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Zotac zeigt Fusion Produkte und GTX 560 Ti mit 4 Monitoren (CeBIT)

Obwohl erst im Jahre 2006 gegründet hat es der asiatische Hersteller Zotac recht schnell geschafft sich als exklusiver Nvidia Partner einen Namen in der Community zu machen. Vor allem die AMP! Versionen der eignen Grafikkarten waren und sind oft die schnellsten der jeweiligen Reihe, da sie bis zum Maximum übertaktet wurden. Doch seit geraumer Zeit konnte man sich mit den eigenen ITX Lösungen für HTPCs und Server in dieser Nische etablieren und um diese Stellung zu halten legt man nun natürlich auch mit AMDs neuen Fusion Produkten nach.

Den Anfang macht dabei heute die Zotac ZBOX AD02. Diese ist eine der vielen Erben des ersten MAG PCs und kommt mit dem aktuellen AMD E-350 Fusion Chip mit Codenamen Brazos und der dazugehörigen Radeon HD 6310. Auf ein optisches Laufwerk wird hier verwendet, dafür ist im Inneren Platz für eine 2,5 Zoll Festplatte oder SSD und zwei DDR3 SO-DIMM RAM Riegel. An Ausgängen bietet man 2x USB 3.0, 4x USB 2.0, 1x eSATA, sowie Gigabit LAN und 802.11 b/g/n WiFi. Das Bildsignal wird dann wahlweise über HDMI oder DVI ausgegeben, wobei für letzteren auch ein VGA Adapter mitgeliefert wird.  

  Wie alle anderen Modelle auch kommt die ZBOX AD02 mit einem VESA Mount Kit, womit es sich an geeigneten Monitoren oder an der Wand problemlos befestigen lässt. Sie sollte im Laufe des Monats den Markt zu einem Preis von ca. 250 Euro erreichen, wobei dies der Barebone Preis ist. Es wird auch eine ZBOX AD02 Plus mit Festplatte und RAM geben, allerdings wird dort natürlich ein kleiner Aufpreis nötig.   Da das aber in den meisten Fällen nicht für einen HTPC reicht sondern auch noch ein optisches Laufwerk benötigt wird hat man auch noch die Zotac ZBOX AD03 parat. Deren Hardware ist deckungsgleich mit der AD02 und auch sie ist als Barebone oder Plus Version erhältlich, verfügt jedoch über ein Blu Ray Slot-In Laufwerk.  

ZBOX mit DVD Laufwerk, Blu Ray Versionen haben blauen Ring

  Da solch ein Blu Ray Laufwerk nicht gerade billig ist steigt natürlich auch der Preis, der aktuell bei ersten Händlern bei ca. 336 Euro liegt, für die Plus Version sind ca. 435 Euro fällig. Dafür ist die ZBOX AD03 bereits in den nächsten Tagen lieferbar.   Ein entsprechendes Mini-ITX Mainboard mit Fusion Chip wurde leider nicht öffentlich gezeigt, allerdings können wir euch so viel sagen: Es befindet sich in der Entwicklung, es wird vermutlich passiv gekühlt sein und ein paar andere interessante Eigenschaften besitzen und vermutlich Ende März auf den Markt kommen.   Nun noch eine kleine Anmerkung zum leidigen Thema der 6er Chipsätze von Intel. Das Zotac H67-ITX WiFi mit der Modellnummer H67-ITX-A-E ist davon natürlich auch betroffen, allerdings ist das Problem nicht so schwerwiegend da relativ wenige Modelle ausgeliefert wurden. Erste Austausch-Mainboards werden hier erst Anfang April 2011 erwartet, bis dahin empfiehlt man die blauen SATA 6 GBit/s Ports zu nutzen. Um zukünftig Verwirrung zu vermeiden ändert man außerdem die SKU der Boards auf H67-ITX-C-E.  

Zotac H67-ITX WiFi

  In Sachen ITX hat man außerdem die neuste Auflage des Klassikers mit Atom und ION Chipsatz ausgestellt, das Zotac ION-ITX T. Dieses verfügt über einen Intel Atom D525 Dual Core mit 1,8 GHz und die dazu passende Next-Gen ION Grafik, die eine flüssige HD Wiedergabe ermöglicht. Dazu zwei SO-DIMM DDR3 Bänke, 2x USB 3.0 und einen PCIe x4 Slot, der jedoch nach hinten offen ist und dadurch auch größere Karten aufnehmen kann.     Die wohl größte Neuerung sollte jedoch sein, dass das ION-ITX T über einen internen DC-DC Wandler verfügt und darum kein normales ATX Netzteil nötig ist. Ansonsten gibt es jedoch keine größeren Neuerungen, es sollte ebenfalls im Laufe des März verfügbar sein, ein Preis wurde jedoch nicht genannt.   Eine Sache die doch ein wenig Aufsehen erregte war die Zotac GeForce GTX 560 Ti Multiview. Wie der Name bereits erahnen lässt geht es hier um Monitore, genauer gesagt deren Anzahl. AMD hat es geschafft mittels EyeFinity an einer Grafikkarte bis zu 6 Monitore zu betreiben, doch bei Nvidia ist nach wie vor bei zwei Stück Schluss. Doch Zotac hat es nun mit einem kleinen Trick geschafft, diese Barriere zu überwinden.  

  Um diese hohe Auflösung zu ermöglichen lässt man den Grafikchip ein viel größeres Bild rendern, als es eigentlich nötig wäre und teilt diese dann mit einem weiteren Chip in die Bildsignale für die vier Monitore auf. Zwar hat man auf der CeBIT ein Modell mit 4x HDMI und 2x DVI gezeigt, allerdings steckt man hier noch tief in der Entwicklung. Die finale Version bekommt dann nämlich einen anderen Kühler und nur noch zwei HDMI Anschlüsse. Bis es soweit ist sollte jedoch noch eine Weile vergehen.   Das war nun also alles vom Zotac Stand auf der CeBIT 2011. Auch hier gilt: Wer selbst schauen will, der findet Zotac in Halle 17 am Stand D52.   Quelle: Eigene


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