UniFi Enterprise Netzwerk IDF  Bild © UbiquitiUniFi Enterprise Netzwerk IDF (Bild © Ubiquiti)

Hochleistungsfähige Core- und Aggregations-Switches

Mit dem Update wird der Enterprise Core Switch eingeführt, ein 100G-Gerät mit einer nicht blockierenden Leistung von 3,2 Terabit pro Sekunde. Diese Hardware ist als Grundlage für große Netzwerke konzipiert und verfügt über eine erweiterte MAC-Forwarding-Datenbank, um hohe Datenverkehrsvolumina zu bewältigen.

UniFi Enterprise Campus SwitchUniFi Enterprise Campus Switch (Bild © Ubiquiti)

Ergänzt wird der Core durch neue Firmware für den Enterprise Aggregation Switch. Dieses Update umfasst eine neu gestaltete Multi-Chassis-Link-Aggregation-Engine und verbesserte RSTP-Konvergenzgeschwindigkeiten unter hoher Last. Um Netzwerkausfallzeiten zu reduzieren, führt die Firmware eine hardwaregesteuerte Rekonvergenz und eine erweiterte MAC-Lernkapazität ein, sodass der Netzwerk-Core auch bei Glasfaserausfällen oder vollständigen Switch-Ausfällen betriebsbereit bleibt.

UniFi Enterprise Netzwerk InfraUniFi Enterprise Netzwerk Infra (Bild © Ubiquiti)

Access-Switching der zweiten Generation

Die Access-Ebene wurde mit einer zweiten Generation von Switches aktualisiert. Diese Geräte kombinieren 10-Gigabit-Ethernet-Konnektivität mit hohen PoE-Kapazitäten, um stromintensive Bereitstellungen zu unterstützen. Für die Sicherheit sorgt hardwaregestütztes MACsec. Zudem verfügen die Switches über eine dedizierte 100-Gigabit-Stacking-Backplane, die ein stärker integriertes Stacking-Erlebnis ermöglicht und Fehlertoleranz am Netzwerkrand einführt.

UniFi Enterprise SafeOpsUniFi Enterprise SafeOps (Bild © Ubiquiti)

## Netzwerktransparenz und -management Neben den Hardware-Updates hat UniFi mehrere Tools eingeführt, um die Netzwerktransparenz und die Betriebsstabilität zu verbessern:

  • Transparenz-Tools: Die Suite umfasst „Digital Twin“ für die netzwerkweite Visualisierung, „Time Machine“ zur Analyse historischer Netzwerkdaten und „Optics Health“ zur Überwachung kritischer optischer Verbindungen.
  • SafeOps: Dieses Betriebsframework soll Netzwerkarchitekten beim Entwurf groß angelegter Infrastrukturen unterstützen. SafeOps konzentriert sich auf die Beseitigung von Single Points of Failure und wird ohne wiederkehrende Lizenzgebühren bereitgestellt.