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Die zehn beliebtesten & kostenlosen Android-Apps im Überblick

Apps sind in der heutigen Zeit kaum noch wegzudenken. Im Alltag kann man mit ihrer Hilfe einkaufen gehen, ohne dabei etwas zu vergessen. Apps können unser Fahrverhalten im Straßenverkehr verbessern und uns sicher ans Ziel bringen. Reisende können per App die nächsten Bus- und Zugverbindungen abrufen oder schauen, ob ihr Flug pünktlich ist. Keinesfalls dürfen auch die Messenger der Neuzeit vergessen werden, die es uns ermöglichen, kostengünstig und einfach über das Internet Nachrichten zu verschicken.

Google Play Store - Android

Warum sollte man also noch SMS schreiben, wenn es über Apps wie WhatsApp oder Viber deutlich günstiger geht? Warum sollte man viel Geld für ein Navigationssystem ausgeben, wenn das Smartphone und eine KFZ-Halterung oftmals noch viel mehr können als Navis für denselben Preis? Smartphones sind in der Tat zu mehr fähig, als die meisten wissen.

Google Play Store - Android

Wir haben für euch die derzeit zehn beliebtesten und kostenlosen Android-Apps aus Googles Play Store unter die Lupe genommen und möchten euch diese etwas näher bringen. Eventuell ist für den einen oder anderen etwas dabei, das er zuvor noch nicht kannte, aber dennoch ganz gut gebrauchen könnte.

Getestet haben wir die Apps auf einem Samsung Galaxy S3 mit Android 4.1.2 „Jelly Bean“. In den einzelnen Übersichten erfahrt ihr mehr zu den Applikationen sowie zu möglichen Alternativen, auf die ihr einen Blick werfen solltet. Fragen zu sämtlichen Android-Apps könnt ihr uns auch jederzeit in unserem Forum stellen, dort werden wir versuchen, euch weiterzuhelfen.

Kommunikation: WhatsApp Mit über 100 Millionen Downloads und rund 2,14 Millionen Nutzerbewertungen ist WhatsApp die derzeit beliebteste App für Android. Die Nutzer vergaben der App im Durchschnitt 4,6 von 5 möglichen Sternen. Für die fast 8 MB große App erscheinen regelmäßig Updates, die den Funktionsumfang erweitern oder Fehler beheben sollen.

Google Play Store - Android

Mit WhatsApp lassen sich – ähnlich wie per SMS und MMS – Nachrichten und Bilder an eigene Kontakte verschicken. Der Unterschied zur SMS/MMS besteht darin, dass die Nachrichten über das Internet versendet werden und nicht direkt über das Mobilfunknetz. WhatsApp ähnelt also eher Instant Messengern wie ICQ oder MSN. Voraussetzung ist ein WLAN-Netzwerk oder ein Internetzugang des Mobilfunkanbieters. Entsprechende Flatrates bietet heutzutage fast jeder Anbieter für einen monatlichen Eurobetrag an.

Der Vorteil von WhatsApp wird schnell klar: Egal wie viele Nachrichten, Bilder, Videos oder Textnachrichten man verschickt, man zahlt nur den Preis für seine Internetflatrate und damit hat es sich dann auch schon. Wichtig ist jedoch, dass die eigenen Freunde auch WhatsApp haben, schließlich lassen sich mit WhatsApp nur Menschen anschreiben, die diese App auch auf ihrem Smartphone installiert haben. Es ist dabei vollkommen egal, ob derjenige WhatsApp auf seinem iPhone, Windows-Phone oder Android-Gerät installiert hat.

Allerdings hat WhatsApp auch seine Schattenseiten: In den letzten Monaten hörte man öfters von kritischen Sicherheitslücken in WhatsApp. Anhand einer weiteren App konnte jedermann in gesicherten WLAN-Netzwerken die Gespräche anderer mitlesen. Schade ist auch, dass WhatsApp immer anzeigt, wann ein anderer Kontakt zuletzt online war. Der Nutzer hat nicht die Möglichkeit, sich unsichtbar zu machen. Datenschützer beäugen WhatsApp deshalb sehr kritisch. Da seitens der Entwickler keine Aufklärung bezüglich verschiedener Sicherheitslücken kommt, sollte man sich als Nutzer im Internet ab und an über Neuigkeiten zu WhatsApp informieren und stets die neuesten Updates aus dem Play Store herunterladen.

