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UHD-Monitore: Marktforscher erwarten dieses Jahr zwei Millionen verkaufte Exemplare

Neben "Wearables", also Smartwatches und intelligenten Datenbrillen, gehören auch Monitore mit UHD-Auflösung zu den derzeitigen Trend-Themen. Aktuell ist die Verbreitung der hochauflösenden Bildschirme äußerst gering, was unter anderem an den hohen Preisen der 4K-Displays liegt, dennoch sollen sich die Monitore in diesem Jahr bis zu zwei Millionen Mal verkaufen. Die Analysten von DisplaySearch rechnen bis 2017 sogar damit, dass sie einen Marktanteil von rund acht Prozent erreichen, da die Preise für die Geräte stetig sinken werden.

Prognose für den Absatz von UHD-Monitoren

UHD-Monitore, die eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln besitzen, sind heiß begehrt; allerdings macht der hohe Preis der Bildschirme vielen Anwendern einen Strich durch die Rechnung. Es gibt zwar durchaus auch einige günstige Modelle, die mit einer solchen Auflösung punkten können, etwa der 699 US-Dollar teure Dell P2815Q, dafür besitzen sie aber nur eine Bildwiederholfrequenz von 30 Hz; für Filmfans und Gamer ein absolutes No-Go.

Wie die Analysten von DisplaySearch in einer Studie vermuten, wird der Monitor-Markt, analog zum schwächelnden PC-Geschäft, in diesem Jahr auf 133 Millionen Geräte sinken. Ein kleiner Teil davon, rund zwei Millionen Einheiten, soll dabei auf die noch recht junge Geräteklasse der UHD-Monitore entfallen. In den Jahren 2015 bis 2017 soll der Marktanteil der 4K-Displays aber stetig wachsen, so erwarten die Experten bis 2017 einen Marktanteil von rund acht Prozent. Grund für diese Entwicklung sei, wie zu vermuten, die fallenden Preise der Bildschirme. Aktuell nennt DisplaySearch einen durchschnittlichen Verkaufspreis (ASP) von 1.347 US-Dollar, im Jahr 2017 soll dieser nur noch 927 US-Dollar betragen.

Quelle: DisplaySearch

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