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AMD: Hersteller soll mit Toshiba an eigener SSD-Serie arbeiten

Baut AMD sein Produkt-Portfolio noch weiter aus? Schenkt man den derzeit im Netz kursierenden Gerüchten Glauben, wird das Unternehmen, neben Prozessoren, Grafikkarten und Arbeitsspeicher, auch bald eine eigene SSD-Serie auf den Markt bringen. In Kooperation mit dem japanischen Technologiekonzern Toshiba, der erst kürzlich den insolventen Speicherspezialisten OCZ übernommen hat, soll es in naher Zukunft zwei SSD-Modelle mit 120 und 240 GB Kapazität geben.

Toshiba Q-Series Pro

Die Fertigung der Flash-Laufwerke soll von Toshiba übernommen werden, die mit der Übernahme von OCZ alle dafür notwendigen Komponenten im eigenen Haus haben. So wird vermutet, dass in den AMD-SSDs ein 19 nm Toshiba-NAND sowie Controller von OCZ, höchstwahrscheinlich aus der Barefoot-Reihe, zum Einsatz kommen wird.

Allerdings scheint es AMD weniger darum zu gehen, noch ein weiteres Standbein aufzubauen, vor allem weil die Konkurrenz riesig ist, sondern um eine Bündelung der eigenen Produkte. Schließlich kann das Unternehmen so OEMs und Systemintegratoren komplette Hardware-Pakete, bestehen aus CPU, RAM, GPU und SSD, anbieten, die zusammen günstiger abgegeben werden können.

Wie Fudzilla mitteilt, soll die Ankündigung der beiden SSDs, eine mit 120 GB und eine mit 240 GB Speicherkapazität, kurz bevorstehen.

Quelle: Fudzilla

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