Valve Steam Machine Steam Frame VR Headset und Steam Controller  Bild © ValveValve Steam Machine Steam Frame VR Headset und Steam Controller (Bild © Valve)

NTSync und Leistungsstabilität

Eine der wichtigsten Neuerungen dieser Version ist die Integration des NTSync-Kernel-Treibers. Durch die Verlagerung der Emulation von Windows-NT-Bibliotheken in einen Kernel-Treiber will Valve den Rechenaufwand reduzieren, der normalerweise mit dem Ausführen von Windows-Spielen über Proton verbunden ist.

Auch wenn diese Änderung vielleicht nicht zu einer allgemeinen Steigerung der maximalen Bildraten führt, soll sie doch die allgemeine Stabilität verbessern. Technische Daten deuten darauf hin, dass NTSync die Bildraten-Konsistenz verbessern kann, insbesondere durch die Erhöhung der 1 %- und 0,1 %-Tiefstwerte, was Ruckeln reduziert. Zudem bietet der Treiber eine Lösung für Kompatibilitätslücken, bei denen frühere Synchronisationsmethoden wie esync und fsync versagt haben.

Proton 11 Beta mit NTSync und ARM64 KompatibilitätProton 11 Beta mit NTSync und ARM64 Kompatibilität (Bild © @SadlyItsBradley auf X)

ARM64-Architektur und VR-Hardware

Das Update führt außerdem Proton 11.0 (ARM64) ein, eine Konfiguration, die speziell dafür entwickelt wurde, x86-basierte Spiele auf ARM-Hardware laufen zu lassen. Diese Entwicklung ist eng mit dem eigenständigen VR-Headset Steam Frame verbunden, das eine modifizierte Version des Linux-basierten SteamOS nutzt.

Über das Steam Frame hinaus eröffnet die Einführung der ARM64-Unterstützung die Möglichkeit einer breiteren Kompatibilität mit anderen ARM-basierten Geräten, wie beispielsweise High-End-Android-Gaming-Handhelds. Da sich die Anforderungen für das Steam Frame von denen des Steam Deck unterscheiden, hat Valve ein separates Kompatibilitätssystem implementiert, um die spezifischen Anforderungen der VR-Hardware zu verwalten.