*Hifi und Heimkino* Thread

RMS:
Der Wert hat zwar die Einheit einer Leistung (Watt), der Zahlenwert hat jedoch mit einer physikalischen Leistung nichts zu tun. Der Begriff "RMS-Leistung" ist daher als Kunstwort anzusehen ohne unmittelbaren Bezug zu physikalischen Größen.

[...]

Für einen Lautsprecher gilt, dass er diese elektrische Leistung für 10 Minuten aufnehmen können muss, ohne thermisch (durch Überhitzung der Schwingspule) oder mechanisch (z. B. durch Ablösung von Drähten) Schaden zu nehmen. Besonders bei tiefen Frequenzen kann die mechanische Zerstörgrenze des Lautsprechers vor der elektrischen Überlastung erreicht sein.

Habe die einzelnen Lautsprecher der Box gegoogelt, da kamen bisschen über 300 Watt RMS zusammen. Ist mir aber sowieso relativ wayne. Selbst mit geringer Leistung ist das Teil laut wie nochwas. Wenns mir um RMS ginge, dann hätte mich meine alte Anlage behalten können. Die hatte nämlich 2x210 Watt RMS, die Boxen gingen sogar bis 250 Watt je Box, was dann zusammen 500 wären. Und jetzt vergleich mal die Größen der beiden...
 
Ich fragte nur rein interessehalber mal nach der Belastbarkeit. Die Lautsprecher sollen wohl einiges vertragen.
Und wenn der Klang auch gefällt, ist doch alles super.
 
Jetzt fehlt mir nur noch ein Verstärker. Wieso sind schwächere Stereo Verstärker eigentlich billiger/gleich teuer wie 5.1 Verstärker? Was wäre für mich angebracht? Wollte mir eigentlich den Yamaha Verstärker zulegen, den ich vor ein paar Tagen gepostet habe, aber vllt hat jemand noch einen Geheimtipp?

Er sollte möglichst auch einen aktiven Sub betreiben können, zusätzlich zu den Boxen, muss er aber nicht.
 
wenn aktiver sub --> 5.1 weil die stereo verstärker nur in absolut seltenen fällen (wenn überhaupt) nen subwoofer außgang haben (also nen lowpass)
 
RMS:
Habe die einzelnen Lautsprecher der Box gegoogelt, da kamen bisschen über 300 Watt RMS zusammen. Ist mir aber sowieso relativ wayne. Selbst mit geringer Leistung ist das Teil laut wie nochwas. Wenns mir um RMS ginge, dann hätte mich meine alte Anlage behalten können. Die hatte nämlich 2x210 Watt RMS, die Boxen gingen sogar bis 250 Watt je Box, was dann zusammen 500 wären. Und jetzt vergleich mal die Größen der beiden...

Die Belastbarkeiten der verbauten Chassis zu addieren bringt dir aber nicht den RMS Wert des ganzen Systems.
Um auf den Punkt zu kommen, der RMS Wert liegt bei jedem Lautsprecher unter der Musikbelastbarkeit und auch unter der Sinusbelastbarkeit.
 
Aber wenn doch jedes der vier Chassis um die 80 Watt RMS hat, wie können es zusammen weniger als 130 sein?

Wobei, eigentlich ist es mir wirklich egal^^
Ich kann gar nicht ganz laut stellen, das halten meine Ohren nämlich nicht lange aus.
 
Solange es auch bei hoher Lautstärke keine Verzerrungen gibt, ist das in Ordnung. Billigere Lautsprecher sind meist nicht sonderlich pegelfest ;)
 
Mal ne andere Frage. An was kann es liegen, dass beide Hochtöner rauschen. Das Rauschen wird lauter, wenn ich die Musik lauter mache. Es ist eigentlich minimal, also eigentlich selbst auf 1m kaum zu hören, aber irgendwie stört es mich :D

Es ist sowohl bei der Wiedergabe von CDs, als auch von MP3 an meinem Rechner.


Zum Verstärker:
Ich glaube er hat doch noch genug Power und liefert gute Qualität. Ich werde ihn vorerst behalten.
 
Faktisch jede Schaltung, die Signale verstärkt, rauscht.
Mehr Verstärkung heißt natürlich zwangsläufig auch mehr (lauteres) Rauschen.
Je nach Güte der aktiven, aber auch der passiven Bauelemente, welche in den Schaltungen verwendet wurden, ist das mal mehr, in den allermeisten Fällen aber eigentlich eher weniger feststellbar.

Oft genügts schon die Musik (oder Anderes) so zu hören, wie deren Maches das gewollt haben.
Den Höhenregler auf Mitte oder genauer auf 'null dB' bzw 'linear' gestellt, verschwindet, sofern die Technik nicht ne Macke hat, das Rauchen allgemein zumindest so weit, daß es maximal ohne Signale am Eingang noch störend wahrgenommen wird.

So weit die Theorie ...
 
