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WhatsApp nicht mehr kostenlos, aber sicherer

Kostenlose Nachrichten-Dienste für Smartphones gibt es mittlerweile viele, doch keiner hat es geschafft in so kurzer Zeit so populär zu werden wie WhatsApp. Bei Android-Geräten lockte man bereits seit Längerem mit dem kostenlosen Betrieb, doch in letzter Zeit kamen mehr und mehr Berichte über Sicherheitslücken im System auf, die für negative Schlagzeilen sorgten. Laut mobiFlip sollen sich beide Dinge nun ändern, denn so langsam werden angeblich auch Android Nutzer zur Kasse gebeten.

Eigentlich ist der Aufschrei unbegründet, denn offiziell war WhatsApp nie kostenlos - lediglich das erste Jahr soll kostenfrei sein, wobei sich die Abos bisher kostenlos um ein Jahr verlängerten. Glaubt man dem Blog bekommen nun die ersten Nutzer Meldungen darüber, dass ihr kostenloses Jahr bald endet und nun kostenpflichtig verlängert werden muss - für 0,99 US$, was umgerechnet knapp 77 Cent sind. Im Vergleich zur klassischen SMS nicht viel, doch die starke "Kostenlos-Kultur" der Android Nutzer könnte trotzdem ein Problem damit haben. Gleiches gilt für Blackberry, Symbian und Windows Phone Nutzer.

Für Apple Nutzer ändert sich allerdings nichts, wie bisher kann die Anwendung für eine einmalige Zahlung von nun 89 Cent erworben werden und darf dann unbegrenzt genutzt werden. Die Abos bleiben für alle anderen Plattformen kumulativ, verlängern sich also nicht automatisch.

Immerhin will man im Rahmen eines Updates auch eine wichtige Sicherheitslücke geschlossen haben. Während früher alle Nachrichten unverschlüsselt versendet wurden führte man vor Kurzem ein Kryptografie-System ein, welches allerdings die einmalige IMEI-Nummer jedes Handys verwendete, was nicht gerade als sicher zu bezeichnen ist. Dies will man nun geändert haben, sagt aber nicht, wie genau. Außerdem wurde die App nun auch für den Betrieb auf Apples iPhone 5 ausgelegt, um das große Display optimal zu nutzen.

Quelle: mobiFlip / WinFuture


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