Eingabegeräte Hardware Testbericht

Logitech G700 Wireless Gaming Mouse

Jeder kennt sie, jeder hat sie – abgesehen von Laptop-Nutzern, die voll und ganz auf das integrierte Touchpad setzen. Und, worum geht es? Richtig, die Computermaus. Doch aus dem weißen, eckigen Ding mit Kugel ist mittlerweile ein High-Tech Gerät mit präzisem Lasersensor und anderen Spielereien geworden – jedenfalls wenn man bereit ist dafür einen entsprechenden Preis zu zahlen.

Wie allgemein bekannt sein dürfte, handelt es sich bei den Produkten der G-Reihe von Logitech um Schweizer Ingenieurstechnik, die speziell für Computerspieler entwickelt wurden. Doch gerade da liegt das Problem. Einerseits will jeder so wenig Kabel wie möglich auf seinem Desktop haben und auch bei der Bewegung der Maus völlig frei sein, andererseits hatten kabellose Mäuse jahrelang den Ruf, dass die Verzögerung bei der Ausführung der Befehle zu groß sei.

Nachdem seit dem Launch der Logitech G5 (kabelgebunden) und G7 (kabellos) mittlerweile mehrere Jahre vergangen sind, kann man die G500 und nun auch die Logitech G700 als Nachfolger dieser Modelle betrachten. Bei dem Konzept unseres heutigen Testkandidaten hat man sich an Ideen angelehnt, die bereits bei der Razer Mamba und Microsoft SideWinder X8 Anwendung gefunden haben. Wer die Freiheit liebt, kann die Maus problemlos kabellos betreiben. Sollte jedoch der mitgelieferte Akku schwach werden oder der Spieler bevorzugt doch eher die Nutzung per Kabel, dann kann er das ebenfalls tun.

Wir werden euch in diesem Test zeigen was die Logitech G700 alles auf dem Kasten hat und ob sie ihren Preis auch wirklich wert ist.


An dieser Stelle möchten wir uns außerdem bei Logitech für die problemlose Bereitstellung eines Testmusters bedanken.

Lieferumfang - Logitech G700 Wer sich zum Kauf der Logitech G700 entschließt, bekommt ein recht ansehnliches Paket geliefert. Im Karton wird die Maus durch eine Plastikhülle aus PET präsentiert und lädt potentielle Käufer durch eine kleine Aussparung zum Probeklicken der MMORPG-Tasten ein. Eben diese werden auch auf der Verpackung beworben, 13 Stück davon sind vorhanden. Gleich unter der „schlagkräftigen Kontrolle für intensive Spielerlebnisse“ sitzt der winzige Funkempfänger, der gerade einmal 19 Millimeter misst.

Auf der Rückseite werden bereits alle wichtigen Features des Nagers aufgelistet, zu denen die 13 programmierbaren G-Tasten, das Aufladen und Übertragen von Daten über ein einziges Kabel, die kabellose Technologie, der unübertroffene Komfort und die perfekte Eignung für Spiele gehören. Ob sich das alles bestätigt wird sich später zeigen.



Im Inneren des Kartons wird wieder einmal klar, dass Logitech glücklicherweise sehr bewusst mit dem Material Kunststoff umgeht. Neben Maus und Empfänger finden sich ein 1,8 Meter langes Kabel zum Anschließen an die Maus, das auf der einen Seite einen Micro USB Stecker nutzt, und ein 1,6 Meter langes Verlängerungskabel, welches für den Empfänger gedacht ist und laut Anleitung nicht zum Laden genutzt werden sollte. Da es sich bei der G700 jedoch um eine – meistens – kabellose Maus handelt, hat man hier auf ein stoffumwobenes Kabel verzichtet. Um sofort loslegen zu können legt man außerdem noch einen 1,2V NiMH Akku im AA Format bei.

Ansonsten befindet sich in einem kleinen Tütchen neben einer Bedienungsanleitung eine kleine Präsentation der Features, ein Heftchen mit wichtigen Informationen über den Laser in den meisten europäischen Sprachen – ausgenommen Deutsch – und ein kleines Blatt, dass auf eine Kundenumfrage von Logitech verweist. Interessanterweise hat man sich noch ein weiteres Detail des Konkurrenten Razer abgeschaut: Der G700 liegt keine Software CD bei, weswegen sich Käufer sich diese selbst aus dem Internet herunterladen müssen.

