Microsoft baut KI Integration in Windows 11 Taskleiste  Bild © MicrosoftMicrosoft baut KI Integration in Windows 11 Taskleiste (Bild © Microsoft)

Strenge Hardwareanforderungen

Laut internen Microsoft-Dokumenten und Berichten aus der Hardwarebranche wird Windows 12 für die volle Funktionalität eine Neural Processing Unit (NPU) mit mindestens 40 TOPS (Billionen Operationen pro Sekunde) erfordern. Diese hohen Anforderungen könnten dazu führen, dass viele bestehende PCs nicht kompatibel sind, da die meisten nicht über dedizierte NPUs verfügen. Hersteller wie Intel und AMD bereiten ihre Prozessoren bereits auf diese Standards vor, wobei einige Systeme als „Windows 12 Ready“ vermarktet werden. Die Mehrheit der aktuellen Nutzer wird jedoch möglicherweise ohne ein Upgrade ihrer Hardware keinen Zugriff auf einige neue Funktionen haben.

Verbesserte modulare Architektur

Technisch gesehen wird Windows 12 voraussichtlich auf einer modularen CorePC-Architektur basieren. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Systemkomponenten besser voneinander zu trennen, um gezieltere Updates und eine verbesserte Skalierbarkeit über verschiedene Geräteklassen hinweg zu ermöglichen. Die wahre Innovation liegt in der tiefen Integration von KI auf Systemebene. Im Gegensatz zur Copilot-Funktion von Windows 11, die als Add-on fungiert, wird Windows 12 über eine im gesamten Betriebssystem integrierte KI verfügen. Dies ermöglicht Echtzeit-Zusammenfassungen, semantische Suche, automatische Dokumentenkategorisierung und kontextbezogene Aufgabenvorschläge, die lokal ausgeführt werden können, ohne auf Cloud-Dienste angewiesen zu sein, wodurch der Datenschutz gewährleistet und die Leistung verbessert wird.

Neue Designelemente und Lizenzmodelle

Das visuelle Design von Windows 12 wird voraussichtlich eine schwebende Taskleiste mit abgerundeten Ecken, durchsichtige Oberflächenelemente und eine Suchleiste am oberen Rand mit direktem Zugriff auf Copilot umfassen. Was die Lizenzierung angeht, deuten Code-Referenzen darauf hin, dass Microsoft das traditionelle Einmal-Kaufmodell für die Home-Edition beibehalten, aber rechenintensive KI-Funktionen über ein Abonnementmodell anbieten könnte, möglicherweise über Windows 365. Ob aktuelle Windows 10-Nutzer ein kostenloses Upgrade erhalten, ist noch unklar.

Offizielle Bestätigung steht noch aus

Microsoft hat keine dieser Details offiziell bestätigt. Alle kursierenden Informationen basieren auf Lecks und Mitteilungen von Partnern. Die Existenz eines Produkts namens Windows 12 wurde vom Unternehmen noch nicht offiziell bekannt gegeben.