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Watch Dogs: Next-Gen-Hardware durch Passanten am Limit!

Das Spiel ist noch nicht ein Mal veröffentlicht, da ist schon klar, dass die Next-Gen-Hardware nicht ausreichen wird, denn der verfügbare Speicher der kommenden Next-Gen-Konsolen reicht für die ursprünglichen Pläne von Ubisoft nicht aus. Die Übeltäter sind die normalerweise so unverdächtigen Passanten im Spiel.

Watch Dogs

Eigentlich sollten die NPC's (Non-Player-Characters, also Charaktere ohne Spieler) einen geregelten Tagesablauf haben, und zwar jeder Einzelne. Das ist jedoch nicht möglich, da sonst Unmengen von Speicher belegt wären. Das heißt, hätten die Next-Gen-Konsolen genug (Arbeits)Speicher zur Verfügung, könnte man einem beliebigen Passanten den kompletten Tag hinterher laufen und würde sehen, was er so macht.

Das wird aber nicht möglich sein, denn laut Ubisofts Creative Director Jonathan Morin würde das den Spieler sowieso nur langweilen. Vermutlich hat er da recht, aber warum wurde das dann überhaupt jemals konzipiert? Des Weiteren würde es extrem viel Zeit in Anspruch nehmen den NPC's dieses Wissen einzuimpfen, welche jetzt eventuell in andere Teile des Spiels gesteckt werden kann.

Darüber hinaus würde so viel Action im Spiel verloren gehen, wenn man Morin glauben darf. Wer jedoch einen Passanten über geschlagene sechs Stunden verfolgt, wird seine Gründe haben und nicht auf der Suche nach einer Schießerei sein. Das Spiel lässt sich aber auch nicht überlisten und startet, sobald es bemerkt, dass ein Passant verfolgt wird, ein "Action-Event", hoffentlich auch nur dann und nicht unwillkürlich, wenn man dem Bordstein entlang läuft.

Seid ihr schon Mal einem NPC in GTA IV oder ähnlichen Spielen über mehrere Stunden hinter gelaufen? Wir noch nicht.

Quelle: Gamefront

Welovetech