K, nun weis ich auch, was dieser kleine Drehknopf zu bedeuten hat, mit dem man die db von weit im Minus bis weit ins Plus stellen kann :D

Ich habe nun eine letzte Frage. Welche Soundkarte soll ich mir zulegen? Ich will nicht unbedingt (viel) mehr als 50-70€ ausgeben, es sei denn, der Aufpreis würde sich wirklich lohnen. Was die Karte können sollte, wenn das Soundkarten überhaupt können, man sollte einen aktiven Subwoofer zusätzlich zur Stereo Anlage betreiben können.

edit: Habe eben die Anlage ziemlich weit aufgerissen, da ist auf einmal die CD im CD-Player versprungen und das Lied ging nach kurzer Zeit an einer ganz anderen Stelle weiter :D
 
Da ist wohl der Laser entweder inzwischen zu schwach oder seine Mechanik zu "verharzt" um die Spur zu halten.
Vieleicht ist auch nur seine Linse zu staubig.
Wer soll das bei so alter Technik schon so genau sagen können.

Eine Soundkarten-Empfehlung gibts von mir nicht.
Selbst beste Produkte, wie sie im teureren Segment von Asus zu finden sind, "klingen" in aller Regel nicht wesentlich besser als z.B. ein ALC 888 oder 889.
Zu mindest ist der Abstand so gering, daß finanzieller Aufwand und klanglicher Gewinn in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen.
Höchstens im Midtrange-Bereich ist die Theatron Agrippa von Club 3D (imho) eine Empfehlung wert.
Die hat zwar nicht die allerhochwertigsten D/A-Wandler, was aber für Menschen die das Gras nicht wachsen hören können, kaum entscheidend sein dürfte.
Außer man vertraut Meßwerten mehr als seinem Gehör ...
Als Verlängerung des Phallus ist das Teil eher nicht geeignet.
Sowas macht man besser mit einer X-Fi von Auzentech oder, wie in der Community üblich, mit einer teuren X-Fi von Creative.
 
So teuer ist die X-Fi doch nicht. Die gibt es auch schon relativ günstig. Wenn du eine aus einem Forum kaufst sogar richtig günstig.
Ich würde aber auch sagen, dass ein vernünftiger OnBoard-Chip (ALC 88x) das auch gut bewältigen kann.
 
hmm, und was ist mit der Asus Xonar D1? Habe schon des öfteren gelesen, dass die für Musik ganz gut geeignet sein soll, besser als die x-fis.

Das mit dem Verstärker nehme ich zurück. Habe eben an dem von meinem Vater getestet und habe das Gefühl, dass die Boxen dort besser klingen, besonders die Höhen.

Morgen teste ich mal noch ein wenig mehr, eventuell auch mit einem nagelneuen Yamaha Verstärker eines Freundes.
 
Den Unterschied zwischen X-Fi und Asus Xonar wirst du nicht hören können (Klangverschlimmbesserungen abschalten !), daher würde ich dir die günstigere empfehlen.
Auch den Unterschied zwischen gutem OnBoard Chip und Soundkarte wirst du nicht hören können.
Da gibt es Faktoren, die wesentlich wichtiger sind.
 
Diese Faktoren sind aber auch teurer^^ Sonst wurde alles getan, um den Klang so gut wie möglich zu machen.
 
Kommt darauf an, ob es teuer wird.
Die Audioquelle (schlechte Aufnahme = schlecht, miese MP3 = schlecht) ist wichtig und vor allem die Lautsprecher (die ja gut sind). Das Ausgabegerät sollte natürlich auch eine gewisse Qualität vorweisen (siehe genannte Soundkarten).
Kabel, Verstärker usw. sind nicht so wichtig, wie gerne behauptet wird. Die Kabel sind in dieser Kette ganz hinten.
 
Naja, dicke kurze Kabel sollten trotzdem einen kleinen Vorteil bringen. Wie gesagt, das mit dem Verstärker teste ich mal morgen nach der Arbeit :p
 
Naja, dicke kurze Kabel sollten trotzdem einen kleinen Vorteil bringen
Nein ! Die bringen vom Klang her gar keinen Vorteil.
Natürlich sollten diese Kabel der Leistung angemessen sein, aber klangliche Vorteile bringt das nicht.
Mehr als leiten kann das Kupfer darin nicht.
Das ist der typische Kabel-Voodoo.
 
Naja sagen wir's mal so... je kurzer die Kabel, desto weniger kann das Signal von außen auf dem Weg zur Box beeinflusst werden. Kürzer heißt daher nicht proportional besser sondern eher "günstiger". Aber hören wird man das so oder so nicht. Bei längeren Kabelstrecken sollte man eher vermeiden, ein Stromkabel parallel zum Audiokabel zu verlegen, das könnte sehr kontraproduktiv sein, sowas äußert sich in einer 50Hz Brummschleife.
Ein größerer Kabelquerschnitt ist auch nicht schlecht, aber auch da gilt - mindestens 2,5mm² können es schon sein aber man muss es auch nicht übertreiben. Wenn mal nen bisschen mehr Strom Fließt, wie z.B. im PA Bereich, dann macht sowas erst Sinn.
 
