Die durchgesickerte Bibliothek war zunächst auf die in der GerForce RTX-50-Serie verwendete Blackwell-Architektur beschränkt, da die CUDA-Binärdateien in der Datei speziell für diese Hardware kompiliert worden waren. Um die Kompatibilität mit der RTX-40-Serie zu ermöglichen, identifizierte der Modder „Uncle Burrito“ die inkompatiblen Binärdateien und ersetzte sie durch Versionen, die mit der Ada-Lovelace-Architektur kompatibel sind.
Nach der ersten Entdeckung passten Mitglieder der RenoDX-Community die Datei für das Spiel „Control“ an und testeten die experimentelle Implementierung anschließend in mehr als einem Dutzend weiterer Titel. Während NVIDIA die Technologie offiziell auf Konfigurationen mit zwei RTX 5090-Karten demonstriert hat, bestätigt der Community-Patch, dass die Funktionalität auch auf High-End-GPUs der vorherigen Generation ausgeweitet werden kann.
Auswirkungen auf die Leistung und Analyse der Bildrate
Vorläufige Tests deuten auf einen erheblichen Leistungseinbruch hin, wenn DLSS 5 auf Hardware der RTX-40-Serie aktiviert wird. Bei Tests mit einer RTX 4090 sank die Bildrate von etwa 135 FPS auf 82 FPS, was einem Rückgang von rund 39 % entspricht. Diese Ergebnisse stimmen mit ähnlichen Leistungseinbußen überein, die bei der RTX-50-Serie beobachtet wurden. So verzeichnete beispielsweise eine in „Cyberpunk 2077“ getestete RTX 5070 im Rastermodus einen Rückgang von 138 FPS auf 68 FPS, während eine RTX 5070 Ti in „Control“ einen Verlust von fast 50 % aufwies.
Zeitplan für die Veröffentlichung
Da die aktuelle Implementierung auf einer durchgesickerten, unfertigen Bibliothek und Community-Patches basiert, gelten diese Leistungskennzahlen nicht als repräsentativ für das Endprodukt. Es wird erwartet, dass NVIDIA DLSS 5 im Herbst dieses Jahres offiziell auf den Markt bringt.

