Notebooks Hardware Testbericht
Ratgeber für Notebooks von 200 bis 2.000€

Laptop Kaufberatung 2020

Das Angebot an Laptops ist im Handel sehr differenziert. Die Preisspanne reicht von weniger als 200 bis über 2.000 Euro. Wie viel Geld man für diese Anschaffung einplanen sollten, hängt vom gewünschten Einsatzzweck und der Größe des eigenen Geldbeutels ab. Soll es ein Alltagsgerät, ein Gaming-Laptop oder ein Business-Modell sein? Wir verraten, was Sie in den einzelnen Preisklassen von einem Laptop erwarten können.

Laptop Kaufberatung 2020

Neuen Laptop kaufen: wie finanzieren?

Grundsätzlich gilt: Wenn man einen neuen Laptop kaufen möchten, sollten man am besten vorher schon einige Monate lang regelmäßig etwas Geld zurücklegen. Wenn der alte Laptop kaputt ist, geht das aber oft nicht, denn dann muss natürlich schnellstmöglich ein neues Modell her. Das gilt insbesondere dann, wenn man sein Notebook zum Arbeiten benötigt. Doch gerade professionelle Geräte kosten gut und gerne mehr als 1.000 Euro. Eine Investition, die nicht jeder mal eben nebenbei aufbringen kann. In solchen Fällen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um den neuen Computer zu finanzieren. Eine günstige Möglichkeit ist ein Sofortkredit. Diese Option ist vor allem für Darlehen geeignet, bei denen es schnell gehen muss. Gerade, wenn das alter Laptop plötzlich kaputt gegangen ist, kann ein Sofortkredit dabei helfen, das benötigte Geld für den Neukauf in kurzer Zeit zur Verfügung zu haben.

Laptops: nach wie vor als Arbeitsgeräte beliebt

In den letzten Jahren sind die Absatzzahlen von Laptops laut Statista leicht zurückgegangen. Das liegt vor allem an der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablets und die Steigerung derer Leistung. Die tragbaren Computer sind aber weiterhin als Arbeitsgeräte sehr beliebt, weil sie eine gute Leistung mit einer hohen Flexibilitär verbinden. Wenn Sie sich einen neuen Laptop kaufen möchten, stehen viele unterschiedliche Modelle zur Auswahl, die sich schon auf den ersten Blick durch den Preis voneinander unterscheiden.

Preiswerte Einsteigermodelle gibt es schon für knapp 200 Euro, während man für ein Profi-Gerät gut und gerne mehr als 2.000 Euro bezahlen kann. Zwar gibt es durchaus ein paar Tipps und Tricks, mit denen man beim Notebook-Kauf Geld sparen könnte, grundsätzlich gilt aber: Je mehr Geld man investieren, desto mehr Leistung erhält man. Deshalb ist es ratsam, sich vorab zu informieren, was die Laptops in den unterschiedlichen Preisklassen bieten und worauf man verzichten kann.

Acer Chromebook 315

Laptops für 300 Euro

Natürlich sind auch in der Preisklasse bis 200 Euro schon Laptops zu finden, die es ermöglichen, mobil ein paar einfache Arbeiten zu erledigen. Die Hardware, die hier mit an Bord ist, ist meist älter und leistungsschwächer. Das mag für reine Büro- und Internet-Anwendungen ausreichend sein, allerdings eignet sich ein solcher Laptop keinesfalls für umfangreiche Bild- oder Videobearbeitung, 3D-Spiele oder andere komplexe Berechnungen. In manchen Fällten überfordert selbst Videosschauen diese Geräte. Viele Hersteller verbauen in der Preisklasse langsame Festplatten.

Zudem ist bei derart günstigen Laptops der Bildschirm mit meist nur elf Zoll sehr klein. Dazu zählen beispielsweise Chromebooks oder das Lenovo IdeaPad Slim. Auch die Tastatur ist daher eher klein. Wer mit all diesen Einschränkungen gut leben kann und nur ein Gerät für den Abruf der Mails und das Surfen im Netz sucht, mag mit einem Laptop bis zu 200 Euro eine gute Wahl treffen. Deshalb raten wir: Lieber Finger weg und etwas mehr Geld investieren. Viel besser wäre hier ein gebrauchtes Gerät von namhaften Herstellern,wie Dell, Acer, ASUS oder Lenovo/Thinkpad.

