NordVPN Windows Screenshot (Bild © NordVPN)
Die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die neue Datenschutzrichtlinie treten am 16. Februar 2026 in Kraft. Sie sollen für mehr Transparenz und Lesbarkeit auf User-Seite sorgen, so schreibt es NordVPN in seiner Ankündigung.
Neue NordVPN AGB: Die wichtigsten Änderungen
- Datenschutz: Die von NordVPN werbewirksam aufgestellten No-Logs-Versprechen, also die Aussage das der Anbieter keine Logs über seine Nutzer und ihr Surfverhalten erstellt oder speichert, bleibt unverändert. Zusätzlich wurde neu formuliert, wie NordVPN Daten nutzt, um Kontoerstellung, Zahlungsabwicklungen oder Support zu organisieren.
- Rückerstattungen: Die Regeln für Rückerstattungen wurden erweitert, so sollen die Unterschiede für mögliche Rückerstattungen bei einem Direktkauf und bei Kauf über einen App Store oder Drittanbieter bestehen.
- Einsatz von KI: NordVPN will vermehrt Künstliche Intelligenz (KI) im Kundensupport einsetzen. Dabei betont der Anbieter allerdings, dass die Nutzung auf allgemeine Anfragen beschränkt werden und die KI sonst nichts mit dem Datenverkehr der Nutzer über NordVPN zu tun haben soll.
Fazit zu den neuen NordVPN AGB
Für die meisten Nutzer ändert sich im nichts, die neuen Spielregeln geben weder technisch aus Sicht der Datensicherheit Anlass, den Anbieter zu wechseln.
Was ist eigentlich ein VPN?
Ein VPN ist ein Virtuelles Privates Netzwerk. Für VPNs gibt es viele unterschiedliche Einsatzzwecke. Unternehmen in denen viel von unterwegs oder aus dem Home-Office, gearbeitet wird können ihre Daten besser schützen, wenn ein VPN genutzt wird und die Daten so nur in verschlüsselter Form zwischen den einzelnen Personen und dem Datenspeicher der Firma übertragen werden. Besonders bei sensiblen Daten wie Kundeninformationen ist das sehr wichtig. Privatanwender nutzen VPNs oft, um ihre IP-Adresse beim Surfen zu verschleiern oder um von unterwegs auf das eigene Heimnetz zugreifen zu können. Die Motivation der Privatanwender kann dabei sehr unterschiedlich sein, insbesondere in Ländern mit starker Zensur oder Überwachung spielt geschützte Kommunikation, zum Beispiel mit anderen Regime-Kritikern, eine starke Rolle für die persönliche Sicherheit vieler Menschen. Auch der Zugriff auf Streaming-Inhalte, die im eigenen Aufenthaltsland nicht angeboten werden, treibt viele zur Nutzung eines VPN.
Weitere Informationen über NordVPN
NordVPN wird von der in Amsterdam tätigen Firma Nord Security betrieben. In der Eigendarstellung gibt das Unternehmen Panama als seinen (zumindest juristischen) Sitz an, gegründet wurde es bereits in 2012 – Laut Eigendarstellung von Kindheitsfreunden gegründet. Seit 2022 gehören NordVPN und Surfshark VPN unternehmerisch zusammen, agieren jedoch weiterhin als getrennte Marken