Wer WhatsApp nicht trauen will, der sollte einen Blick auf die App „Viber“ werfen. Viber kommt auf mehr als 50 Millionen Downloads und rund 715.000 Bewertungen und ähnelt WhatsApp damit sehr, bietet jedoch zusätzlich die Funktion an, den anderen über das Internet kostenlos anzurufen. Viber wird ebenfalls regelmäßig verbessert und zeigt nicht an, wann der Gesprächspartner zuletzt an seinem Smartphone war.

Die offizielle Facebook-App rangiert derzeit auf Platz 2 der Download-Charts im Play Store. Die 14 MB große App wurde mehr als 100 Millionen Mal heruntergeladen und kommt auf eine Durchschnittsbewertung von 3,6 Sternen aus ca. 6 Millionen Bewertungen. Offiziell ist die App nur für Nutzer ab 13 Jahren geeignet, da dies auch aus den Nutzungsbedingungen von Facebook so hervorgeht.

Die Facebook-App bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie die Homepage, mit dem Unterschied, dass alles gegliedert ist und es keine eigentliche Übersicht gibt. Man kann zwar chatten und anschließend die neuesten Bilder ansehen, aber beides lässt sich nicht gleichzeitig machen. Also: Erst Nachricht abschicken, dann stöbern. Insgesamt bietet Facebook damit nicht so viel Luxus, wie man es sonst vom PC her kennt, aber der Funktionsumfang geht vollkommen in Ordnung, wenn man bedenkt, dass die App lediglich für Smartphones und Tablets konzipiert wurde.

Des Öfteren passiert es jedoch, dass nach einem Update förmlich nichts mehr geht. In den Erfahrungsberichten häufen sich die Meldungen über ein Problem mit dem letzten Update. Vor allem Nutzer von Samsung Galaxy-Geräten scheinen von dem Problem betroffen zu sein. Solltet ihr davon auch betroffen sein, hilft es, die App zu deinstallieren, anschließend im Internet nach einer älteren Version zu suchen und diese manuell über den Dateimanager zu installieren.

Für alle, die mit dem Chat in der Facebook-App nicht zurechtkommen wollen bzw. unzufrieden sind: Ihr findet auf der übernächsten Seite den Facebook Messenger, welcher speziell auf den Chat ausgelegt wurde und auch Sprachnachrichten versenden kann und verbesserte Push-Nachrichten bietet.

Skype gibt es nicht nur als App für iOS, Windows Phone und Windows 8, sondern auch als Android-App. Die 14,5 MB große App wurde ebenfalls über 100 Millionen Mal heruntergeladen und hat eine Durchschnittsbewertung von 4 Sternen aus 910.000 Nutzerbewertungen. Für die Installation wird Android 2.2 vorausgesetzt. Eine integrierte Webcam wird nicht benötigt. Ohne Webcam stehen Videoanrufe jedoch nicht zur Verfügung.

Die App bietet dieselben Funktionen wie das Programm für Windows. Es lassen sich Nachrichten schreiben, Audio- und Videoanrufe tätigen. Die Voraussetzung für einen Videoanruf ist ein Skype-/Microsoft-Konto sowie eine stets ausreichende Internetleitung. Wir empfehlen mindestens DSL 3.000 oder mehr. Die Gesprächsqualität ist von weiteren Faktoren abhängig, zum Beispiel von dem Smartphone und der Webcam sowie dem Gerät und der Internetanbindung des Gesprächspartners.

Wir müssen einigen Nutzern zustimmen, die sich über mangelnde Performance in der App beklagt haben. Selbst mit unserem Samsung Galaxy S3 sind die Ladezeiten zum Teil unerträglich (55 Sekunden beim Start im Selbstversuch). Die Gesprächsqualität ist in Ordnung, wobei es mit Viber einen Messenger gibt, dessen Gesprächsqualität uns (bei der gleichen Internetanbindung) noch mehr überzeugen kann.

Als Alternative zu Skype können wir euch die App „Tango“ empfehlen. Tango kombiniert die Funktionen aus WhatsApp, Viber und Skype in nur einem Programm und erfreut sich mit über 50 Millionen Downloads ebenfalls großer Beliebtheit - und das, wie wir finden, auch zurecht.

