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Pentax Q ist kleinste Systemkamera der Welt

Systemkameras bieten den Vorteil von Spiegelreflex- und gewöhnlichen Kompaktkameras: Sie sind klein, handlich, passen in jede Tasche und bieten dennoch einen meist ansehnlichen Fuhrpark von austauschbaren Objektiven. Bis gestern war Sonys NEX-C3 die kleinste Systemkamera der Welt. Nun schlägt sich der Hersteller Pentax durch und gewinnt Sony den Titel mit der Pentax Q ab. Aber nicht nur die kleinste, sondern auch die leichteste Kamera soll sie sein. Damit wird auch gleichzeitig Panasonic in die Tasche gesteckt, die vor kurzem das Micro-Four-Thirds-System weiter verkleinert haben.

  Der Sensor der Pentax Q soll im kleinsten Gehäuse verbaut sein und ist ungefähr einen halben Zoll groß. Dieser kann eine Auflösung von 12,4 Megapixeln auflösen. Skurril: Der CMOS-Sensor wird von Sony hergestellt. Dennoch soll man dank der Größe in Punkto Bildqualität gegenüber der Konkurrenz ein wenig einstecken müssen. So soll man bei der Pentax Q nur mit einer Bildqualität wie bei der einer üblichen Kompaktkamera rechnen müssen. Blitz und ein 1080p-Videofeature kann die kleine Kamera dennoch mit sich bringen. Die Lichtempfindlichkeit kann dabei sogar auf bis zu ISO 6400 hochgeschraubt werden, wobei die Ergebnisse so noch eine brauchbare Qualität bieten sollen. Die Bilder können dann auf dem 3-Zoll großen Bildschirm betrachtet oder sogar wie bei einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera bearbeitet werden.  


Bisher setzt man im Objektivangebot auf wenige Objektive. Mitgeliefert wird ein 47mm-Objektiv, zusätzlich können ein Zoom-Objektiv mit einer Brennweite von 27,5-83mm für $300, ein 160°-Fisheye-Objektiv für rund $130 und ein „Toy-Camera“-Objektiv mit einer Brennweite von 35- oder 10mm für je $89 erworben werden.  

  Wann die Pentax Q erhältlich sein soll, ist noch unklar. Allerdings darf man für den Winzling knapp $800 auf den Tisch legen und zahlt somit für eine Vollausstattung weit über $1000.
Quelle: engadget


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