Nach all dem Hin und Her bin ich nun auf dem Standpunkt, dass ich mir doch einen neuen Verstärker kaufe.

Nun die Frage an euch. Gibt es eine gute (bessere?) Alternative zu Receiver?

Wie schon geschrieben, ist mir ein Subwooferausgang für einen aktiven Subwoofer sehr wichtig. Und somit kommen wir zu meiner zweiten Frage. Lohnt es sich selbst einen aktiven Sub zu bauen? Handwerkliches Geschick und passendes Werkzeug ist vorhanden, allerdings frage ich mich, ob man selbst einen so qualitativ hochwertigen Sub bauen kann, wie man ihn zu kaufen bekommt. Ich meine, die großen Hersteller brauchen Monate, um ein neues Modell auf den Markt zu bringen, da die Entwicklungszeit so lange is. Kann man da wirklich mit ein paar MDF Platten das gleiche Ergebnis erzielen? Der Subwoofer soll die Standlautsprecher ergänzen und von der Qualität des Gehäuses sowie des Klanges mithalten können. Ich will kein 3mm dickes Pressspangehäuse mehr haben, das sich mehr bewegt als der Membran... Genauso wenig will ich sinnloses Dröhnen, dass sich einfach nur kake anhört. Im Moment stehe ich eher auf Qualität, aber Nichts desto trotz soll der Sub gut Druck haben, dass ich schönen Drumm & Bass und Trance genießen kann. Kann man da mit <300€ (weniger wäre besser) für einen aktiven Sub schon was erreichen? Kann auch gerne etwas Fertiges sein.
 
Meiner meinung nach wirst du mit einem Selbstbau teurer kommen als wenn du dir ein gleichwertigen Fertigsub kaufts. Beim selbstbau zahlst du für ein hochwertiges Chassi ja schon mindestens 200Euro. Jetzt brauchst du aber noch ordentliche dicke MDF Platten und noch ne ordentliche Endstufe.
Teufel hatte mal sehr gute Subs. Ob die neuen auch was taugen kann ich nicht sagen.
Ansonsten


Hervorzuheben sind hier die Modelle Canton AS 105.2 SC und Klipsch RPW-10

Oder du schreibst mal terrorhai an.
http://www.pcmasters.de/forum/consumer-electronics/9687-hifi-und-heimkino-thread-34.html

mfg
 
Es gibt Argumente die für und gegen Selbstbau sprechen.
Wenn man handwerklich in der Lage ist, ein solches Gehäuse mit der entsprechenden Güte und genauigkeit zu fertigen, hat man immernoch das Problem, dass man garnicht an die einzelnen Lautsprecherchassis' herankommt, die die einzelnen HiFi Hersteller verbauen, weil diese ja idR nur komplett als Fertigsubwoofer angeboten werden. Man muss also auf ein wesentlich kleineres Produktfeld zurückgreifen. Sicherlich gibt es dort aber auch einige qualitativ hochwertige Sachen.
Dann fehlt natürlich die Routine und das KnowHow die sich ein Hersteller bei seinen Produkten über Jahre hinweg angeeignet hat, man fängt also erstmal bei null an. Wenn man sich aber vorher entsprechend informiert und alles adäquat durchzieht, lassen sich aber sicherlich auch gute Ergebnisse erzielen. Ob man dann aber Preislich unter dem Fertigprodukt ist, bleibt wie Vero schon beschrieb, zu bezweifeln.
Also wenn man den nötigen Willen und die Zeit hat kann man es gerne wagen, allerdings erspart man sich die Arbeit halt bei einem Fertigwoofer und man weiß was man bekommt.
 
Danke ihr beide.
Ich glaube ich werde auf einen Fertigsub zurückgreifen. Wären auch ~200€ Subs in der lage ein ~45qm großes Zimmer mit einer Deckenhöhe von 2.5m gut zu beschallen? Ich will nämlich nicht wieder gleich mein ganzes Geld ausgeben^^
 
Jap.
Wenn Du bereit bist ein Teil, welches inzwischen von seinem Nachfolfgern weitestgehend vom Markt verdrängt wurde, zu kaufen, geht das für ein paar wenige Euro mehr im Preisrahmen ganz wunderbar.

Ein gutes tief-subsonisches Fundament, mit Schalldruck (fast) ohne Ende, liefert bei insgesamt unangestrengter Spielweise der Canton AS 85 SC.
Ich habe das Teil (in etwas kleinerer Ausführung als AS 65 SC) mal selbst besessen.
Mein Urteil: Besser geht vieleicht. Aber wenn, dann wirds nicht wirklich preiswert.
In der Klasse bis 300,- wirst Du schwerlich einen Konkurenten finden können.
Den gibts in unzähligen verschiedenen Gehäusefolierungen.
Du wirst schon das Passende finden.
 

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