UniFi Dream Machine Beast Cloud Gateway im Rack  Bild © UbiquitiUniFi Dream Machine Beast Cloud Gateway im Rack (Bild © Ubiquiti)

Optimierungen bei Verwaltung und Ressourcen

Eine wichtige Neuerung in dieser Version ist die Unterstützung für automatische Let's Encrypt-Zertifikate, wodurch der manuelle Aufwand für die SSL-Verwaltung reduziert wird. Um den Gesamtsystemspielraum zu verbessern, wurde die Standardgrenze für den Netzwerkspeicher von 80 % auf 70 % des Hostspeichers gesenkt, wobei Administratoren nun eine benutzerdefinierte Grenze konfigurieren können, um spezifischen Hardwareumgebungen gerecht zu werden.

Die administrativen Kontrollmöglichkeiten wurden ebenfalls erweitert, da Super-Admins nun lokale Backups wiederherstellen dürfen. Darüber hinaus aktualisiert das System die Netzwerkanwendung nun unmittelbar nach einem Firmware-Upgrade automatisch auf die neueste offizielle Version, wodurch die Parität von Software und Hardware sichergestellt wird.

Verbesserungen für Linux- und Container-Umgebungen

Für Linux-Bereitstellungen implementiert Version 10.3.85 einen automatischen Migrationsprozess für diejenigen, die von älteren Netzwerkservern umsteigen. Um Systemabstürze aufgrund von Speicherengpässen zu verhindern, führt das Update Warnungen bei geringem Swap-Speicher ein. Die technische Zuverlässigkeit wurde weiter verbessert, indem Port 11084 auf Loopback-Zugriff beschränkt und die Update-Sequenz so angepasst wurde, dass sie das Schließen der Ports abwartet, bevor neue Software angewendet wird.

Unter Windows und macOS konzentriert sich das Update auf die Containerisierungsschicht. Der Bootstrap-Ablauf für das Windows-Subsystem für Linux (WSL) wurde für eine bessere Ausfallsicherheit und eine übersichtlichere Fehlermeldung überarbeitet. Darüber hinaus verwendet das System nun eine explizite Container-Port-Bindung anstelle einer Bindung an alle Schnittstellen, und die ICMP- und Ping-Funktionalität wurde für Benutzer, die Podman-Container ausführen, wiederhergestellt.

Fehlerbehebungen und bekannte Einschränkungen

Mehrere kritische Fehler wurden plattformübergreifend behoben. Unter Windows behebt das Update Probleme, bei denen die Firewall den Discovery-Port blockierte, und behebt Fehler bei der WSL-Versionserkennung, die auf Systemen mit nicht-englischen Sprachumgebungen auftraten. Linux-Benutzer finden hier Korrekturen für Fehler beim Starten von Diensten während des Bootvorgangs sowie für Update-Fehler, die durch temporäre Speicherplatzkontingente auf dem Host-Speicherlaufwerk verursacht wurden.

Trotz dieser Verbesserungen besteht ein bekanntes Problem weiterhin: Die Möglichkeit, Geräte-Support-Dateien über das Seitenpanel herunterzuladen, ist derzeit nicht funktionsfähig. Benutzer, die diese Dateien benötigen, müssen möglicherweise alternative Methoden nutzen, bis ein nachfolgender Patch veröffentlicht wird.