Proxmox VE 9 2 Dynamic Load Balancer (Bild © Proxmox)
Die Arm64-Version von Proxmox VE bietet eine zentralisierte Plattform für die Verwaltung sowohl von Linux-Containern (LXC) als auch von virtuellen Maschinen (VMs) auf unterstützter Arm-Hardware. Nutzer haben Zugriff auf die standardmäßige webbasierte Verwaltungsoberfläche und die Kernfunktionen des Systems, darunter Software-Defined Networking (SDN), Hochverfügbarkeits-Clustering (HA), Backup-Tools und Speicherverwaltung. Die Plattform basiert auf Linux und KVM und gewährleistet so eine einheitliche Bedienung über verschiedene Hardwarearchitekturen hinweg.
Diese Version unterstützt insbesondere Systeme, die NVIDIA Grace- und NVIDIA Vera-CPU-Architekturen nutzen. Diese Plattformen sind für ressourcenintensive Workloads wie Cloud-Computing, beschleunigtes Rechnen sowie Training und Inferenz im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) ausgelegt. Durch die Unterstützung dieser Architekturen bietet die Plattform Unternehmen mehr Optionen für den Aufbau einer energieeffizienten Infrastruktur.
Die Entwicklung und technische Validierung der Arm64-Edition erfolgte in Zusammenarbeit mit NVIDIA und Supermicro unter Verwendung von NVIDIA Grace Hopper-Superchip-Serversystemen. Dieser Prozess stellte sicher, dass der gesamte Plattform-Stack vor der Veröffentlichung für Produktionsumgebungen in Unternehmen getestet wurde.
Ein Hauptschwerpunkt der Arm64-Edition ist die Erreichung der Funktionsparität mit bestehenden x86-64-Bereitstellungen. Proxmox hat die Integration von Unternehmensspeichertechnologien, insbesondere ZFS und Ceph, validiert. Gemäß den technischen Spezifikationen bieten diese Speicherlösungen auf Arm64 das gleiche Maß an Leistung, Zuverlässigkeit und Funktionalität wie auf x86-Architekturen.
Proxmox Virtual Environment für Arm64 ist als Open-Source-Software verfügbar. Die Bereitstellung erfolgt über Bare-Metal-ISO-Images oder über offizielle Paket-Repositorys, die parallel zu den bestehenden x86-64-Repositorys betrieben werden.
