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Gigabyte Water Force: Neue Wasserkühlung für bis zu drei Nvidia GeForce GTX 780 Ti

Bei aktuellen High-End-Grafikkarten reicht eine Luftkühlung oftmals nicht mehr aus; bestes Beispiel ist hier die AMD Radeon R9 295X2, deren zwei "Hawaii XT"-GPUs mit einer Hybrid-Kühllösung (Wasser und Luft) auf niedrigen Temperaturen gehalten werden. Anders sieht es bei Nvidia aus, denn selbst das derzeitige Flaggschiff, die GeForce GTX Titan Z, wird ausschließlich mit Luft gekühlt. Allerdings statten immer mehr Hersteller ihre Modelle mit einem Wasserkühler aus, um bessere Temperaturen, mehr Takt oder eine geringere Lautstärke zu erreichen. Eine komplette Wasserkühlung, speziell für die GTX 780 Ti-Serie, hat nun auch Gigabyte mit seiner "Water Force"-Lösung vorgestellt.

Gigabyte "Water Force"-Wasserkühlung

AMD hat es mit seiner "Volcanic Islands"-Karte, der Radeon R9 295X2 vorgemacht; die Rede ist von einer serienmäßigen Luft-/Wasserkühlung. Aufgrund der riesigen All-in-One-Lösung, die AMD als Referenzkühler nutzt, ist es allerdings nur sehr bedingt möglich, ein Crossfire-Gespann aufzubauen. Es sei denn, Anwender rüsten einen flacheren Kühler nach, etwa den erst kürzlich vorgestellten "kryographics Vesuvius R9 295X2" von Aquacomputer.

Ähnlich problematisch ist auch die Nutzung von aktuellen Single-GPU-Karten, egal ob von AMD und Nvidia. Dank immer dicker werdenden Kühlern nehmen diese gut und gerne zwei- oder drei Slots ein, sodass sich ein Crossfire- oder SLI-Aufbau nur sehr schwer realiseren lässt. Gigabyte verspricht Abhilfe.

Der Hersteller hat auf seiner Produktshow, die letzte Woche in Taipeh stattgefunden hat, seine neueste Wasserkühlung vorgestellt. Die "Water Force" genannte Lösung ist ausschließlich für die GTX 780 Ti-Serie gedacht und kann maximal drei von diesen Karten kühlen. Neben der GPU werden auch Speicher und VRM vom Radiator abgedeckt. Um einen besseren Überblick über die GeForce GTX 780 Ti-Modelle zu haben, verfügt die "Water Force"-Lösung über ein Front-Display, das nicht nur die Temperatur und die Umdrehungszahl der Pumpe anzeigt, sondern an dem auch jede Karte einzeln geregelt werden kann.

Was der Spaß kosten soll, hat Gigabyte noch nicht verraten. Preiswert dürfte die "Water Force"-Wasserkühlung allerdings nicht werden; was glaubt ihr?

Quelle: VR-Zone

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