Wir haben es bereits kurz angesprochen: Neben der offiziellen App für Facebook gibt es auch noch einen offiziellen Messenger, der die Nachrichten- und Chatfunktion nochmals erweitert. So lassen sich mit dem Facebook Messenger Gratis-SMS an Freunde verschicken, Facebook-Nachrichten, Sprachnachrichten und Bilder an Freunde und Kontakte senden sowie Pushbenachrichtigungen erhalten.

Die App eignet sich hauptsächlich für Nutzer von Smartphones. Auf Tablets macht die App nicht viel Sinn, da man alle notwendigen Funktionen ohnehin in der Facebook-App geboten bekommt und von den Zusatzfunktionen, wie den kostenlosen SMS, keinen Gebrauch machen kann. Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass der Messenger WhatsApp sehr ähnelt.

Negativ fällt auf, dass öfters Verbindungsfehler auftreten können und die eine oder andere Nachricht nur verzögert oder gar nicht versendet und empfangen werden kann. Solche Störungen treten allerdings auch in Facebook selbst ab und an auf. Sollte das bei euch der Fall sein, könnt ihr lediglich abwarten.

Wünschenswert wäre es, wenn der Facebook Messenger direkt in die Facebook-App integriert wäre. So könnte die App durch den erweiterten Funktionsumfang noch mehr Punkten und alles wäre beisammen. Insgesamt würde der Speicherverbrauch auch um einige MB sinken. Man sollte schließlich nicht vergessen, dass Smartphones wie das Samsung Galaxy Ace mit wenigen 100 MB App-Speicher auskommen müssen.

Die derzeit beliebteste Shopping-App ist die von eBay. Die App, die im Play Store unter dem Namen „Offizielle eBay-App“ zu finden ist, setzt Android 2.1 (oder höher) sowie 5,4 MB freien App-Speicher voraus. Mit über 10 Millionen Downloads und rund 220.000 Bewertungen mit einem Durchschnitt von 4,1 Sternen ist sie die fünftbeliebteste kostenlose Anwendungs-App in Googles Play Store.

Die eBay-App enthält fast alle Grundfunktionen, auf die man auch über den Browser zugreifen kann. Allerdings müssen Kontoänderungen im Browser vorgenommen werden. Ansonsten kann man Artikel suchen, kaufen, verkaufen, Bewertungen abgeben sowie Nachrichten schreiben und empfangen. Ihr beobachtet einen Artikel, aber habt vergessen, auf ihn zu bieten? Kein Problem. Kurz bevor das Angebot abläuft, erhaltet ihr eine Nachricht von der eBay-App, die euch darauf hinweist und direkt zum Angebot weiterleitet.

Außerdem erhaltet ihr z.B. eine Meldung wenn ein gekaufter Artikel verschickt wurde oder wenn ihr eine Nachricht erhalten habt. Wer lieber auf eBay-Kleinanzeigen Schnäppchen macht, der kann sich die dazu passende App herunterladen. An dieser Stelle möchten wir jedoch nicht näher auf die App für eBay-Kleinanzeigen eingehen.

Die einzigen Abzüge erhält die App aufgrund der Tatsache, dass keine Benutzerkontoänderungen vorgenommen werden können. Ansonsten kann man mit der App bequem shoppen. Je nach Gerät und Android-Version können außerdem kleinere Fehler auftreten, wie z.B. dass Gebote erst nicht angezeigt werden.

Es passiert ab und an, dass man mit seinem Smartphone oder Tablet eine PDF-Datei herunterlädt, sie dann öffnen möchte, und einem auffällt, dass noch gar kein PDF-Reader installiert ist. Um dies zu vermeiden, solltet ihr sichergehen, dass ihr den Adobe Reader (oder einen der anderen PDF-Reader) installiert habt. Die Auswahl ist groß, da viele Reader im Play Store angeboten werden. Adobe Systems hat mit ihrem Reader, was die Beliebtheit angeht, die Nase ganz klar vorne.

Die 6,4 MB große App verzeichnet über 50 Millionen Downloads und erzielt im Play Store eine Durchschnittsbewertung von 4,4 Sternen, was wiederum aus fast 300.000 Bewertungen hervorgeht. Mit dem Adobe Reader können PDF-Dokumente angezeigt und bearbeitet werden. PDF-Dokumente lassen sich beispielsweise direkt aus dem Browser heraus öffnen und auch kennwortgeschützte Dokumente können gelesen werden.