ASUS ZenBook UM433DA-A5031T

Laptops für 500 Euro: für Einsteiger in Ordnung

Man muss in der Regel mehr Geld ausgeben, um einen besseren Laptop zu bekommen. Die Preisklasse bis 500 Euro umfasst schon viele 15-Zoll-Geräte. Das bedeutet, dass nicht nur der Bildschirm größer ausfällt, sondern auch die Tastatur. Auch in dieser Preisklasse müssen Abstriche bei der Auflösung und der Leistung in Kauf genommen werden.

Dank AMDs Ryzen-Offensive, gibt es in dem Preissegment schon spannende Modelle. 256 bis 512 GB große SSDs, 8 bis 12 GB RAM und teils auch Vega 8 Grafikchips sind hier drin! Zum Zocken ist das zwar nichts, aber für's Arbeiten reicht es bereits. Hier sind die folgenden Modelle nennenswert:

Die Preisspanne geht hier von 500 bis max. 600€, damit wir das Budget nicht stark überreizen.

Lenovo Yoga 530 Laptop

Laptops bis 700 Euro: die gute Mittelklasse

In der Spanne von 700 bis 800€ tummeln sich bereits viel mehr Modelle. Viele davon sind Modelle, die wir auch im 500€ Segment finden, haben aber mehr Leistung, Speicher und Features. Nun kann man auch Intel Core i5 der 10.000er Serie finden, auch der schnelle Flash-Speicher variiert zwischen 512 und 1.000 GB. Der Arbeitsspeicher ist meist auf 8 GB beschränkt, einzelne Angebote haben aber auch schon 16 GB.

Aber auch Gaming-affine Notebooks wie das Asus TUF Gaming FX505DY-BQ141 sind in dieser Preisspanne bereits vorzufinden. Hier gibt es bereits Ryzen 5 mit Radeon RX 560X samt dediziertem 4 GB RAM.

Microsoft Surface Pro 7

Laptops bis 900 Euro: für gehobene Ansprüche

Bei höheren Ansprüchen ist man in der Preisklasse zwischen 900 und 1.000 Euro. Diese Laptops sind leistungsstark und stromsparend sowie leicht und schlank und daher auch optisch eine Augenweide. Hier sind Akkulaufzeiten von bis zu zehn Stunden keine Seltenheit. Außerdem gehört eine NVMe-SSD ebenso zum Standard wie eine hohe Bildschirmauflösung. Meist gehört hier auch ein dedizierte Grafikchip zur Ausstattung, weshalb auch 3D-Anwendungen und Spiele kein Problem mehr darstellen.

Ein Macbook Air der älteren Generation mit 13.3" Bildschirm, Core i5-5350U, 8GB RAM, 128GB SSD [Mid 2017] befindet sich in der Spanne, aber ist nicht so leistungsstark, wie die Modelle der Konkurrenz in dem Preissegment.

Einige nennenswerte Modelle sind:

Dabei gibt es auch auf Gamer ausgelegte Modelle:

Notebooks ab 1500€

Laptops für 1.500 bis 1.800 Euro: Für Profis geeignet

Hier fängt der spannende Bereich an, der auch Profi-Nutzer anspricht. Jenseits der 1.000-Euro-Marke liegt meist die gewünschte Leistung, Anschlussvielfalt, neueste Technik gepaart mit guter Auflösung und neuesten Designfinessen.

Hier lohnt es sich auch Studentenrabatt anzuwenden, wenn man da irgendwie ran kommt. Zu der Preiskategorie gehören diverse Modelle von namhaften Herstellern, die sich um die Kundschaft „prügeln“.

