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Die letzten IPv4 Adressen wurden offiziell übergeben

Es war einmal in den 1970er Jahren: Man begann damals eine immer größer werdende Zahl an Computer über ein Netzwerk zu verbinden, doch diese mussten dabei auch adressiert werden um untereinander erreichbar zu sein. Und es geschah. Die IP Adressen waren geboren. Mit 32 Bits ließen sich damals bereits 2^32 Adressen, also 4,3 Milliarden möglicher Kombinationen erzeugen. Damals war das völlig ausreichend, doch mittlerweile wird dieser Vorrat immer kleiner.

Vor knapp 2 Wochen wurden nun also die letzten Adressblöcke auf die regionalen Vergabestellen für Afrika, Asien-Pazifik, Europa-Naher Osten-Zentralasien, Lateinamerika-Karibik und Nordamerika verteilt. Zwar sind immer noch ein paar Blöcke verfügbar, allerdings sind diese für bestimmte Zwecke reserviert und werden nicht vergeben.   Aber keine Angst: Dass diese Adressen vergeben wurden bedeutet keinesfalls, dass ihr keine Adresse mehr bekommt, denn euer Internet Provider hat sich zuvor auch einen oder mehrere Blöcke gesichert und vergibt die Adresse seinerseits an seine Kunden. Probleme mit dem Internet wird es also vorerst keine geben.   An einer Abhilfe arbeitet man außerdem auch schon: Dem IPv6 Protokoll. Statt 32 setzt man dort auf 128 Bit Adressen, die demzufolge 2^128, also ca. 3,4 * 10^38 Adressen. Und nein, für eine solch hohe Zahl gibt es kein Präfix wie Giga- oder Tera-, aber diese sollten vorerst eine ganze Weile ausreichen. IPv6 wird beispielsweise schon von diversen FRITZ!Boxen des Herstellers AVM unterstützt und wird sich vermutlich in den nächsten Jahren nach und nach durchsetzen.   Quelle: PC-Welt


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