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Anfängliche Umsetzung und Funktionalität

Zu Beginn der Einführung wird die digitale Geldbörse in erster Linie die Speicherung des Personalausweises unterstützen. Die Integration digitaler Führerscheine ist für eine spätere Phase geplant. Ab dem 2. Januar 2027 wird das System verschiedene wichtige behördliche und geschäftliche Vorgänge ermöglichen, darunter die Altersüberprüfung, den Abschluss rechtsverbindlicher Verträge und die Eröffnung von Bankkonten.

Launch-Partner zum Start der EUDI-Wallet

Zum Start werden in der Pressemeldung die folgenden Partner genannt:

  • AKDB
  • A-Trust
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Bundesdruckerei
  • Bundessteuerberaterkammer
  • Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V.
  • DATEV eG
  • Deutsche Post Adress GmbH & Co. KG
  • Deutsche Post AG
  • Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Deutscher Sparkassen- und Giroverband
  • EON
  • esatus AG
  • euro-V
  • FP Digital Business Solutions GmbH
  • FU Berlin
  • Hamburger Verkehrsverbund GmbH
  • Handelsverband Deutschland – HDE e. V.
  • Hochschule Zittau/Görlitz
  • HTW Dresden
  • Immomio
  • KfW
  • Kontrollfeld
  • Land Baden-Württemberg
  • Landkreis Harz
  • Land Niedersachsen
  • Lindner Group KG
  • LVM
  • Mietz GmbH
  • Rossmann
  • Sproof
  • Stadt Aachen
  • Stadt Dresden
  • Stadt Heidelberg
  • Swisscom Trust Services
  • Technische Universität München
  • Universität Duisburg-Essen
  • Vodafone

Ökosystem und strategische Partnerschaften

Die Regierung strebt die Schaffung eines breit angelegten Ökosystems an, das öffentliche Verwaltungsdienste mit privaten Geschäftsmodellen verbindet. An der Entwicklung und Umsetzung der Wallet sind rund 40 Partner beteiligt. Dazu gehören verschiedene Institutionen und Unternehmen wie Vodafone, Eon, die Deutsche Post und Rossmann sowie öffentliche Einrichtungen wie die Bundesagentur für Arbeit, die Rentenversicherung und mehrere Universitäten.

Sicherheitsbedenken und Herausforderungen bei der Akzeptanz

Das Projekt knüpft an einen früheren Versuch aus dem Jahr 2021 an, einen digitalen Führerschein einzuführen, der jedoch aufgrund von Sicherheitslücken eingestellt wurde. Auch die aktuelle D-you-Architektur ist auf Kritik gestoßen: Berichten zufolge wurden die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geäußerten Sicherheitsbedenken möglicherweise nicht vollständig ausgeräumt.

Zudem sieht sich das Projekt mit einer seit langem bestehenden mangelnden Akzeptanz digitaler Identitätsinstrumente in der deutschen Öffentlichkeit konfrontiert. Obwohl die Online-Funktionen des Personalausweises bereits seit über 15 Jahren für Zwecke wie die Identifizierung bei Banken und Rentenanfragen zur Verfügung stehen, zeigen Daten des eGovernment-Monitors, dass bislang nur 25 Prozent der Bevölkerung diese Funktionen genutzt haben.