Intel Core Ultra 200S Alder Lake vs Raptor Lake (Bild © ASUS auf Bilibili)
Die kommenden CPUs folgen auf die „Raptor Lake“-Serie der 13. Generation und deren Aktualisierung der 14. Generation und schließen die Lücke, die die „Core Ultra“- (Arrow Lake)-Serie hinterlassen wurde, die ausschließlich DDR5 unterstützt. Durch die Beibehaltung der DDR4-Kompatibilität will Intel einen kostengünstigen Upgrade-Pfad für bestehende Systeme bieten, ohne einen kompletten Plattformwechsel zu erzwingen.
Laut einer internen Besprechung könnte Intel bei diesen Modellen den Zusatz „Ultra“ weglassen und zur Bezeichnung „Core Series 3“ zurückkehren, was auf das Fehlen einer integrierten Neural-Processing-Unit hindeutet. Die Serie wird wahrscheinlich eine Reihe von Kernkombinationen bieten, wobei das Topmodell voraussichtlich acht Performance-Kerne mit acht Effizienz-Kernen kombinieren wird – im Gegensatz zur 8+16-Konfiguration, die im aktuellen Raptor-Lake-S-Chip zu finden ist.
Variable L3-Cache-Zuweisungen werden es Intel ermöglichen, Modelle in den Bereichen Einstiegs-, Mainstream- und Performance-Segment zu differenzieren. Die Preisgestaltung wird so abgestimmt, dass eine direkte Konkurrenz mit den kommenden „Core Ultra Nova Lake-S“-Prozessoren vermieden wird, die auf die nächste Generation von reinen DDR5-Plattformen abzielen.
Die für 2027 geplante Einführung von „Raptor Lake Next“ bietet eine Übergangslösung für PC-Bauer und OEMs, die mit dem Preisaufschlag für DDR5 konfrontiert sind. Durch die Verlängerung der Lebensdauer des LGA-1700-Sockels und des DDR4-Ökosystems hofft Intel, Marktanteile bei preisbewussten Verbrauchern zu halten, während die Branche insgesamt die Umstellung auf DDR5-Speicher vollzieht.
