PowerColor Radeon RX 9070 Hellhound Test Review (Bild © PCMasters.de)
PowerColor Radeon RX 9070 GRE Hellhound im Detail
AMD bietet mit der Radeon RX 9070 GRE eine neue Option für Gamer, die den Fokus eher auf preiswerte Grafikkarten legen, jedoch die Leistung nicht vernachlässigen wollen. Die GRE-Modelle sind eigentlich für den chinesischen Markt gedacht gewesen, haben aber mit der Radeon RX 7900 GRE (Test) auch in Europa Anklang gefunden. Die Radeon RX 9070 GRE wurde bereits seit Anfang letzten Jahres erwartet und tauchte immer wieder mal in Leaks auf. Zur Computex 2026 hat AMD die Karte mit seinen Boardpartnern offiziell vorgestellt.
Disclaimer: Wir haben ein Exemplar von AMD bzw. PowerColor bereitgestellt bekommen und durften die Grafikkarte vorab für den Launch testen. Die Tests wurden mit dem von AMD bereitgestellten Adrenalin Edition 26.5.2 BETA-Treiber durchgeführt. Es ist generell so, dass die Leistung und Stabilität der Treiber mit einer später erscheinenden Treiberversion nochmals besser werden.
Unter dem Kühler verbirgt sich die eigentliche Technologie auf dem PCB: Der NAVI 48-Chip mit RDNA4-Architektur. Diesen teilt sich die Radeon RX 9070 GRE mit den großen Geschwistern der Radeon RX 9070-Serie, jedoch ist hier einiges deaktiviert worden – als Teil des Binning-Prozesses. Es handelt sich demnach um den gleichen großen Chip mit einer 357 mm²-Oberfläche, jedoch sind nur 48 statt der insgesamt 64 Compute Units aktiv. Darum kommt der Chip der Radeon RX 9070 GRE auf insgesamt 3.072 ALUs.
Für Raytracing-Berechnungen verfügt die Radeon RX 9070 GRE über 48 Ray Acceleratoren (Gen. 3) und hat auch dedizierte AI Acceleratoren (Gen. 2), von denen 96 freigeschaltet sind. Der Basistakt soll weiterhin bei 1,33 GHz liegen, wogegen der Boost-Takt auf bis zu 2,79 GHz und bei der Hellhound Edition sogar auf 2,86 GHz ansteigen kann. Der Game-Takt liegt bei 2.220 MHz, wird aber in Spielen stark variieren.
Der Chip rollt weiterhin bei TSMC in 5nm N4P-Verfahren vom „Fließband“. Als Unterschied zu der GeForce RTX 5060 Ti hebt AMD auch hervor, dass die Radeon RX 9070 GRE auf 16 x PCI-Gen5-Lanes statt 8 Lanes der RTX 5060 Ti setzt. Es ist auch interessant, dass die RTX 5060 Ti mit 16 GB VRAM als Konkurrent genannt wird, und nicht die schwächere 8-GB-Variante. Ein Blick auf das PCB zeigt auch die durchaus kompakte Bauform, denn auch wenn die Grafikkarte groß aussieht, das eigentliche PCB ist eher klein.
Weitere Details zu diesen RDNA4-Verbesserungen werden in einem separaten Artikel behandelt.
PowerColor setzt bei der Hellhound-Edition der Radeon RX 9070 GRE mal wieder auf ein Dual-BIOS mit Switch. Die Karte kann damit leiser und sparsamer laufen, wenn man in den Silent-Modus wechselt. Oft wird hierbei auch die TDP gesenkt, jedoch raten wir dazu den Ausgangszustand zu belassen, da die Karte schon extrem leise arbeitet. Die LED-Beleuchtung, die kalt-blau in diesem Fall strahlt, kann auch per Switch abgeschaltet werden. Die Beleuchtung ist aber nicht gerade hell, weshalb man die auch getrost anlassen kann.
12 GB GDDR6-Grafikspeicher
Einen weiteren Einschnitt macht man für Kostenreduzierung beim Grafikspeicher. AMD erspart sich die negativen Kommentare, indem der Hersteller 12 GB statt 8 GB verbaut. Natürlich wären 16 GB besser, aber die Abgrenzung zur regulären RX 9070 wären schwindend gering. Es kommt aber weiterhin GDDR6-Speicher von SAMSUNG zum Einsatz, der die Kennung K4ZAF325BC SC20 trägt. Auf dem PCB sieht man, dass hier nur 6 statt 8 GDDR6-Chips verlötet sind. Das PCB ist für zwei weitere Chips mit Lötstellen vorbereitet, jedoch fehlen sie.
