DOOM The Dark Ages Revelations  Bild © NVIDIADOOM The Dark Ages Revelations (Bild © NVIDIA)

Der Schwerpunkt dieser Version liegt auf einer Reihe von Optimierungen für bestimmte Spieletitel. Nutzer können sich auf verbesserte Stabilität und Leistung bei „DOOM The Dark Ages Revelations“, „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“, „Halo Campaign Evolved“ und „Echoes of Aincrad“ freuen. Trotz dieser Optimierungen hat Intel klargestellt, dass diese Treiberversion keine gezielten Fehlerbehebungen für bestehende Software oder Spiele enthält.

Bekannte Stabilitäts- und Darstellungsprobleme

Die Dokumentation zur Beta-Version listet mehrere bekannte Probleme auf, die verschiedene Hardwarekonfigurationen betreffen. Stabilitätsprobleme, insbesondere Anwendungsabstürze während des Spielens, wurden bei „Borderlands 4“ und „Mafia: The Old Country“ über mehrere GPU-Serien hinweg gemeldet. Außerdem kann „Tom Clancy’s Rainbow Six Siege“ auf Grafikkarten der A-Serie abstürzen, wenn Shader mit einer früheren Treiberversion kompiliert wurden; Intel empfiehlt, den Shader-Cache zu leeren, um dieses Problem zu beheben.

Grafische Darstellungsfehler sind ein weiteres bekanntes Problem. Bei „Marathon“ können Objektfehler auftreten, wenn anisotropes Filtering aktiv ist, während „Forza Horizon 6“ eine suboptimale Spiegelungsqualität aufweist. Zu den weiteren Titeln mit grafischen Anomalien gehören „Hogwarts Legacy“ während Raytracing-Sequenzen und „007 First Light“ in bestimmten Szenen. Bei Nutzern von Core-Ultra-Prozessoren der ersten Generation kann es beim ersten Start von „NBA 2K26“ zu Abstürzen kommen.

Leistung bei professionellen Anwendungen und Software

Über das Gaming hinaus wirkt sich diese Treiberversion auch auf professionelle Kreativtools aus. PugetBench-Benchmarks für Adobe Premiere Pro und DaVinci Resolve Studio neigen zu zeitweiligen Abstürzen. Um Probleme in DaVinci Resolve Studio zu mindern, wird empfohlen, den Timeout-Schieberegler auf mindestens 1500 Sekunden zu erhöhen.

Außerdem weist die zugehörige Intel Graphics-Software mehrere Funktionsfehler auf. Unter Windows 10 kann der Versuch, alle Einstellungen über das Einstellungsmenü zurückzusetzen, einen Absturz auslösen. Nutzer können zudem auf der Seite „Leistung“ auf Störungen stoßen, wo die Funktion zum Ausblenden von Diagrammen und die Anpassung von Kennzahlen nicht immer wie vorgesehen funktionieren.