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Der Klassiker kehr zurück

Final Fantasy 7 Remake angespielt

Auf der gamescom 2019 konnten wir das Remake von Final Fantasy 7 angespielt, nachdem es bereits auf der E3 in Los Angeles vorgestellt wurde. Der Release ist vorerst nur auf der PlayStation 4 geplant, so hat es Square Enix bereits in den letzten Jahren konsequent gemacht. Wir erzählen euch von unserem ersten Eindruck.

Die Grafik sollte selbst die kritschsten Fans zufriedenstellen. Die Unreal Engine lässt die Großstadt Midgard in ihrer vollen Pracht erstrahlen. Der Ersteindruck der Steampunk-Atmosphäre ist überzeugend vermittelt worden. Die Umsetzung der vorgestellten lässt ebenfalls Charaktere keine Wünsche offen.

Das passende Kampfsystem zu finden war für Square Enix, angesichts der hohen Erwartungen die die Fangemeinde über die Jahre entwickelt hat, eine kaum zu meisternde Aufgabe. Über die Jahre hat Square Enix häufig seine Pläne für ein neues Kampfsystem angekündigt, jedoch konnte keiner davon die Community wirklich überzeugen und es wurde immer wieder überarbeitet.

FF7 Remake

Die aktuelle Umsetzung jedoch war für uns sehr überzeugend. Man kann flüssig zwischen den Charakteren im Kampf wechseln und sich deren individuelle Fähigkeiten zu nutze machen. Um Spezialattacken nutzen zu können, muss man sich zunächst ATB verdienen, die entsprechende Leiste wird mit der Ausführung von Standard-Angriffen gefüllt. Da man seine ATB jedoch in Sekunden aufbaut wirkt der Kampf vielseitig und nicht von Basisangriffen überflutet.

Man kann seine Kämpfe dadurch komplexer gestalten um den Kampf schneller für sich zu entscheiden, man scheint jedoch nicht in allen Situationen darauf angewiesen zu sein. Diese Lösung bietet damit einen Platz für Hardcore Gamer, denen es kaum komplex genug sein kann, und auch für Fans die das Spiel etwas ruhiger angehen wollen.

FF7 Remake

Die Geplänkel werden nicht mehr instanziiert, sondern finden in Echtzeit statt. In diesen Echtzeitkämpfen jedoch vergeht die Zeit sehr viel langsamer wenn man sich im Fähigkeitenmenue befindet, was an die alte rundenbasierte Gestaltung der Kämpfe erinnert. Dieser Kompromiss erscheint großartig umgesetzt um in Final Fantasy 7 einzusteigen und gibt einem die Zeit, sich eine Übersicht von seinen taktischen Optionen zu verschaffen. Wer sich mit Cloud seinen Weg in vollem Echtzeit Bahnen möchte, kann jedoch in den Optionen auf die Zeitverlangsamung verzichten. Einsteigern jedoch ist der Einstieg mit den Standardeinstellungen empfehlenswert.

Auf dem Weg zum Makroreaktor treffen Cloud und Barret nicht nur auf zahlreiche Shinrasoladaten, die Seitengänge sind mit nützlichen Gegenständen gespickt. Es lohnt sich also, nicht gleich den direkten Weg zu wählen sondern sich dem Spaß am erkunden der Umgebung hinzugeben.

Final Fantasy 7 Remake wird verteilt auf drei Episoden erscheinen, wenn man jedoch schon sieht wie viel Detailarbeit allein im ersten Bosskampf steckt, kann man verstehen warum dieser Weg gewählt wurde um einem Spiel mit diesen hohen Qualitätsansprüchen auch gerecht werden zu können.

FF7 Remake

Das Final Fantasy 7 Remake wird am 3.3.2020 für die PlayStation 4 erscheinen. Neben der konventionellen Vollpreis-Version wird auch eine First Class Collectors Edittion für 300€ mit Figuren und mehr exklusivem Zubehör angeboten.

Ein Beitrag von T. Kirsch


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