Windows 11 neue Suche  Bild © MicrosoftWindows 11 neue Suche (Bild © Microsoft)

Smart App Control

Eine der wichtigsten technischen Änderungen betrifft die Smart App Control. Bisher war für die Aktivierung oder Verwaltung dieser Funktion oft eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich. Mit dem April-Update können Nutzer das Tool nun direkt über die Windows-Sicherheits-App im Bereich „App- und Browsersteuerung“ verwalten, ohne das Betriebssystem neu installieren zu müssen.

Bildbeschreibungen und Copilot in der Cloud

Auch die Barrierefreiheit wurde über den Windows-Sprecher erweitert. Während Bildbeschreibungen bisher auf Copilot-PCs mit lokalen KI-Modellen beschränkt waren, verlagert das Update diese Funktion auf Copilot in der Cloud. So können Nutzer auf Standard-Hardware Bildbeschreibungen über bestimmte Tastenkombinationen generieren: Sprecher-Taste plus Strg + D für das aktive Bild oder Sprecher-Taste plus Strg + S für den gesamten Bildschirm.

Änderung an der Einstellungen-App

Die App „Einstellungen“ erhält mehrere strukturelle und visuelle Aktualisierungen. Die Startseite verfügt nun über eine überarbeitete Geräteinformationskarte und eine verbesserte Ladeleistung. Auf der Seite „Info“ hat Microsoft die oberen Karten mit den wichtigsten Hardware-Spezifikationen wiederhergestellt und gleichzeitig detailliertere Informationen zu Speicher und Grafik hinzugefügt. Im Bereich „Konten“ steht eine neue Upgrade-Option für Nutzer des Microsoft 365 Family-Plans zur Verfügung, und der Dialog zum Ändern der Kontozeiten wurde aktualisiert, um ihn an aktuelle Designstandards anzupassen. Außerdem enthält die Seite „Stifteinstellungen“ nun eine Option, um den Stift so zu konfigurieren, dass er wie die Copilot-Taste funktioniert.

Windows 11 DateimanagerWindows 11 Dateimanager (Bild © Microsoft)

File Explorer

Der Datei-Explorer erhält Funktions- und Stabilitätskorrekturen. Die Sprach-Eingabe kann genutzt werden, um Dateien umzubenennen. Das Update behebt auch visuelle Störungen, insbesondere einen weißen Blitz, der beim Öffnen neuer Registerkarten oder Fenster auf Systemen erschien, bei denen „Dieser PC“ die Standard-Startseite ist. Weitere Verbesserungen wurden am Entsperrungsprozess für aus dem Internet heruntergeladene Dateien vorgenommen, was zuverlässigere Vorschauen ermöglicht.

Viele Feinheiten

Das Update schließt mit erheblichen Optimierungen bei der Anzeige und der Energieverwaltung ab. Windows 11 erkennt nun Monitore mit Bildwiederholraten von 1.000 Hz oder höher. Für diejenigen, die USB4-Monitoranschlüsse nutzen, wechselt der Controller nun im Ruhezustand in den niedrigsten Energiezustand, um die Akkulaufzeit zu schonen. Darüber hinaus verbessert das Update die Zuverlässigkeit der automatischen Bildschirmdrehung nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand und steigert die HDR-Leistung für Monitore mit nicht konformen DisplayID 2.0-Blöcken. Die Meldung der physischen Monitorgröße über WMI-Monitor-APIs wurde ebenfalls korrigiert, um eine höhere Genauigkeit zu gewährleisten.