Zu den wichtigsten Speicherspezifikationen gehören 18 Gbit/s GDDR6 auf einem 192-Bit-Bus. Auch der Speichertakt wird etwas gesenkt auf 2.250 MHz. Die resultierende Bandbreite des GDDR6-Speichers beträgt 432 GB/s. Um die effektive Bandbreite weiter zu erhöhen und den Druck auf den Hauptspeicher zu verringern, integriert die Radeon RX 9070 GRE außerdem 48 MB Infinity Cache der dritten Generation, der die Latenz reduzieren und das Frame-Pacing in texturreichen Szenen stabilisieren kann.
Zwei altbewährte 8-pin-PCie-Stromstecker
Bei der Stromversorgung sehen wir mal wieder die gewohnten zwei 8-pin-Anschlüsse. Diese reichen auch für dieses Modell aus und sollten Puffer bieten. Man kann also auf ein ATX 2.2 oder 3.0-Netzteil setzen oder auch 3.1, weil kein 12x6-Pol-12V-Stromanschluss benötigt wird. Die Gesamtgrafikleistung (TGP) der Radeon RX 9070 GRE beträgt maximal 220 Watt, was sich mit der Radeon RX 9070 deckt. Der PCIe-x16-Slot gibt maximal 75 Watt her und die beiden 8-Pin-PCIe-Stromstecker speisen noch jeweils bis zu 150 Watt ein. So hat man noch Puffer, falls man übertakten will.
Radeon RX 9070 GRE Technische Daten
Um die Unterschiede der beiden Generationen besser darzustellen, haben die Spezifikationen in einer Tabelle aufgeführt:
| Radeon RX 9070 XT | Radeon RX 9070 | PowerColor Radeon RX 9070 GRE Hellhound |
Radeon RX 9060 XT | Radeon RX 7900 XTX | Radeon RX 7900 GRE | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Architektur | RDNA4 | RDNA4 | RDNA4 | RDNA4 | RDNA3 | RDNA3 |
| Fertigung | 5nm,TSMC N4P |
5nm,TSMC N4P |
5nm,TSMC N4P |
5nm,TSMC N4P |
5nm | 5nm |
| Transistoren | 53,9 Milliarden | 53,9 Milliarden | 53,9 Milliarden | 29,7 Milliarden | 57,7 Milliarden | 57,7 Milliarden |
| Die Größe | 357 mm² | 357 mm² | 357 mm² | 199 mm² | 529 mm² | 529 mm² |
| Compute Units (CU) | 64 | 56 | 48 | 32 | 96 | 80 |
| ALUs | 4.096 | 3.584 | 3.072 | 2.048 | 6.144 | 5.120 |
| Raytracing Accelerators | 64 | 48 | 48 | 32 | 96 | 80 |
| AI Accelerators | 128 | 56 | 96 | 64 | 192 | 160 |
| ROPs | 128 | 128 | 128 | 64 | 192 | 192 |
| Boost-Takt | 2.970 MHz | 2.520 MHz | 2.860 MHz | 3.130 Mhz | 2.500 MHz | 2.245 MHz |
| Basis-Takt | 1.660 MHz | 1.330 MHz | 1.330 MHz | 2.220 Mhz | 1.900 MHz | 1.270 MHz |
| Infinity Cache | 64 MB | 64 MB | 48 MB | 32 MB | 96 MB | 96 MB |
| Grafikspeicher | 16 Gb GDDR6 | 16 Gb GDDR6 | 12 Gb GDDR6 | 16 Gb GDDR6 | 16 Gb GDDR6 | 16 Gb GDDR6 |
| Speicherbandbreite | 256 Bit | 256 Bit | 192 Bit | 128 bit | 384 Bit | 256 Bit |
| Speicher | 20 Gbit/s | 20 Gbit/s | 18 Gbit/s | 20 Gbit/s | 20 Gbit/s | 18 Gbit/s |
| Total Board Power | 304 W | 220 W | 220 W | 160 W | 355 W | 260 W |
Vier Anschlüsse für Monitore
Die Radeon RX 9070 GRE Hellhound ist mit den üblichen vier Video-Ausgängen bestückt, die speziell für hochauflösende Bildschirmumgebungen entwickelt wurden. Die Karte bietet insgesamt vier Ausgänge, bestehend aus einem HDMI 2.1b-Anschluss und drei DisplayPort 2.1a-Anschlüssen.