Darüber hinaus sind erwartete Funktionen, wie die Textsuche und die Dokumentskalierung, enthalten. Damit man auch alle PDF-Dokumente immer dabei hat, können PDFs in der Cloud von Adobe gespeichert werden. Änderungen in Dokumenten werden automatisch in der Cloud gespeichert, sobald sie dort einmal abgelegt werden.

Wer Vorträge hält oder einfach nur nichts vergessen möchte, der kann, ähnlich wie in PowerPoint, Kommentare und Notizen zum Dokument hinzufügen. Es lassen sich zudem PDF-Formulare ausfüllen und diese weiterleiten. Die Liste der Funktionen ist noch weitaus länger, jedoch wurden die wichtigsten Funktionen von uns genannt. Erfreulich ist, dass die App mehr als 15 Sprachen unterstützt.

Während unserer Testphase funktionierte der Adobe Reader stets zuverlässig und ohne Probleme. Einige Nutzer vermeldeten in den Rezensionen jedoch häufig auftretende Fehler beim Öffnen von PDF-Dateien. An manchen Geräten sollen sich sogar gar keine PDF-Dateien öffnen lassen. Sollte das bei euch der Fall sein, empfehlen wir euch, eine ältere Version auszuprobieren, mit der es eventuell klappen könnte. Eine ältere Version findet ihr online und könnt diese manuell über den Dateimanager installieren.

Wetter-Apps sind nicht selten bereits vorinstalliert oder sogar in das System integriert. HTC und Samsung setzen bei ihren Geräten beispielsweise auf den US-amerikanischen Wetterdienst AccuWeather. Es muss allerdings nicht immer AccuWeather sein. Die App wetter.com bietet ebenfalls Radarbilder und schriftliche Wetterberichte, Wetterwarnungen und vor allem auch ein deutsches Menü.

Mit über fünf Millionen Downloads ist die 7,05 MB große App von wetter.com das wohl beliebteste Wetter-Tool im deutschen Raum. Die weltweit beliebteste App ist jedoch AccuWeather. Benötigt wird mindestens Android 1.6 (oder höher), damit die App einwandfrei funktioniert. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem das aktuelle Wetter, eine 7-Tage-Vorhersage, ein Desktop-Widget, ein Regenradar und viele weitere nützliche Funktionen. Orte können entweder via GPS oder gewöhnlich durch Texteingabe über das Internet gesucht werden.

Das Suchen von Orten via GPS geht sehr schnell vonstatten. In der Tat werden äußerst viele Städte und Orte aus der Umgebung eingeblendet, die wir auswählen können. Uns stehen sämtliche Ortsteile (und nicht nur Städte) zur Verfügung, was die Wettervorhersage besonders glänzen lässt. Internationale Wetterdienste wie AccuWeather „kennen“ viele kleine Wetterstationen oftmals gar nicht.

Zusatzpunkte kassiert die App auch durch die enthaltenen Widgets, die den Tag und die Uhrzeit sowie das Wetter einschließlich der Windgeschwindigkeiten, die Zeit des Sonnenaufgangs sowie die des Sonnenuntergangs und eventuelle Wetterwarnungen anzeigen.

Am Ende bleibt es dann dennoch Geschmackssache, welchen Wetterdienst man bevorzugt. Die deutsche wetter.com-App überzeugt mit einer klaren Strukturierung, ausgeklügelten Funktionen und einem großen Umfang an Wetterstationen.

Die derzeit beliebteste Taschenlampen-App nennt sich im Play Store „Taschenlampe – Tiny Flashlight“ und strahlt durch Verwendung der Kamera-LED sprichwörtlich am meisten Licht aus. Andere Taschenlampen, die lediglich bewirken, dass das Display erhellt wird, schauen gegen LED-Taschenlampen in der Regel alt aus. Es werden jedoch nicht alle Geräte unterstützt. Ein LED-Blitz muss vorhanden sein.

Die gerade einmal 1,28 MB kleine App kann bereits über 50 Millionen Downloads verzeichnen und wurde rund 1,6 Millionen Mal mit 4,6 Sternen im Durchschnitt bewertet. Dabei ist die App gar nicht so schlicht wie sie zu sein scheint. Neben dem Kamerablitz-Licht gibt es die verschiedensten Lichtabfolgen/Farben, die über das Display bzw. über den LED-Blitz wiedergegeben werden können.