Logitech G700 im Detail Nun aber zum wichtigsten Teil des Reviews, in dem wir die Logitech G700 im Detail betrachten wollen. Eingefleischten Logitech Liebhabern wird auffallen, dass sich die Form dieses Mal geringfügig geändert hat, denn die G700 wirkt im Vergleich zur G500 geschwungener, liegt aber dennoch sehr gut in der Hand. Was außerdem auffällt ist, ist dass man die Anzahl der Tasten stark erhöht hat. Wir stellen also fest: Es handelt sich hier nicht wie bei G5 und G7 um ein kabelloses Pendant, sondern eher um eine designtechnische Neuentwicklung.

Wie bereits erwähnt, kommt unser heutiger Kandidat mit einem einfachen, gummierten Kabel, welches leider ziemlich steif ist. Bei dem Anschluss handelt es sich um den Micro USB Typ B, der auch häufig bei Handys zum Einsatz kommt. Ansonsten ist die Oberfläche weitestgehend in Schwarz getaucht und links und rechts auch rutschfest gummiert. Etwas unauffälliger als bei Razer prangt außerdem das Firmenlogo auf dem unteren Teil der Maus. Zum Design lässt sich sagen, dass es gut durchdacht ist und auch große Hände genug Platz finden, was nicht bei allen Mäusen der Fall ist.

Mit der Angabe der „MMORPG“-Tasten war Logitech allerdings etwas großzügig. Frei belegbare G-Tasten gibt es im Prinzip nur 8. Dazu kommen jedoch die linke und die rechte Maustaste, der Klick des Mausrades und das seitliche Scrollen des Mausrades. Macht also insgesamt 13.
Immerhin sind alle G-Tasten in einem gewohnten Muster angeordnet. So finden sich direkt unter dem MicroGear Scrollrad der Umschalter für eben dieses und die erste G-Taste. Des Weiteren sind dort, wo bei der G500 die DPI Tasten liegen, drei weitere zu finden. Die letzten vier sind mit dem Daumen erreichbar, in direkter Nähe zu drei kleinen LEDs, die Aufschluss über das aktive Profil und den Ladestatus der Batterie geben.

Auf der Unterseite findet man vier Gleitfüße aus Teflon, die ein nahezu geräuschloses Gleiten über das Mauspad ermöglichen. Abgesehen davon fällt spontan der Laser auf, dessen Wellenlänge allerdings im Infrarotbereich liegt und deshalb nicht sichtbar ist. Dieser soll den Untergrund dabei sehr präzise abtasten. Um die Laufzeit im Akkubetrieb zu erhöhen, steht dem Nutzer auch ein Ein-/Ausschalter zur Verfügung. Was natürlich auch nicht fehlen darf ist ein Batteriefach, in dem der mitgelieferte Eneloop Akku Platz findet. Schön ist außerdem, dass Produkt- und Seriennummer im Batteriefach Platz finden und somit vor Abreibung geschützt sind. Hier findet außerdem auch der kleine kabellose Sender/Empfänger Platz, wenn man die Maus zur nächsten LAN Party transportiert.

Technische Spezifikationen:
•    200 - 5.700 dpi Lasersensor
•    4 Wege MicroGear Scrollrad
•    Integrierter Speicher für bis zu 5 Profile
•    bis zu 1.000 Hz USB Übertragungsrate
•    13 frei belegbare MMORPG-Tasten
•    Größe: ca. 125 (Länge) x 80 (Breite) x 45 (Höhe) Millimeter
•    Gewicht: ca. 150 Gramm mit Akku
•    Ergonomisches Rechtshänderdesign

Handhabung, Treiber & Co. - Logitech G700 Wie bei uns üblich, widmen wir uns nun wieder dem passenden Treiber und der Handhabung der Logitech G700 im Alltag. Alltag definieren wir bei der G700 als klare Gaming Maus vor allem als den Einsatz auf dem virtuellen Schlachtfeld – sowohl in Shootern als auch in Rollenspielen. Doch da bereits die G5 und G500 auch gern auf dem Schreibtisch zum Einsatz kommen, wollen wir auch produktive Anwendungen nicht außer Acht lassen.  

