AMD Ryzen AI Halo Workstations mit Ryzen AI Max 395 (Bild © AMD)
Die Ryzen AI Halo-Plattform begegnet der zunehmenden Komplexität von KI-Modellen durch Funktionen auf Workstation-Niveau. Angetrieben vom Ryzen AI Max+ 395 verfügen diese Systeme über bis zu 128 GB einheitlichen Arbeitsspeicher. Diese Hardwarekonfiguration ermöglicht es Nutzern, größere Workloads zu verarbeiten und lokale Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern auszuführen, wodurch sichergestellt wird, dass sensible Workflows auf dem physischen Gerät verbleiben.
Um eine sofortige Bereitstellung zu ermöglichen, werden die Systeme mit einer vorinstallierten Suite von Entwicklungstools ausgeliefert. Dazu gehören AMD ROCm sowie branchenübliche Anwendungen wie LM Studio, ComfyUI und VS Code. Zudem stellt AMD spezielle KI-Leitfäden und monatliche Software-Updates bereit, um sicherzustellen, dass die Plattform mit den sich weiterentwickelnden KI-Anforderungen Schritt hält.
In puncto Leistung zeigt das Ryzen AI Halo deutliche Vorteile gegenüber konkurrierender Hardware. Daten zeigen, dass es bei Verwendung von GLMS 4.7 Flash eine bis zu 14 % schnellere LLM-Token-Generierung pro Sekunde erreicht als der NVIDIA DGX Spark. Außerdem bietet es im Vergleich zur gleichen NVIDIA-Plattform ein effizienteres Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich des LLM-Durchsatzes. Zudem ist das System bei PyTorch-basierten generativen KI-Aufgaben – einschließlich Bildgenerierungsmodellen wie Ace Step 1.5 XL – bis zu 7,3-mal schneller als der Apple Mac mini M4 Pro.
AMD hat beim Release betont, dass die eigene Plattform im Gegensatz zur Konkurrenz sowohl in Windows- als auch in Linux-Konfigurationen erhältlich ist. Die Systeme kosten umgerechnet 4.161 (3.999 US-Dollar ohne Steuern) und sind in den USA über Micro Center erhältlich. Obwohl sie in der EMEA-Region noch nicht auf dem Markt sind, sind bestimmte für diese Systeme entwickelte KI-Playbooks mit anderer Strix Halo-Hardware kompatibel, die in diesen Märkten bereits erhältlich ist.


