Cursor AI Code Editor auf Ubuntu installieren (Bild © Cursor)
Im Mittelpunkt des Updates stehen „Primitive”: Fähigkeiten, Subagenten, MCP-Server, Hooks und Regeln. Sie sollen zu modularen Plugins kombiniert werden. Jedes Plugin fungiert als eigenständige Erweiterung und stellt dem KI-Agenten einen bestimmten Satz von Funktionen zur Verfügung. Durch die Kombination dieser Bausteine können Entwickler alles erstellen, von einer einfachen Code-Snippet-Bibliothek bis hin zu einer komplexen mehrstufigen Bereitstellungspipeline.
Die erste Welle von Plugins kommt über einen kuratierten Marktplatz und umfasst Integrationen von großen SaaS-Anbietern. Linear verbindet Cursor mit Issue Trackern und Projektboards, während das Figma-Plugin UI-Mockups in produktionsreifen Code übersetzt. Die Stripe-Integration automatisiert die Erstellung von Produkten, Preisstufen und Zahlungslinks über die Stripe-API und sorgt so innerhalb von Minuten für einen funktionalen Checkout-Ablauf. Cloud-Infrastruktur-Plugins für AWS, Cloudflare und Vercel ermöglichen die Bereitstellung, Skalierung und Implementierung direkt über den KI-Assistenten. Mit Datenanalyse-Plugins für Databricks, Snowflake, Amplitude und Hex kann Cursor Live-Datensätze abfragen, Wachstumseinblicke gewinnen und sogar Pull-Anfragen generieren, die datengesteuerte Empfehlungen umsetzen.
Diese Erweiterungen decken den gesamten Produktentwicklungszyklus ab und ermöglichen es Teams, ohne Toolwechsel zu planen, zu entwerfen, zu erstellen, zu testen, bereitzustellen und zu überwachen. Der Marktplatz unterstützt auch Beiträge der Community: Entwickler können ihre eigenen Plugins zusammenstellen und für andere zur Installation veröffentlichen.
Ein Plugin kann eine oder mehrere Skills (wiederverwendbare Prompts oder Code-Schnipsel), Sub-Agenten, die parallele Aufgaben ausführen, MCP-Server, die eine Brücke zu externen APIs schlagen, Hooks, die Agentenaktionen überwachen, und Regeln, die Codierungsstandards durchsetzen, enthalten. Das interne „Team Kit” von Cursor demonstriert das Framework in Aktion und bietet vorgefertigte Plugins für kontinuierliche Integration, Code-Review und automatisierte Tests.
Durch die Offenlegung der intern verwendeten Primitive lädt das Unternehmen externe Entwickler dazu ein, Workflows auf Unternehmensniveau in ihren eigenen Projekten zu replizieren.
Mit dieser Einführung positioniert sich Cursor als mehr als nur ein Tool zur Code-Vervollständigung; es wird zu einem Orchestrator, der die bereits von Entwicklungsteams eingesetzte Software-Stack nutzen kann. Mit dem jetzt live geschalteten Plugin-Marktplatz und einem Aufruf zur Einreichung von Beiträgen durch die Community wird der KI-Assistent zu einer Drehscheibe für die End-to-End-Produktentwicklung.


