KFA2 GeForce RTX 3060 Test/Review  Bild © PCMasters.deKFA2 GeForce RTX 3060 Test/Review (Bild © PCMasters.de)

Die ganze NVIDIA „Ampere”-Architektur-Reihe wurde ursprünglich mit Samsungs 8-nm-DUV-Node gemacht. Die Entscheidung, dieses ältere Modell wiederzubeleben, ist interessant, vor allem weil NVIDIA für die neueren „Ada Lovelace”- und kommenden „Blackwell”-GPUs auf TSMC umgestiegen ist und dort die fortschrittliche 5-nm-Node-Technologie von TSMC nutzt.

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KFA2 GeForce RTX 3060 GA-106-302-A1 ChipKFA2 GeForce RTX 3060 GA-106-302-A1 Chip (Bild © PCMasters.de)

Während die Wiederbelebung der RTX 3060 bestätigt ist, bleibt unklar, welche spezifische Variante wieder eingeführt wird. Das ursprüngliche Modell verfügte über eine 12-GB-Konfiguration mit einem 192 Bit breiten Speicherbus, während eine spätere Version eine 8-GB-Option mit einem 128-Bit-Bus bot.

Die GeForce RTX 3060 statt einer neueren Karte wie der RTX 4060 auf den Marktz zu bringen, erscheint erst einmal verwirrend. Grund dafür könnte sein, dass die RTX 4060, die auf dem 5-nm-Knoten (NVIDIA 4N) von TSMC basiert, sich die Produktionsressourcen mit der aktuellen RTX 5060-Reihe teilt und dadurch nicht bei Samsung in Fertigung gehen kann. Durch die Wiederbelebung der RTX 3060, die mit dem 8N-Foundry-Knoten von Samsung gebaut wird, kann NVIDIA die 5-nm-Kapazität von TSMC für fortschrittlichere Modelle wie „Blackwell“ und dessen Unternehmensvarianten freimachen.

Ob Gamern nun wirklich mit einer RTX 3060 geholfen ist, steht noch zur Debatte. Die Karten waren nicht schlecht, aber gemessen am heutigen Stand der Technik und der Tatsache, dass wir eigentlich auch ein großes Probleme mit RAM haben, erscheint dieser Move nicht besonders sinnvoll.