Business und Entwickler:

Diese Zielgruppe hat oft etwas andere Ansprüche an ein Notebook. Wer in der macOS-Welt lebt, bekommt bereits gescheite MacBook Pro Modelle, auch wenn die 15/16" Varianten nicht optimal ausgelotet sind. Bei den 13-Zöllern bekommt man schon gute Konfigurationen, bei den größeren MacBook Pro 16" muss man tiefer in die Tasche greifen oder zum Auslaufmodell 15" greifen, die wiederum eine anfällige Tastatur haben!

Wer den Apple MacBook Pro Look will, aber lieber günstiger und mit Windows 10, der wird aktuell durch das Huawei MateBook X Pro sehr gut bedient!

Huawei MateBook X Pro Bei DELL gibt es das XPS 13" 2020 auch als Developer Edition, die mit Linux ausgeliefert wird und verdammt schick aussieht. Auch die Konfigurationen sind für das Preissegment sehr gut! 4K-Panel, 16 GB RAM, 512 GB NVMe und Core i7/i5 der 10er Generation sind da inbegriffen! Wer ein größeres Modell braucht, bekommt 15" und aktuell sogar endlich wieder 17" Modelle. Die 17" kosten dann wiederum mehr. Für mehr businessorinierte Nutzer gibt es einige Lenovo ThinkPads und Surface Laptop 2 Modelle.

Hier die genaue Auswahl:

Klein aber mit Touch:

Microsoft Surface Pro X Notebooks mit Touchscreens sind oft Convertables und mit Windows 10 bestückt. Im Inneren steckt dabei im Idealfall ein Core i5 oder i7 der 10.000er Generation und mehr als 8 GB DDR4 RAM. Der Flashspeicher sollte auch hier am besten nicht 512 GB unterschreiten. Die Geräte eignen sich für Nutzer, die auch gerne mit einem Stift schreiben und haptisch mehr tun möchten. Dabei sind die Geräte mehr Tablet als Notebook, eigenen sich damit auch echt gut für Studenten.

Gaming-Notebooks

Acer Predator Helios 300 Richtig zocken kann man mit den Notebooks, die mit einer *GeForce RTX 2060 oder RTX 2070* ausgestattet sind. Dabei handelt es sich um mobile Varianten, aber sie bieten reichlich Leistung, die dabei denen der von uns getesteten Desktop-Varianten fast gleichen sollte. Viele der Notebooks kommen auch mit 16 GB DDR4 RAM, den wir auch empfehlen würden. NVMe Flashspeicher ist auch ein Muss und sollte idealerweise mit 512 GB oder mehr dimensioniert sein. Hier die Auswahl von Gaming-Notebooks in dem Preissegment.

Laptops für über 2.000 Euro: Poweruser und Luxus-Geräte

Diese Preiskategorie ist oft nur für Spezialanwendungen interessant: Die GEEKS und Enthusiasten! Wer das Budget hat, kann sich sein Traumnotebook (fast) aussuchen. Man kann von ausgezeichneter Leistung ausgehen, die Akkulaufzeit ist auch oftmals super. Bei dem Preis passt auch das Design, egal ob man Clean Apple-Look oder den abgefahrenen Lenovo ThinkPad-Look mag.

Wenn es ein Intel-basiertes System sein soll, was es wohl bei den allermeisten Powerusern wohl der Fall sein wird, kann man einen Core i7 oder Core i9 erwarten. Bei AMD gibt es Ryzen 7 oder gar Ryzen 9! 16 bis 32 GB DDR4-Speicher sind hier auch in der Spanne von 2.000 bis 2.300€ drin! Wer mehr ausgeben will, kann auch mehr bekommen! Die Displays variieren von min minimalistischen 12" bis hin zu fast schon nicht mehr mobilen 17". Beim Flash darf es auch gerne jenseits der 1 TB-Grenze sein.

Apple MacBook Pro 13

Poweruser-Notebooks ab 2.000€

Asus ROG Strix SCAR III G531GW

Gaming-Notebooks ab 2.000€

Wir hoffen, dass diese Empfehlungen euch weiterhelfen und werden versuchen diese aktuell zu halten. Feedback im Forum ist natürlich immer willkommen.


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