Apple Mac mini 2026  Bild © AppleApple Mac mini 2026 (Bild © Apple)

Mac Mini: Einführung des 2-nm-M6-Prozessors

Der Mac Mini ist jetzt entweder mit dem neuen M6- oder dem M5 Pro-Chip erhältlich. Der M6 ist der erste Mac-Prozessor, der im 2-nm-Fertigungsprozess hergestellt wird. Er verfügt über eine 12-Kern-CPU, bestehend aus zwei Superkernen, vier Leistungskernen und sechs Effizienzkernen sowie eine 12-Kern-GPU.

Laut technischen Spezifikationen bietet der M6 bis zu 40 % mehr CPU-Leistung als der M4. Die GPU verfügt in jedem Kern über integrierte Neural Accelerators, um KI-Matrixberechnungen zu beschleunigen, die laut Apple bis zu viermal schneller sein sollen als beim M4-Modell.

Die M6-Konfiguration unterstützt bis zu 32 GB Unified-Memory mit einer Bandbreite von 170 GB/s. Das Basismodell bietet weiterhin 16 GB RAM und eine 256-GB-SSD, wobei das Speicherlaufwerk Berichten zufolge doppelt so schnell ist wie bei der Vorgängergeneration.

Mac Mini Pro und Neuerungen bei der Konnektivität

Es ist auch ein höherwertiges Mac-Mini-Modell erhältlich, das statt einer M6-Variante den M5-Pro-Prozessor nutzt. Dieses Modell unterstützt bis zu 18 CPU-Kerne, 20 GPU-Kerne und 64 GB Unified Memory mit einer Bandbreite von 307 GB/s.

APple M6 M5 UltraAPple M6 M5 Ultra (Bild © Apple)

Beide Mac-Mini-Versionen bieten WLAN 7 und Bluetooth 6 sowie standardmäßiges 2,5-Gbit-Ethernet (mit optionalem 10-Gbit-Upgrade). Die Anschlusskonfigurationen unterscheiden sich je nach Chip:

  • M6-Modell: Drei Thunderbolt-4-Anschlüsse auf der Rückseite.
  • M5 Pro-Modell: Drei Thunderbolt-5-Anschlüsse auf der Rückseite.

Beide Geräte verfügen weiterhin über HDMI, zwei USB-C-Anschlüsse und eine Kopfhörerbuchse auf der Vorderseite.

Apple Mac Studio 2026Apple Mac Studio 2026 (Bild © Apple)

Mac Studio mit massivem Upgrade

Der aktualisierte Mac Studio wird von den M5 Max- und M5 Ultra-Chips angetrieben und zielt auf professionelle Medienproduktion und lokale KI-Inferenz ab. Das Einstiegsmodell des Mac Studio nutzt den M5 Max mit 18 CPU-Kernen, bis zu 40 GPU-Kernen und maximal 128 GB einheitlichem Speicher mit einer Bandbreite von 614 GB/s. Diese Konfiguration bietet eine um 50 % höhere GPU-Leistung im Vergleich zum M4 Max.

Apple M5 Max M5 UltraApple M5 Max M5 Ultra (Bild © Apple)

Das Flaggschiff-Modell setzt auf den M5 Ultra und bietet bis zu 36 CPU-Kerne sowie 80 GPU-Kerne. Zu den wichtigsten Spezifikationen des Ultra gehören:

  • Arbeitsspeicher: Bis zu 512 GB einheitlicher Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von 1,2 TB/s, was das lokale Hosten großer Sprachmodelle ermöglicht.
  • KI-Clustering: Dank der Unterstützung von Thunderbolt 5 und RDMA lassen sich mehrere Mac Studios zu einem Cluster verbinden. Ein Setup mit vier Geräten soll bei verteilter KI-Inferenz dreimal schneller sein als ein Einzelgerät.
  • Medienverarbeitung: Fähigkeit, bis zu 33 parallele 8K-ProRes-422-Streams bei 30 fps zu verarbeiten.
  • Speicher und E/A: PCIe-Gen-6-SSDs, die doppelt so schnell sind wie die Vorgängerversion, Thunderbolt-5-Geschwindigkeiten von bis zu 120 Gbit/s und Unterstützung für acht Displays.

Preise und Verfügbarkeit

Die aktualisierte Hardware hat auf dem deutschen Markt neue Einstiegspreise:

  • Mac Mini (M6): Ab 1.050 EUR.
  • Mac Mini (M5 Pro): Ab 2.000 EUR.
  • Mac Studio (M5 Max): Ab 3.000 EUR.
  • Mac Studio (M5 Ultra): Ab 6.600 EUR.

Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt am 22. September 2026. Die Mac Studio-Konfiguration mit 512 GB RAM wird Ende Oktober erhältlich sein. Alle Geräte werden mit macOS 27 Golden Gate ausgeliefert.