Ein Hauptmerkmal dieser Konfiguration ist, dass alle vier Anschlüsse Auflösungen von bis zu 8K (7680 × 4320) unterstützen. Die DisplayPort 2.1a-Implementierung nutzt die UHBR13.5-Signalübertragung. Dieser technische Standard wurde entwickelt, um eine höhere Verbindungsbandbreite und präzisere Timing-Margen zu bieten, was für die Ansteuerung von Displays mit extrem hoher Pixeldichte oder solchen, die erweiterte Farbformate erfordern, unerlässlich ist.
Ergänzend zu den DisplayPort-Ausgängen bietet der HDMI 2.1b-Anschluss native 8K-Unterstützung. Dies gewährleistet eine nahtlose Integration und direkte Konnektivität mit einer Vielzahl moderner Hardware, darunter professionelle audiovisuelle Panels und Fernseher der aktuellen Generation.
Radeon RX 9070 Hellhound Design und Aufbau
Bei der Radeon RX 9070 GRE Hellhound setzt PowerColor auf ein extrem schlichtes Design. Die Front der Grafikkarte ist komplett schwarz und matt. Die Lüfter unseres Exemplars haben keine Aufkleber - die Version im Handel wird diese aber haben. An der Seite ist der „Radeon“-Schriftzug in Grau aufgedruckt und sonst nichts.
Die Karte hat ein sehr schmales Profil und belegt genau zwei Slots. Dennoch sind die Maße alles andere als kompakt: 329 mm Länge, 145 mm Höhe (mit Slotblende) sowie 40 mm Breite. Die drei Axiallüfter an der Front haben einen Durchmesser von 88 mm und sind ebenfalls komplett schwarz ohne Beleuchtung. Die blaue LED-Beleuchtung ist nur im hinteren Segment leicht zu sehen.
Die Rückseite ist für PowerColor-Verhältnisse eher schlicht. Wir haben zwar einen grauen HELLHOUND-Schriftzug und Hinweise auf die Switches, der Rest ist aber dezent schwarz.
Die Backplate ist matt, aber der „AMD“- und „RADEON“-Schriftzug sind glossy, was bei bestimmtem Lichteinfall die Schrift hervorhebt. Das Branding sieht gut aus und passt gut zur Grafikkarte.
Die Slotblende ist übrigens ebenfalls schwarz lackiert. Es wäre schön gewesen, wenn auch die Backplate der GPU auch noch schwarz gewesen wäre. Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend und so gibt es hier nichts zu bemängeln.
Testaufbau
Wir setzen für die Tests auf ein neues Testsystem mit offenem Testaufbau. Auch die Spiele, die wir für den Testparours verwenden, sind angepasst worden. Das System setzt nun auf den Ryzen 7 7800X3D als CPU auf einem ASUS ROG CROSSHAIR X870E HERO-Board.
Der Beta-Treiber stammt von AMD und hatte die Nummer 26.5.2 BETA.
Das Testsystem
- CPU: AMD Ryzen 7 7800X3D
- Mainboard: ASUS ROG CROSSHAIR X870E HERO
- m.2 SSD: Corsair MP600 Elite, WD_Blue SN580 1 TB
- RAM: G.SKILL Trident Z5 48 GB DDR5-6800 (34-46-46-108-1,35v)
- CPU-Kühler: DeepCool LS720
- Netzteil: NZXT C1500 Platinum
- Lüfter: 0
- Gehäuse: CoolerMaster Benchtable (offen)
Radeon RX 9070 GRE Raytracing synthetische Benchmarks
Bei den synthetischen Benchmarks mit Raytracing-Unterstützung nutzen wir nur 3DMark Port Royal. Die restlichen Tests basieren auf Spielen, die die Technologie auf eine oder andere Weise implementieren.
3DMark PORT ROYAL 1.2
Radeon RX 9070 GRE Synthetische Benchmarks
Die synthetischen Benchmarks sind für einen ersten Vergleich der Leistung ganz schön, spiegeln aber nicht die Spiele-Leistung der Karten wieder, da dort andere Faktoren mit einfließen, die nicht direkt ersichtlich sind.
3DMark Benchmark
Geekbench 6 OpenCL Benchmark
Unigine Superposition Benchmark
8k Benchmarks
Wir nutzen als ersten 8k-Test im Benchmarkparcours den Unigine Superposition Durchlauf mit 8k-Option. Dieser kann auch auf nicht-8k-Monitoren durchlaufen werden.
Radeon RX 9070 GRE Raytracing-Spiele Benchmarks
Mit neuen Spieletiteln und dem Umbau der Teststation sind weitere Raytracing-Titel dazu gekommen. Nun bildet das Segment schon eine ordentliche Datengrundlage ab. Die Ergebnisse werden nicht einzeln kommentiert. Unsere Kommentare sind in den Rankings weiter unten zusammenfassend dargestellt.