Wie wir bereits beim Lieferumfang festgestellt haben, sucht ein Käufer vergeblich nach einer Treiber CD im Karton. Vorausgesetzt man besitzt einen Internetzugang, ist die Steuersoftware jedoch schnell von Logitech heruntergeladen. Der Treiber in der aktuellen Version 6.20.64 ist mehr oder weniger leicht gefunden und bietet zudem die Auswahl zwischen einer 32 und einer 64 Bit Version. Zwar sollte sich die Leistung unter einem 64 Bit Betriebssystem mit passendem Treiber nicht spürbar erhöhen, allerdings sorgt das für Ordnung im System. Die Größe des Downloads beträgt 24,0 Megabyte für die 32 Bit Ausführung und 25,9 Megabyte beim 64 Bit Pendant.

Verfügbar sind die Treiber übrigens für Windows XP, Vista und 7, was bedeutet, dass Linux und Mac OS User leider auf die komplexen Einstellungen verzichten müssen. Wer die Einstellungen so oder so nicht benötigt, kann alternativ auch zum 2 Megabyte großen Connection Utility greifen, das nur dazu dient, die Maus mit dem Computer zu verbinden.

Auf der ersten Seite des Treibers bekommt der User einen großen Überblick über das aktuelle Profil, die Tastenbelegung, die DPI Settings, den Bildlauf und den Ladezustand der Batterie. Über diese Startseite kann man auch sofort auf alle Einstellungen zugreifen und verändern, was den Treiber recht komfortabel gestaltet.

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Klickt man sich nun durch die verschiedenen Menüs, trifft man zuerst auf das Grundlagenmenü. Dort können schnell kleine Settings vorgenommen werden, wie zum Beispiel der Name des aktuellen PCs, eine kleine Beschreibung, die Position im Speicher der Maus und welche Anwendungen dem Profil zugewiesen sind. Dies kann alles ebenfalls im Profil-Manager eingestellt werden, doch ist die Auswahl hier etwas einfacher gestaltet.

Wer die Belegung seiner Tasten gern komplett ändern möchte, der wird zum Tastenmenü wechseln müssen. Wie bereits zuvor erwähnt, lässt sich hier jede der 13 MMORPG-Tasten individuell belegen, in den Werkseinstellungen stehen die meisten jedoch noch auf der Auswahl „Standardtaste“. Damit ist beispielsweise in einem Browser bereits die Vorwärts- oder Zurück-Funktion ausgewählt, jedoch kann man jeder Taste auch explizit einen Befehl zuweisen. Auf dem Screenshot seht ihr bereits einen Teil der großen Vorauswahl. Alternativ kann auch ein Makro ausgewählt werden, allerdings muss man dieses zuvor aufnehmen, was wir weiter unten im Text erläutern werden. Aber Achtung: Man sollte stets bedenken, eine Taste als Linksklick zu belegen!

Das wichtigste Menü für die Spieler sollte jedoch das Zeigermenü sein, denn hier kann man alle wichtigen Einstellungen zur Mausgeschwindigkeit vornehmen. Dabei kann man zwischen 1 bis 5 unterschiedlichen DPI Stufen wählen und den Regler jeweils in 100 DPI Schritten verschieben. Ob man x- und y-Achse koppelt oder frei auswählt, sei dabei jedem selbst überlassen. Wie bereits erwähnt reicht die Auflösung des Sensors bis 5.700 DPI, was die Geschwindigkeit der Maus jedoch enorm erhöht. Ein Gegenmittel dagegen ist die Einstellung für die Zeigergeschwindigkeit. Setzt man diese herunter bewegt sich der Zeiger mit normalem Tempo, allerdings immer noch enorm präzise. Setzt man ein Häkchen bei „Am Winkel ausrichten“ erkennt die Maus automatisch, wenn man eine horizontale oder vertikale Linie zieht und hält den Zeiger dabei auf einer perfekt geraden Bahn. Zu guter Letzt kann man sich noch an der Signalrate der USB Schnittstelle austoben. Diese gibt an, wie viele Signale pro Sekunde übertragen werden. Standardmäßig sind hier 500 ausgewählt, allerdings kann man sie auch auf 1.000 erhöhen, was wiederum die CPU Last erhöht. Allerdings sollte das für moderne Gaming Rechner kein Problem darstellen.

