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Apacer: Unternehmen will SSD-Geschäft ausbauen und nimmt Europa ins Visier

Einige Anwender werden das taiwanische Unternehmen Apacer mit Sicherheit kennen, denn der Hersteller ist vor allem für seine RAM-Module und Speicherkarten bekannt. Allerdings scheint das aktuelle Geschäftsfeld nicht auszureichen. Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, will der Konzern nicht nur im asiatischen Markt auf Kundenfang gehen, sondern zukünftig auch verstärkt in Europa. Damit das Vorhaben gelingen kann, will man sich auf das SSD-Geschäft stürzen, da man hier den größten Zuwachs erwarte.

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Hierzulande ist das Unternehmen Apacer vor allem für seine NAND-Speichermodule und Speicherkarten bekannt, doch genau das soll sich in naher Zukunft ändern. Wie der Branchendienst DigiTimes verrät, will Apacer nun auch im europäischen Markt stärker Fuß fassen; mit SSDs.

Da Konkurrenz bekanntlich das Geschäft belebt, können sich vor allem Anwender auf den neuen Flash-Laufwerke-Mitbewerber freuen. So hat Apacer-Präsident CK Chang angekündigt, seine gesamte SSD-Produktpalette, angefangen von Lösungen für den Embedded- und industriellen Einsatz bis hin Flash-Laufwerken für den Consumer-Bereich, nach Europa zu bringen. Gründe für die Markterweiterung sind laut Chang vor allem die stetig wachsenden Segmente "Cloud-Computing" und mobile Endgeräte.

Aktuell machen die Verkäufe von SSDs beim Unternehmen einen Gesamtumsatz von 48 bis 50 Prozent aus, relativ dicht gefolgt von Embedded-Speicher (rund 32 Prozent) und NAND-Speicherkarten (rund 20 Prozent).

Quelle: DigiTimes

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