Cyberpunk 2077 mit Ray Tracing mit/ohne DLSS/FSR
Fortnite mit Ray Tracing
Black Myth Wukong Benchmark mit Ray Tracing
Metro Exodus Ehanced Edition Benchmarks
Radeon RX 9070 GRE Spiele Benchmarks
Die hier gezeigten Benchmark-Ergebnisse sind ohne Raytracing und DLSS. Wir sind von 1080p weg zu 4k-Tests in Spielen übergegangen.
Final Fantasy XV Benchmarks
Cyberpunk 2077
Black Myth Wukong Benchmark
Monster Hunter Wilds Benchmarks
Shadow of The Tomb Raider
Massiver Kühlerkörper mit drei leisen Lüftern
Man könnte meinen, dass PowerColor hier etwas über die Stränge geschlagen hat, denn der Kühlkörper ist riesig für das Kaliber der Radeon RX 9070 GRE. Das hat aber einen durchaus entscheidenden Effekt: Die Grafikkarte ist unfassbar leise unter Volllast. Die drei Lüfter drehen mit maximal 900 U/min und sind dabei flüsterleise, und das ist nicht einmal der Silent-Modus.
Nachdem der Kühler demontiert ist, sieht man die eigentliche Konstruktion. Die Bodenplatte ist vernickelt und sollte aus Kupfer sein. Es sieht nicht nach einer Vapor-Chamber aus, was aber nicht weiter schlimm ist. Die Speicherchips werden von Wärmeleitpads bedeckt und sogar an Stelle der fehlenden Speicherchips liegen Wärmeleitpads. Auch für die Spannungswandler und einzelne Chips gibt es entsprechende Wärmeleitpads, da die Bauteile scheinbar gekühlt werden müssen.
Der Kühlkörper wird von einer Seite mit vier Kupfer-Heatpipes und von der anderen Seite mit drei gebogenen Heatpipes verbunden. Die Heatpipes sind vernickelt und der Kühler ist sehr hochwertig verarbeitet. Der Kühler wird sogar mit der Backplate an mehreren Stellen verschraubt, was die Karte deutlich steifer macht und sie stabilisiert.
Der äußere Teil des Kühlers wird vom PCB nicht bedeckt und hier kann der letzte Lüfter die Abwärme direkt durch die Lamellen drücken. Das ist ein bewährtes Konzept.
Temperaturen
Der Kühler macht seine Arbeit gut und so wird der Chip zwar nicht auf niedrigste Temperaturen gebracht, aber auf einen sicheren Wert. Im Idle sind die Temperaturen etwas höher, weil die Lüfter sich nicht drehen und man die Karte somit auch nicht hört.
Bei den Messwerten handelt es sich um Delta-Werte, bei denen die Raumtemperatur rausgerechnet wurde.
Lautstärke der PowerColor Radeon RX 9070 GRE Hellhound
Wir setzen auf die bewährte Lautstärkemessung und messen auch den Geräuschpegel der Radeon RX 9070 Hellhound. Die offene Bauweise eignet sich für eine solche Bewertung und wir messen in einem Abstand von 20 cm. Das Messgerät PCE-332A ist auf einen Messbereich von 30-80 dB(A) eingestellt.
Die Grafikkarte zählt bei dem Vergleich zu einer der leisesten. Bei der Lautstärke ist die Karte mit 30,5 dB(A) nur etwa 1 dB(A) lauter als die Bestplatzierten. Nach 10 Minuten Furmark drehten die Lüfter mit nur 818 U/min.
Stromverbrauch
Beim Stromverbrauch schneidet die Radeon RX 9070 GRE Hellhound von PowerColor auch sehr gut ab, denn sie zeigt sich als eine sparsame Karte. Die Radeon RX 9070 ist zwar etwas sparsamer, hat aber die gleiche TBP/TDP.
Der an der Steckdose gemessene Verbrauch ist auch ähnlich und deckt sich fast mit dem der Radeon RX 9070. Die 318,9 Watt sind sparsam, wenn man sie mit der Vorgeneration vergleicht. Die RTX 5060 TI ist zwar dennoch sparsamer, kostet aber auch mehr.
Grafikkarten Rangliste 2026
Nachdem wir alle Grafikkarten erneut getestet und in den Vergleich aufgenommen haben, betrachten wir die Leistung des Modells aus diesem Test in Relation zum Rest und den Vorgenerationen.
