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AMD: Hersteller bereitet Veröffentlichung der Radeon R7 265 und R9 280 vor

Vor zwei Tagen hat AMD seine neue "Volcanic Islands"-Serie um die Mittelklasse-Grafikkarte R7 250X erweitert, doch komplett ist die GPU-Familie damit noch lange nicht. Schließlich fehlen laut Namensschema noch eine Radeon R9 280 sowie eine R7 265, um die Lücken zwischen den einzelnen Segmenten besser schließen zu können. Genau diese Karten sollen allerdings in naher Zukunft folgen, denn wie WCCFTech, die sich bei ihren Aussagen auf VR-Zone China beziehen, berichtet, bereitet AMD die Veröffentlichung der beiden Grafikkarten vor. Wie von einem Großteil der "Volcanic Islands"-Modelle bekannt, soll es sich auch hier um umgelabelte Grafikkarten handeln.

AMD bereitet zwei "neue" Grafikkarten vor

AMDs "Volcanic Islands"-Serie bekommt bald weiteren Zuwachs. Schenkt man den Informationen von VR-Zone-China Glauben, wird der Hersteller in Kürze zwei "neue" Modelle vorstellen. Die Radeon R9 280 getaufte Karte soll die Lücke zwischen der R9 270X und R9 280X füllen, während die R7 265 zwischen die R7 260X und R9 270 rutschen soll.

Wie schon mehrfach berichtet, bedient sich AMD, wie auch Mitbewerber Nvidia, dem "Rebranding" von älteren Grafikkarten; die erst vorgestern vorgestellte Radeon R7 250X ist ein solches Produkt. Nun sollen auch die Modelle HD Radeon 7850 sowie HD 7950 in das neue Namensschema übertragen werden. Den Anfang macht die beliebte HD 7850, die als Radeon R7 265 weiterleben wird, die HD 7950 wird als R8 280 fortbestehen. Da sich lediglich die Bezeichnung der beiden Grafikkarten ändern wird, bleiben die technischen Daten unberührt. So gibt es bei der Mittelklasse-Karte weiterhin 1.024 Stream-Prozessoren, 64 TMUs und 32 ROPs. Der 2 GB große GDDR5-Speicher ist mittels 256-Bit-Interface an den "Pitcairn Pro"-Chip angebunden, die TDP (Thermal Design Power) bleibt ebenfalls bei unveränderten 130 Watt. Preislich geht WCCFTech von 149 bis 159 US-Dollar (ca. 109 bis 117 Euro) aus.

Auch die Spezifikationen der R9 280 sollen gleich bleiben, hier können Anwender mit 1.792 Stream-Prozessoren, 112 TMUs und 32 ROPs rechnen. Ausgestattet mit 3 GB GDDR5-Speicher, der per 384-Bit-Interface an den "Tahiti Pro"-Chip angebunden ist, soll die Karte rund 250 US-Dollar kosten (ca. 183 Euro).

Quelle: WCCFTech

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