Weiter geht es also mit den Einstellungen für das 4-Wege-Scrollrad. Durch eben diese 4 Wege lässt sich die Geschwindigkeit in horizontaler und vertikaler Richtung getrennt einstellen, was auf großen Webseiten oder bei einem Bildbearbeitungsprogramm durchaus nützlich sein kann. Eine Besonderheit stellt dabei das MicroGear Scrollrad dar, welches sich wahlweise wie gewohnt in kleinen Schritten oder völlig frei drehen lässt, wodurch man schnell durch lange Dokumente scrollen kann.

Was ist natürlich ebenfalls sehr wichtig bei einer kabellosen Maus? Richtig – der interne Akku. Im Batteriemenü bekommt man Auskunft über den aktuellen Ladezustand der G700 und bekommt die Wahl, ob man bei einer zu geringen Ladung eine Warnung auf dem Bildschirm angezeigt haben möchte. Ebenfalls interessant sind die 3 Energiesparmodi. Diese bestimmen im Wesentlichen die Zeit, nach der die Maus bei Nichtbenutzung in den Standby Modus wechselt und wie schnell sie danach wieder verfügbar ist. Allerdings war es uns leider nicht möglich exakte Messungen durchzuführen, wie stark die jeweilige Einstellung die Laufzeit beeinflusst. Allerdings schaltet der Treiber automatisch auf „Gaming max.“ um, sobald die Maus per Kabel betrieben wird.

Ebenfalls für viele interessant dürfte der ausgereifte Profilmanager sein. Dieser stellt einen zu Beginn vor die Auswahl, ob das entsprechende Profil automatisch mit der zugewiesenen Anwendung ausgewählt werden soll, oder ob der Nutzer eben dieses selbst per Tastendruck auswählt. Im internen Speicher der Maus lassen sich bis zu 5 Profile speichern, die jeweils an einer Kombination der 3 LEDs erkennbar ist. Ansonsten lassen sich Profile anlegen, bearbeiten, importieren, exportieren, duplizieren und selbstverständlich auch löschen. Allgemein lassen sich sehr viele verschiedene Profile anlegen, allerdings können nicht alle auf der Maus gespeichert werden.

Zu guter Letzt wollen wir euch den sehr ausführlichen Makro-Editor erklären. Hier lässt sich auswählen, ob eine Befehlskette der Tastatur oder der Maus aufgenommen werden soll und ob der Treiber auch die zwischen den Anschlägen liegenden Verzögerungen aufzeichnen soll. Je nach Wahl kann die Aufzeichnung per Mausklick oder Tastenkombination gestartet werden, so dass jedes Makro möglich sein sollte. Wie viele verschiedene Makros und mit welcher Länge diese sich aufnehmen lassen, können wir euch leider nicht sagen, aber seid euch sicher, auch lange Makros sind kein Problem.

Nun aber genug vom Treiber, die Maus an sich ist schließlich nicht minder wichtig. Alles in allem handelt es sich um eine Maus mit solider Verarbeitung und guter Oberflächenbeschaffenheit. Durch die Gummibeschichtung an den Seiten lässt es sich auch mit schwitzigen Händen sehr präzise spielen und die Maus liegt auch sehr gut in der Hand. Wie manch einer bereits festgestellt hat, wurde das Design gegenüber der G500 leicht geändert, so ist die G700 etwas kantiger und geschwungener.

