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Thecus W2000, W4000 und W5000: Neue NAS-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen

Der Hersteller Thecus ist für die meisten Verbraucher noch eher unbekannt, da diese oft auf NAS-Lösungen von Synology setzen. Spannend ist Thecus für größere Projekte oder Firmen mit bis zu 50 Clients. Neben den Linux-NAS-Lösungen hat der Hersteller in Zusammenarbeit mit Microsoft seine neuen Windows-basierten W2000, W4000 und W5000 Nas-Server vorgestellt.

Die wohl wichtigste Neuheit der NAS-Server ist der Einsatz von Windows Storage Server 2012 Essentials als Betriebssystem. Für viele Firmen und auch Administratoren ist Windows die bessere Wahl, da das Ecosystem durchgehend kompatibel ist und die Windows-basierten Dienste und Anwendungen auch so arbeiten, wie man es kennt. Auch in Sachen Office 365 hat man freie Hand. Da die Software zusammen mit Microsoft für die NAS-Lösungen zugeschnitten wurde, sind sinnvolle Funktionen berücksichtigt worden, die man aus dem Server-Segment kennt. Ein Sprecher von Microsoft hat betont, dass die hier zum Einsatz kommende Variante von Windows Storage Server 2012 Essentials Betriebssystem nicht auf den Markt kommt. Damit bleibt interessierten Administratoren der Bau eines eigenen NAS-Servers mit dieser Software verwehrt.

Im Inneren findet man gängige Hardware, wie den Atom D2701 bzw. den D2550 Prozessor von Intel. Alle drei Modelle haben standardmäßig 2 GB DDR3-Ram und wirken sehr solide. Abhängig vom Modell, gibt es eine SSD oder eine SSHD von Seagate. Auch die Anschlussmöglichkeiten und die Anzahl der Einbauschächte variiert. Nachfolgend findet ihr eine Tabelle mit den wichtigsten Daten auf einen Blick.

Modell W2000 W4000 W5000
CPU Intel Atom D2701 @ 2,13 GHz Intel Atom D2701 @ 2,13 GHz Intel Atom D2550 @ 1,86 GHz
RAM 2 GB DDR3 2 GB DDR3 2 GB DDR3
Verbaute Festplatte SSD SSD Seagate SSHD
Laufwerksschächte 2 x 2,5" / 3,5" 4 x 2,5" / 3,5" 5 x 2,5" / 3,5"
LAN RJ-45x2: 10/100/1000 BASE-TX Auto MDI/MDI-X WOL supported RJ-45x2: 10/100/1000 BASE-TX Auto MDI/MDI-X WOL supported RJ-45x2: 10/100/1000 BASE-TX Auto MDI/MDI-X WOL supported
Anschlüsse 2 x USB 2.0 (Rückseite x2)
1 x USB 3.0 (Front x1)
HDMI & VGA
2 x USB 2.0 (Rückseite x2)
2 x USB 3.0 (Front x1)
HDMI & VGA
4 x USB 2.0 (Rückseite x2)
1 x USB 3.0 (Front x1)
HDMI & VGA
Besonderheit SD/SDHC/MMC Card Reader N/A LCM Display
Maße 163,8 x 115,4 x 217,6 mm 192 x 172 x 250 mm 230 x 190 x 240 mm

Derzeit gibt es den W2000 bei deutschen Händlern für rund 370 EUR. Die mittlere Variante mit vier Einbauschächten kostet rund 470 EUR. Das Flaggschiff W5000 mit fünf Einbauschächten liegt bei 530 EUR. Die letzten beiden liegen damit preislich gar nicht schlecht im Rennen um die Aufmerksamkeit potentieller Kunden, wenn man sie z.B. mit Synology DS1513+ (ab 640 EUR) vergleicht. Die W2000 konkurriert mit DS214+ (ab 240 EUR) oder DS713+ (ab 400 EUR). Hinzu kommt natürlich noch der Aufpreis für Festplatten, die man in die NAS-Server verbauen muss.


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