plant Mozilla aber auch High-End-Smartphones mit diversen Herstellern zu realisieren.

Firefox OS Geeksphone

Der erste Partner für die Einführung eines High-End-Geräts sei Sony, da der japanische Elektronikkonzern mit seinen neuen Xperia-Modellen wieder überzeugen kann. Mozilla sei überzeugt von der hohen Qualität, erste Gespräche seien mit Sony bereits geführt worden. Doch auch LG, ZTE, Huawei und Alcatel werden als weitere Partner in Betracht bezogen. Für den Vertrieb wird weltweit mit 18 Mobilfunkanbietern kooperiert um die Produkte auch an den Kunden bringen zu können.

Firefox OS Geeksphone 2

Geplant war der Einstieg in den Markt mit Low-End-Geräten, speziell in Europa und Südamerika im Juli diesen Jahres. Später wolle man auch in andere Regionen vordringen. Zur Zeit bietet Mozilla mit dem spanischen Hersteller Geeksphone die ersten zwei Smartphones mit Firefox OS aus. Für rund 110 Euro ist das Modell „Keon“ mit einem 1GHz-Prozessor, 512MB RAM, 4GB Speicher und einem 3,5 Zoll großen HVGA-Touchscreen zu haben. Für 50 Euro mehr bekommt der Kunde das Modell „Peak“ mit einem 1,2GHz Dualcore-Prozessor und einem 4,3 Zoll großen qHD-Bildschirm.

Die Idee von Firefox OS ist ein quelloffenes Betriebssystem für Smartphones und Tablets auf Basis von standardisierten Webtechnologien wie HTML5 zu etablieren. Damit soll ein hoher Funktionsumfang bei geringem Performancebedarf geboten werden. So plant Mozilla sich neben Android und iOS als weiterer großer Betriebssystementwickler für mobile Geräte aufzustellen. Während Android zwar als Open-Source-Betriebssystem gilt, können erst größere Veränderungen vornehmen, wenn eine neue Version veröffentlicht wurde. Bei Firefox OS ist der Quellcode für die Hersteller vollständig offen gelegt, sogar die Planung von neuen Funktionen.

Quelle: ZDnet, WinFuture


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