Der im Lieferumfang enthaltene Akku hält im Gaming Modus und bei hoher Signalrate ca. 3-4 Tage, was im Gegensatz zu anderen kabellosen Mäusen aus dem Hause Logitech wahrlich nicht viel ist. Allerdings sollte man beachten, dass es sich um eine Gaming Maus handelt, die eine weitaus höhere Leistung erzielt. Was wirklich ein schwerwiegendes Problem ist, ist der Fakt, dass wir in unserem Test bei leerem Akku und Anstecken des Ladekabels im Spiel mehrmals auf den Desktop geschmissen wurden, allerdings können wir nicht klar sagen, ob dafür das System oder der Treiber verantwortlich ist. Vorteilhaft ist an dem gewöhnlichen Akku gegenüber einem Lithium-Polymer Akku, wie er in Handys verwendet wird, auch der Fakt, dass dieser sich leicht tauschen lässt.

Ansonsten bieten alle Tasten einen angenehmen Druckpunkt und auch das Scrollrad scheint im Vergleich zur G500 etwas stabiler montiert zu sein, sodass man beim Klicken nur noch selten zur Seite scrollt. Allerdings könnten für den einen oder anderen die Maustasten überfrachtet wirken, da man sich hier im Eifer des Gefechts leicht verklickt. Die Anzahl der Teflon-Gleitfüße wurde gegenüber der G500 auf 4 erhöht, was den Druck auf das Mauspad gleichmäßiger verteilt. Dabei arbeitet die Maus wie von Logitech gewohnt nahezu geräuschfrei und sehr reibungsarm. Sollten sich diese doch mal abnutzen, so kann man dank des exzellten Supports und der 3 jährigen eingeschränkten Garantie problemlos Nachschub anfragen.

Zum Schluss unseres Reviews wollen wir wie immer noch einmal alle wichtigen Punkte kurz zusammenfassen. Bei der Logitech G700 bekommt der Käufer ohne Frage eine rundum gelungene kabellose Gaming Maus. Die Form weicht zwar vom klassischen MX518-Design ab, allerdings wurde es unserer Meinung nach nur verbessert und liegt nun noch besser in der Hand – das sollte jedoch jeder selbst entscheiden. Fakt ist, dass Eigenschaften wie Akkulaufzeit und Reichweite im grünen Bereich liegen. Und sollte der Energiespeicher doch mal schlapp machen wird kurzerhand das USB Kabel angeschlossen.

Die Verpackung ist Logitech-typisch verhältnismäßig schlicht gehalten und präsentiert Maus und kabellosen Empfänger, schließlich will der Kunde sehen, was er kauft. Vorbildlich ist wie immer die bewusste Verwendung von Kunststoff, allerdings sollte und darf eine kurze Anleitung auf Deutsch nicht fehlen. Ob die fehlende Treiber CD wirklich stört, ist Ansichtssache, wir finden jedenfalls, dass sie ohne Frage zum Lieferumfang gehört. Einen Pluspunkt gibt es jedoch für den hochwertigen Eneloop Akku.

Wirkliche Nachteile hat die G700 nicht wirklich, es sind eher die kleinen Details, die nicht ganz perfekt sind. So hätten wir uns ein weniger steifes, stoffumwobenes Kabel gewünscht, an das Logitech Liebhaber mittlerweile gewohnt sind. Schade ist, dass die Daumentasten so überfrachtet wurden und man sich gerade im Eifer des Gefechts eines Shooters schnell verdrückt, MMORPG-Spieler wird dies jedoch vermutlich weniger stören. Ansonsten sind jedoch alle Tasten gut erreichbar und machen die G700 im Zusammenspiel mit dem hochauflösenden Laser zu einem Topgerät.

Wie gewohnt liegt der Preis für kabellose Gamingmäuse allerdings ein Stück über den kabelgebundenen Pendants, aber man sollte bedenken, dass es sich um ein Objekt handelt, das lange genutzt werden kann. Der Preis von 69,90 Euro (idealo.de / Stand 9.1.2011) ist unserer Meinung nach für die Ausstattung der G700 durchaus angemessen und als Investition in das eigene Spielvergnügen durchaus lohnenswert, weswegen die Logitech G700 Wireless Gaming Mouse von uns eine klare Empfehlung bekommt.


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