PowerColor Radeon RX 9070 GRE Spiele-Benchmarks bei 1920x1080 (1080p)
Bei 1080p-Benchmarks platziert sich die PowerColor Radeon RX 9070 GRE vor der Radeon RX 7900 XT und Radeon RX 7900 GRE der Vorgeneration. Die RX 9070 ist deutlich vor ihr und die GeForce RTX 5060 Ti lässt sie weit hinter sich.
PowerColor Radeon RX 9070 GRE Spiele-Benchmarks bei 4k bzw. 3840x2160 ohne Ray Tracing
Erhöhen wir die Auflösung auf 4K/UHD, sieht das Ergebnis der PowerColor Radeon RX 9070 GRE Hellhound sehr ähnlich aus, auch wenn die Radeon RX 7900 XT sie in diesem Vergleich deutlich abhängt. Die GeForce RTX 5060 Ti bleibt aber dennoch weit hinter ihr. Zur RTX 5070 fehlt ihr aber ein gutes Stück.
PowerColor Radeon RX 9070 GRE Spiele-Benchmarks bei 4k bzw. 3840x2160 mit Ray Tracing
Bei aktiviertem Raytracing positioniert sich die PowerColor Radeon RX 9070 GRE Hellhound wieder besser und liegt knapp hinter der Radeon RX 7900 XT. Sie liegt weiterhin hinter der GeForce RTX 5070, kann aber die GeForce RTX 5060 Ti mit ähnlichem Abstand hinter sich lassen.
PowerColor Radeon RX 9070 GRE Spiele-Benchmarks bei 8k
Beim 8K-Benchmark sieht das Bild ähnlich aus und die PowerColor Radeon RX 9070 GRE Hellhound liegt zudem näher an der GeForce RTX 5070.
PowerColor Radeon RX 9070 GRE Synthetische Benchmarks
Bei synthetischen Benchmarks ist oftmals ein ausgewogenerer Leistungsvergleich sichtbar. Für die PowerColor Radeon RX 9070 GRE Hellhound sieht es hier aber schlechter aus, da sie sich hier weit hinten absetzt. Die Radeon RX 7900 XT ist hier weit vor ihr und auch die RTX 5060 Ti ist erstmals vor ihr.
PowerColor Radeon RX 9070 GRE Hellhound Fazit
Mit der Radeon RX 9070 GRE zeigt AMD, dass der Hersteller den Gaming-Markt noch nicht aufgegeben hat. Die Grafikkarte ist eine abgespeckte Radeon RX 9070 mit 12 statt 16 GB Grafikspeicher. Bei gleicher Total Board Power bekommt man ordentlich Leistung. In Spielen schlägt sie die GeForce RTX 5060 Ti (16GB) als auch die AMD Radeon RX 7900 XT der Vorgeneration. Die von uns getestete PowerColor Radeon RX 9070 GRE Hellound ist als AIB-Karte mit einem großen Kühler bestückt, der bemerkenswert leisen Betrieb unter Last ermöglicht. Die Karte weist außerdem einen etwas höheren Boost-Takt, ist sehr schlicht Designt und bietet eine malistische LED-Beleuchtung. PowerColor hat sie in ein Dual-Slot-Design gepresst, jedoch ist der Kühler mit 329 mm ziemlich lang.
AMD hat die Radeon RX 9070 GRE für 559 € vorgestellt, jedoch wissen zum Testzeitpunkt nicht den Preis von PowerColor. Die PowerColor Reaper Radeon RX 9070 mit ähnliochem Kühler kostet 550 bis 590 €. (Affiliate) Hier ist der Preisverfall der Karte positiv anzusehen, weshalb wir die Hoffnung haben, dass auch die Radeon RX 9070 GRE Hellhound auch auf 500 € fallen wird. Die GeForce RTX 5060 Ti mit 16 GB VRAM kostet aktuell genausoviel, leisret aber weniger in Spielen. Die GeForce RTX 5070 mit ihren 12 GB GDDR7-VRAM gibt es anderseits auch in dem Preisbereich von 560 bis 600 €, am Beispiel der MSI GeForce RTX 5070 12G Ventus 2X OC für 569 € (Affiliate) und sie ist stärker als die Radeon RX 9070 GRE. Man kann an der Stelle die Ambitionen von AMD loben und hoffen, dass die Preise weiter fallen.
Pro
- Gute Leistung in Spielen und Benchmarks
- Sehr Effizient
- Arbeitet sehr leise
- Kompates und schlichtes Design
- Dual-BIOS und Switch für LED-Beleuchtung
- Minimalistische LED-Beleuchtung
- Zwei 8-pin-PCIe-Stromstecker für Stromversorgung
Contra
- Lieferumfang
