Es gibt z.B. eine Rundumleuchte, die in regelmäßigen (einstellbaren) Abständen ein Lichtsignal mittels LED-Blitz gibt. Über das Display können die verschiedensten Farblichter erstellt werden, auch wenn sie nicht ganz so hell leuchten wie das LED-Blitzlicht. Eine weitere „abgefahrene“ Möglichkeit, mit dem Licht zu spielen, ist beispielsweise die Morsefunktion, mit deren Hilfe man SOS-Signale oder andere Nachrichten in Morseschreibweise wiedergeben kann.

Über die Notwendigkeit dieser Funktionen kann man sich jetzt zwar streiten, trotzdem ist es immer gut zu wissen, dass man so etwas bei sich hat. Im Notfall könnte die integrierte Warnleuchte ja wirklich einmal helfen. Insofern stört es auch nicht, dass Werbung eingeblendet wird. Wenn man bedenkt, dass die App kostenlos ist und dass sie alle erdenklichen Funktionen vereint, dann hat sie die Top-10-Platzierung definitiv verdient.

Shazam kann zwar keine Musik wiedergeben, dafür kann es Musik innerhalb von fünf bis zehn Sekunden identifizieren. Die 6,79 MB große App kann über 50 Millionen Downloads und rund 420.000 Bewertungen mit einem Schnitt von 4,5 Sternen verzeichnen. Wie so oft genießen wir Deutschen einen leicht verminderten Funktionsumfang, doch dazu gleich mehr.

Shazam zeichnet Musiktitel auf und erkennt diese in wenigen Sekunden. Der jeweilige Song wird mit allen notwendigen Daten (Interpret, Titel, Abrufdatum, Abrufort) gespeichert und im Programm hinterlegt, sodass man jederzeit wieder darauf zugreifen kann. Außerdem lädt Shazam das passende Songcover herunter und zeigt es direkt an.

Doch die guten Bewertungen kommen ja nicht von irgendwo her: Ist ein Lied erkannt, dann kann man eine 30-sekündige Vorschau davon anhören, es verschicken, das Lied auf YouTube anschauen (sofern die GEMA es deutschen Nutzern nicht bereits unzugänglich gemacht hat), in Spotify abspielen lassen, den passenden Songtext dazu anzeigen lassen, die nächsten Tourdaten des Interpreten aufrufen, die Discografie des Künstlers abrufen und vieles mehr.

Wie ihr seht, bietet Shazam eine ganze Palette an Funktionen. Über Facebook kann man beispielswiese Freunde zu Shazam hinzufügen und sich mit ihnen über Songs austauschen. Das, was Shazam können soll, kann es zuverlässig. Normalerweise werden alle erdenklichen Lieder erkannt. Es kann jedoch manchmal sein, dass Songs aus Soundtracks nicht gefunden werden. Aber selbst diese sollte Shazam meistens finden.

Ältere Lieder sowie Lieder, die derzeit in den Charts oder in Alben sämtlicher Künstler sind bzw. waren, werden gefunden, nachdem nur ein paar einzelne Töne abgespielt wurden. Wer wissen will, welche Lieder gerade angesagt sind, findet in Shazam unter dem Menüpunkt „Chart“ aktuelle Lieder, die in den Charts vertreten sind. Solltet ihr also Anreize zu neuen Liedern brauchen, wisst ihr nun, wo ihr solche finden könnt.

Shazam ist eine klasse App, die jederzeit nützlich sein kann und dann auch zuverlässig funktioniert. Solltet ihr zum Beispiel im Auto sitzen und Radio hören, aber nicht wissen wie das Lied heißt, das gerade läuft, dann hilft Shazam zweifelsohne.

Es gibt Apps, auf die man in der heutigen Zeit wirklich nur noch schwerlich verzichten sollte. Wer regelmäßig mit dem Bus oder der Bahn unterwegs ist, der weiß bereits, wie nützlich der DB Navigator sein kann, wenn ein Zug ausfällt, man seinen Anschlusszug verpasst und nicht direkt eine Möglichkeit hat, nach einer neuen Verbindung zu suchen. In solchen Situationen kann man sich mit dem DB Navigator sehr viel Zeit sparen.

