UniFi Design Center  Bild © UbiquitiUniFi Design Center (Bild © Ubiquiti)

Virtuelle Konfiguration und Leistungssimulation

Im Mittelpunkt der Plattform steht ein Digital-Twin-Konfigurator, der in einem Webbrowser läuft. Mit diesem Tool können Nutzer vorhandene Grundrisse hochladen oder neue erstellen, um eine digitale Nachbildung ihrer geplanten Umgebung zu erstellen. Zur Unterstützung in der Planungsphase ermöglicht das System die Platzierung von WLAN-Access-Points und Sicherheitskameras in Echtzeit.

Diese Virtualisierung erlaubt eine sofortige Simulation der Netzabdeckung und -leistung. Durch die Simulation der Signalstärke und der Reichweite der Geräte vor dem Kauf oder der Installation der Hardware können Techniker potenzielle Funklöcher identifizieren und die Platzierung der Geräte optimieren.

UniFi Design Center ListeUniFi Design Center Liste (Bild © Ubiquiti)

Technische Integration und Bereitstellung

Die Plattform geht über die einfache Layout-Gestaltung hinaus, indem sie Konnektivitäts-Mapping integriert. Nutzer können Port-Beziehungen sowohl auf Rack- als auch auf Grundrissebene definieren und so sicherstellen, dass die physische Verkabelung mit dem logischen Netzwerkdesign übereinstimmt.

Die Integration mit Site Manager ermöglicht eine effizientere Einführung durch Zero-Touch-Bereitstellung. Diese Funktion minimiert manuelle Konfigurationsfehler während der Bereitstellungsphase. Zusätzlich generiert das System automatisch technische Dokumentation und liefert Installateuren einen klaren Plan für die erforderliche Einrichtung.

UniFi Design Center 3D PlanerUniFi Design Center 3D Planer (Bild © Ubiquiti)

3D-Modellierung und LiDAR-Standort-Scanning

Um die Genauigkeit in komplexen Umgebungen zu erhöhen, wandelt das Design Center herkömmliche 2D-Layouts in interaktive 3D-Modelle um. Für Standorte, für die keine digitalen Grundrisse verfügbar sind, nutzt die mobile App LiDAR-Scanning. So können Techniker die genauen Abmessungen eines Raums erfassen, indem sie einfach durch ihn hindurchgehen – die Design-Software erhält dadurch ein präzises räumliches Modell.

Präzise Sicherheitsplanung

Die Software enthält spezielle Module zur Optimierung der Überwachung. Anstatt auf Versuch und Irrtum zu setzen, können Nutzer Kameras per Drag-and-Drop auf eine Karte ziehen, um das Sichtfeld und die Reichweite zu visualisieren. Die Simulationswerkzeuge berücksichtigen auch Umgebungsfaktoren wie Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen und Audioabdeckung, was die strategische Beseitigung von toten Winkeln ermöglicht.

Feldwerkzeuge und KI-Unterstützung

Das mobile Ökosystem erweitert diese Planungsfunktionen auf den Einsatz vor Ort. Eine mobile App bietet Augmented-Reality-Vorschauen, sodass Techniker vor der Montage sehen können, wie sich die Hardware in einen Raum einfügt. Zur Unterstützung bei komplexen Konfigurationen ist ein geschulter KI-Assistent in den Arbeitsablauf integriert, der sofortige technische Anleitung bietet. Die mobile Plattform umfasst zudem einen Community-Hub für die professionelle Zusammenarbeit und Projektbearbeitung von unterwegs. Für diejenigen, die eine physische Installation benötigen, bietet das System über das Portal installers.ui.com eine direkte Verbindung zu zertifizierten Installateuren.