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Sharp Mebius Pad: Robustes Windows 8-Tablet mit 10,1-Zoll-IGZO-Display

Auf der aktuell stattfindenden CEATEC-Messe ("Combined Exhibition of Advanced Technologies") hat Hersteller Sharp sein erstes Windows 8-Tablet vorgestellt. Das Mebius Pad, so der Name des Devices, besitzt einen 10,1-Zoll großen "IGZO"-Bildschirm, der mit 2.560 x 1.600 Pixeln auflöst. Um die hohe Auflösung befeuern zu können, vertraut das japanische Unternehmen auf einen Vier-Kern-Atom-Prozessor.

Sharp Mebius Pad

Im Tablet-Markt tummeln sich immer mehr Hersteller, daher fällt es vielen Unternehmen schwer, sich von der vorhandenen Konkurrenz abzuheben. Eine Möglichkeit, wie man den mobilen "Einheitsbrei" entkommen kann, ist die Nutzung einer neuen Display-Technologie sowie einer höheren Auflösung.

Wie Engadget berichtet, bietet das vorgestellte Mebius Pad gleich beide Funktionen. Neben einer höheren Display-Auflösung, die, zumindest im Windows-Tablet-Bereich, ihresgleichen sucht, setzt Sharp zudem auf die stromsparende Panel-Technologie "IGZO". Die Abkürzung steht für "Indium Gallium Zink Oxid" und wurde bereits im Rahmen der IFA vorgestellt. Im Vergleich zu anderen LCD-TFT-Displays bieten "IGZO"-Bildschirme eine höhere Lichtdurchlässigkeit, sodass für die Hintergrundbeleuchtung weniger LEDs vonnöten sind, was wiederum den Energieverbrauch senkt.

Die restliche Ausstattung ist eher Standardkost und kann nicht mit dem Surface 2 von Microsoft mithalten. Anstatt eines Intel Core-Prozessors der vierten Generation ("Haswell") verbaut Sharp einen Vier-Kern-Atom-Prozessor (Z3370) mit 1,47 GHz. Eine weitere Besonderheit des Mebius Pads sind seine Zertifizierungen (IPX5, IPX7, IP5X), sodass das Tablet wasser- und staubgeschützt ist.

Ein Preis für das Gerät, welches optional mit einem Stylus bestückt werden kann, steht derzeit leider noch nicht fest. Im japanische Markt soll das mit Windows 8.1 bespielte Tablet, das zudem mit einer kostenlosen Office 2013 Version ausgeliefert werden soll, bereits zu Beginn des nächsten Jahres verfügbar sein.

Quelle: Engadget

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