Der DB Navigator wird von der Deutschen Bahn entwickelt, zählt nach aktuellem Stand über eine Millionen Downloads und belegt lediglich 1,6 MB App-Speicher. Aus 21.300 Bewertungen geht ein 4,4-Sterne-Durchschnitt hervor. Anhand der App lassen sich Verbindungen des gesamten öffentlichen Personennahverkehrs sowie die des Schienenpersonennahverkehrs und der meisten örtlichen Transportunternehmen abrufen. Für die Verwendung der App wird eine Internetverbindung vorausgesetzt.

Bei der Suche müssen Abfahrtsort und –zeit sowie der Zielort angegeben werden. Man kann die Route auch von sich zuhause aus planen, denn dann rechnet der Navigator ausreichend Minuten für den anfallenden Fußweg hinzu und schlägt eventuell auch kürzere Verbindungen vor, als wenn man die Fahrt direkt vom Bahnhof aus plant. Es lässt sich auch auswählen, ob man ICE und IC/EC oder nur Nahverkehr bzw. nur Bus oder S-Bahn fahren möchte.

Sehr praktisch ist auch, dass Verspätungen auf die Minute genau angezeigt werden. Leider trifft dies nur für Züge der Deutschen Bahn selbst zu. Bahnen und Busse von Tochterunternehmen der DB bieten eine solche Funktion meist nicht an. Ansonsten hat sich die App in unserem Test bewiesen und erwies sich oft als Hilfe. Gerade auf längeren Reisen war sie sehr nützlich, wenn ein Anschlusszug ausfiel und wir umplanen mussten.

Eine super Alternative für all diejenigen, die eher innerhalb einer Stadt mit der Straßenbahn pendeln oder denen der DB Navigator schlichtweg nicht gefällt, ist die „Öffi – Fahrplanauskunft“, die im Play Store von Google ebenfalls auf über eine Millionen Downloads kommt und mit einem 4,6 Sternen im Durchschnitt aus 38.000 Bewertungen sogar noch besser bewertet wurde, als der DB Navigator. Empfehlen können wir euch sowohl den DB Navigator als auch Öffi. Welche der beiden Apps ihr bevorzugt oder ob ihr beide Apps parallel verwenden möchtet, das bleibt natürlich euch überlassen.

Wie ihr gesehen habt, ist die Liste empfehlenswerter Android-Apps sehr lang. Die derzeit beliebtesten Apps sind zweifelsfrei WhatsApp und Facebook, auch wenn IT-Spezialisten in den letzten Monaten mehrfach bewiesen haben, dass WhatsApp deutliche Sicherheitslücken aufweist. Wir raten deshalb zu Alternativen wie Viber oder Tango, die die Funktion von WhatsApp sowie die Anruffunktion verbinden.

Skype erfüllt unsere Erwartungen zwar, an den Ladezeiten muss Microsoft dennoch arbeiten, denn so macht Skype für Android kein Spaß. Der Facebook Messenger ist etwas, das man haben kann, aber nicht muss. Die App ist nicht zuletzt aufgrund Facebooks guten Rufes unter den beliebtesten Apps im Play Store.

Mit dem Adobe Reader, der Taschenlampen-App sowie Shazam finden sich drei klassische Anwendungsapps in den Top 10 der kostenlosen Apps. Sie tun in der Regel das, was sie sollen. Sollte es dennoch Probleme in Form von Abstürzen geben, dann empfehlen wir, eine ältere Version auszuprobieren. Solche findet ihr im Internet als APK-Datei, die ihr anschließend manuell über den Dateimanager von Android installieren könnt.

Für begeisterte Shopper gibt es mit der eBay-App eine gute Möglichkeit, auch auf Reisen mit dem Smartphone oder dem Tablet zu shoppen. Eine gut gestaltete und bewährte deutsche Wettervorhersage bietet die App von wetter.com. Allen Menschen, die oft Reisen, empfehlen wir noch den DB Navigator oder Öffi, denn mit diesen Apps kann man sich wirklich viel Zeit sparen und muss sich keine Sorgen mehr über Verspätungen machen.

Wir hoffen, wir konnten euch die eine oder andere App schmackhaft machen. Solltet ihr persönlich noch Vorschläge zu empfehlenswerten Apps haben oder Meinungen zu den hier genannten, dann könnt ihr diese gerne jederzeit in die Kommentare schreiben oder uns eine E-Mail an f.ruehrnschopf@pcmasters.de senden. Wir werden diese eventuell bei einem weiteren Test berücksichtigen.


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