Steam Machine  Bild © ValveSteam Machine (Bild © Valve)

Leistungsschätzung über Crowdsourcing-Daten

Der geplante Framerate-Schätzer soll über statische Mindest- und empfohlene Systemanforderungen hinausgehen. Stattdessen zielt er darauf ab, realistische FPS-Schätzungen zu liefern, indem er Leistungsdaten analysiert, die aus der breiteren Steam-Nutzerbasis gesammelt wurden.

Um dieses Tool zu füllen, hat Valve bereits ein Opt-in-System für die Erfassung anonymisierter Framerate-Daten aus dem Gameplay implementiert. Diese Daten werden nach Hardwarekonfiguration und nicht nach einzelnen Nutzerkonten kategorisiert, wodurch sichergestellt wird, dass Leistungskennzahlen mit bestimmten Komponenten und nicht mit persönlichen Identitäten verknüpft sind.

Steam Framerate SchätzerSteam Framerate Schätzer (Bild © @@gabefollower auf X)

Hardware-Erfassung und -Validierung

Technische Details in den Client-Strings zeigen, dass das System darauf ausgelegt ist, detaillierte Hardware-Profile zu speichern. Konkret identifiziert das Tool die CPU, die GPU und den System-RAM, um passende Trainingseinträge zu erstellen. Dieser Ansatz ermöglicht es dem Schätzer, die Hardware eines Nutzers mit der tatsächlich aufgezeichneten Leistung ähnlicher Setups zu vergleichen.

Valve hat seine frühen Validierungsbemühungen auf SteamOS konzentriert, wo der Hardware-Pool einheitlicher und leichter zu analysieren ist. Dieser Fokus auf Kompatibilitätsberichte deutet auf eine umfassendere Strategie hin, um mehr Transparenz darüber zu schaffen, wie Spiele auf verschiedenen Geräten laufen, einschließlich des Steam Decks und anderer Handheld-Hardware.

Diese Entwicklung folgt einem Trend zu mehr Hardware-Transparenz auf der Plattform, wie zum Beispiel der kürzlich eingeführten optionalen Angabe von PC-Spezifikationen in Nutzerbewertungen.