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Zalman H1: Tower öffnet sich bei zu warmen Temperaturen automatisch

Der Südkoreanische Hersteller Zalman bringt mit dem H1 ein neues Gehäuse auf den Markt, das mit interessanten Funktionen auf sich aufmerksam machen soll. Die Optik des Towers fällt, vom Seitenfenster einmal abgesehen, recht schlicht aus, doch der erste Eindruck täuscht. Um sich von der Konkurrenz absetzen zu können, verpasst Zalman seinem neuesten Sprößling ein komplett neues Lüfterkonzept. So gibt es nicht nur eine klassische 3-Kanal-Lüftersteuerung, sondern auch ein "automatic heat ventilation"-Kühlsystem. Steigt die Temperatur im Case auf maximal 45 Grad Celsius an, werden die Lüfter im Deckel automatisch hinzugeschaltet und die Luftauslässe geöffnet.

Zalman H1

Insbesondere im Sommer können die Temperaturen im PC-Innenraum deutlich ansteigen, sodass die Komponenten noch schneller ins Schwitzen kommen. Anwender, die auf eine ordentliche Verkabelung sowie eine gute Belüftung setzen, haben hier nichts zu befürchten; selbst beim PC-Gaming nicht.

Doch es scheint immer noch ein wenig kühler zu gehen. Wer sich nicht eigenständig um die ideale Kühlung seiner Hardware kümmern möchte, für den hat Zalman nun das H1 vorgestellt. Rein äußerlich unterscheidet sich das Gehäuse nur bedingt von den Towern der Konkurrenz, zumindest auf den ersten Blick. Schaut man auf das I/O-Panel, wird klar, was Zalman mit dem Case bieten möchte: eine vollständige Temperaturkontrolle. Neben den herkömmlichen USB (2x USB 2.0, 2x USB 3.0)- und Audio-Anschlüssen finden sich hier drei Regler, mit denen Anwender die vormontierten Lüfter an der Vorder- und Rückseite sowie im Deckel steuern können.

Zudem stehen Nutzern zwei Modi zur Verfügung; manuell und automatisch. Wählt man letztere Funktion, kümmert sich das H1 vollkommen autark um die Kühlung. Sollte die Temperatur im Innenraum über den vorher definierten Wert steigen, zur Auswahl stehen 35 und 45 Grad Celsius, beginnen die beiden oberen 120-Millimeter-Lüfter ihre Arbeit. Doch nicht nur das: Um die Hitze noch schneller aus dem Gehäuse zu bekommen, öffnen sich zusätzlich auch die Luftauslässe im Deckel.

Im Innenraum selbst ist wiederum gehobene Standardkost angesagt. So finden hier bis zu acht 2,5- oder 3,5-Zoll-Laufwerke Platz, zudem gibt es modulare Festplattenkäfige sowie ausreichend Platz für aktuelle Grafikkarten (bis 36 cm (mit Laufwerkskäfig) und CPU-Kühler.

Wann und für wie viel das Zalman H1 hierzulande aufschlagen wird, ist derzeit leider noch nicht bekannt.

Technische Spezifikationen des Zalman H1:

  • Mainboard-Format: E-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
  • I/O-Ports: 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, HD-Audio, Lüftersteuerung
  • Einschübe: 3x 5,25" (extern), 8x 3,5"/2,5" (intern), vollmodulare Laufwerkskäfige, Hot-Swap-Einbauplätze
  • Erweiterungsslots: 9
  • Lüfter: 1x 200 mm in der Front (vormontiert), 1x 120 mm an der Rückseite (installiert), 2x 120/140 mm im Deckel (2x 120 mm inklusive), 1x 120 mm im Boden (optional)
  • Kompatibilität: CPU-Kühler ohne Einschränkungen, Grafikkarten bis zu einer Länge von 360 mm (mit Laufwerkskäfig), alle Netzteile; Staubfilter an der Front, vor dem Netzteil und im Boden
  • Abmessungen (L x B x H): 569 × 237 × 551 mm
  • Material: Stahl, Aluminium
  • Besonderheiten: Seitenfenster, "automatic heat ventilation"
Quelle: Zalman

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