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Apple iPad 2 und iOS: Dünner, leichter und wenige Verbesserungen

Es ist da, es ist offiziell und viele konnten es mit Sicherheit kaum abwarten. Das iPad 2. Das neueste Ergebnis der Entwicklungsarbeit in der Schmiede von Steve Jobs wird mit den Worten "Dünner. Leichter. Schneller" beschrieben und das scheint auch durchaus zuzutreffen. Und das ist auch bitter nötig, denn mittlerweile hat die Konkurrenz aufgeholt und mit dem Nvidia Tegra Chipsatz und dem passenden Honeycomb Android Betriebssystem bietet man alles, was ein Tablet können muss.

Knapp 10 Monate hat es also gedauert, bis man einen würdigen Nachfolger entwickeln konnte. Und der hat einiges auf dem Kasten, und zwar nicht nur äußerlich sondern auch im Inneren!

 

 

Fangen wir also ganz in Ruhe mit dem Äußeren an. Zuerst: Das Apple iPad 2 wird wie das iPhone 4 in Weiß und Schwarz erhältlich sein. Stell sich nur die Frage wann, denn wie allgemein bekannt ist wird letzteres nach wie vor nur in Schwarz ausgeliefert.

Die Bildschirmdiagonale des iPad 2 beträgt wie beim Vorgänger auch 9,7 Zoll mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln, weswegen sich Höhe und Breite kaum geändert haben. Allerdings ist es um einiges schlanker geworden und nun statt 13,4 Millimetern nur noch 8,8 Millimeter tief. Durch das geringere Volumen ist mehr oder weniger zwangsweise dann auch das Gewicht auf 601 Gramm respektive 613 Gramm für die 3G Version gesunken.

 

 

Ansonsten stehen dem Käufer rein äußerlich zwei Kameras zur Verfügung, wobei die vordere vor allem für FaceTime gedacht ist und lediglich VGA Auflösung bietet. Die Kamera auf der Rückseite bietet 5-fach optischen Zoom und ist in der Lage 720p Videos aufzunehmen.

Abgesehen davon stehen an der Seite des Aluminium Unibodys die bekannten Schalten für Lautstärke und Standby bereit, wobei man nun wählen kann, ob der Schalter entweder das Gerät stumm schaltet oder den G-Sensor außer Kraft setzt und das iPad dadurch seine Bildschirmausrichtung beibehält.

 

 

Doch die vermutlich wichtigste Neuerung im Bezug auf die Konkurrenz seitens Nvidia Tegra steckt im Inneren verborgen. Dort werkelt nun ein Apple A5 SoC mit 2x 1 GHz und einer verbesserten Grafikeinheit, die nun 9 Mal schneller arbeiten soll. Auch sonst wird Multitasking deutlich flüssiger, behauptet Apple. Trotz der schnelleren Hardware soll die Laufzeit nach wie vor 10 Stunden beim Surfen über WiFi und 9 Stunden beim Surfen über 3G betragen, im Standby solle es sogar einen Monat laufen.

Mit dem iPad 2 ist es nun auch möglich, mittels einem 39 US$ teuren HDMI Adapter seinen Bildschirm auf dem Fernseher spiegeln zu lassen, alternativ kann man auch Bild- und Videoinhalte über AirPlay an einen Apple TV der zweiten Generation streamen.

 

Der Preis des neuen iPads 2 mit WiFi beträgt 499 US$ für das 16 GB Modell, 599 US$ für 32 GB und 699 US$ für 64 GB. Dementsprechend ist für die Version mit WiFi und 3G ein Aufpreis fällig, diese kosten dann 629 US$, 729 US$ und 829 US$. Verkaufsstart in Deutschland ist am 25. März.

 

Ein weiteres sehr interessantes Feature oder eher Zubehör habt ihr bereits auf dem letzten Bild gesehen: Das Smart Cover.

 

 

Dieses soll natürlich in erster Linie das Display vor Kratzern und Schmutz schützen, funktioniert dabei jedoch ähnlich wie ein BlackBerry Handy in der beigelegten Tasche: Öffnet man das Cover ist der Bildschirm an, schließt man es geht auch der Bildschirm wieder aus. Allerdings kann es noch viel mehr und ist, wie auf den Bildern zu sehen, auch als Ständer für FaceTime Telefonate oder zum Tippen geeignet.

 

 

Um auch allen Kundenwünschen gerecht zu werden bietet man das Smart Cover in 10 verschiedenen Farben an, wobei davon fünf aus Polyurethan und fünf aus Leder gefertigt sind. Preise wurden hier jedoch nicht angegeben, mehr sollte zum Start des iPad 2 folgen.

 

Apple iOS 4.3

Passend zum iPad 2 wurde außerdem das neue iOS 4.3 vorgestellt, das ein paar kleine Neuerungen bereit hält. So hat man die AirPlay Funktion weiter ausgebaut mit der man wie oben erwähnt mit iPhone, iPod touch oder iPad Musik, Filme und Bilder direkt auf den Apple TV streamen kann. Das geht jetzt auch mit Videos direkt aus der "Fotos App" oder anderen AirPlay-fähigen Apps und Websites.

 

Abgesehen davon soll im iOS 4.3 die Performance des Safari Browsers stark gestiegen sein, bei JavaScript sogar verdoppelt. Dazu kommt, dass sich via iTunes innerhalb eines WiFi Netzwerks Musik und Filme problemlos an iPhone, iPod oder iPad streamen lassen, was sich dann Privatfreigabe nennt.

 

Die letzten zwei Features sind eher klein, aber praktisch: Wie oben bereits erwähnt lässt sich beim Seitenknopf des iPad 1 und 2 die Funktion wählen und das iPhone 4 lässt sich nun wie andere Geräte mit Android 2.2 schon seit Langem als mobiler Hotspot nutzen. Dabei können sich maximal 3 Geräte über WiFi mit dem iPhone verbinden, dazu kommen noch zwei via USB und Bluetooth.

 

Das Update wird für das iPad der ersten und zweiten Generation sowie für iPhone 3GS und 4 und die dritte und vierte iPod touch Generation über iTunes zum Download bereit stehen, ab dem 11. März lässt es sich dann herunterladen.

 

Quelle: Apple


Welovetech